Samstag 18. August 2018

Inhalt:

Geschlechter Gerechtigekeit


Der Begriff Geschlechter-Gerechtigkeit bezeichnet die Initiative, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt. Bekannt wurde Geschlechter-Gerechtigkeit insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union machte.

Geschlechter-Gerechtigkeit unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen in die Konzeptgestaltung einbezogen werden sollen.

 

Die Katholische Männerbewegung setzt sich für Geschlechter-Gerechtigkeit d.h. ein selbstbestimmtes, solidarisches Leben ein, in dem Erwerbsarbeit, Familienarbeit, gesellschaftliches und politisches Engagement für Männer und Frauen miteinander vereinbar werden. Wir treten dafür ein, die sozialen Sicherungssysteme, die Gestaltung der Arbeitswelt, das Angebot an öffentlichen Dienstleistungen und die Rahmenbedingungen für die politische Beteiligung in Wirtschaft und Politik so zu verändern, dass Benachteiligungen beseitigt werden.

 

 

Frage des Monats:

Ist der Mensch schuld an Klimawandel?

 

Frage im Juli:

Sind Sie gegen den 12-Stunden-Arbeitstag??

51% antworteten "Ja, sicher"; 19% "Nein, gute Idee", 30% "Das ist nichts Neues".

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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