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Seit
Anfang 2003 gibt es ein gemeinsames, österreichweites Magazin
der Katholischen Männerbewegung: Das Männermagazin
Y
Warum
Y? > aus dem männlichen XY Chrmosom, das nur Männer
haben. |
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Das Männermagazin Ypsilon im neuen Design!
Erwerbsarbeit im Umbruch
Der flexible Mensch.
Die sozialen Bedingungen in unserer Gesellschaft unterliegen einem merkbaren
Wandel. Der flexible Mensch wird propagiert und auf allen Ebenen eingefordert.
Dies gilt auch für den Bereich der Erwerbsarbeit.
Ausdruck dafür ist unter anderem die zunehmende Verbreitung neuer
Beschäftigungsformen. Diese weichen vom „Normalarbeitsverhältnis“
ab, das das 20. Jahrhundert prägte. Darunter wird eine vollzeitige,
dauerhafte Beschäftigung mit geregelter Arbeitszeit und sozialer
Absicherung verstanden. Die Abweichungen von dieser, in erster Linie für
Männer geltenden Beschäftigungsform, zeigen sich an Teilzeitbeschäftigung,
Leiharbeit, befristeter oder geringfügiger Beschäftigung, Arbeit
auf Abruf sowie so genannter scheinselbständiger Beschäftigung.
Neue
Beschäftigungsformen
Mit diesen Beschäftigungsformen sind Chancen wie Risiken verbunden.
Die Chancen für Unternehmen bestehen in der Vergrößerung
des Spielraums für Anpassungen von Personal und Personalumfang, bestehen
in Kostenvorteilen. Für Beschäftigte können derartige Arbeitsformen
eine Alternative zu Erwerbslosigkeit, die Realisierung von mehr, vor allem
auch zeitlicher Selbstbestimmung und eine bessere Vereinbarkeit von familiärer
und beruflicher Arbeit bedeuten.
Die Risken sind beträchtlich und nicht zu übersehen: Atypische
Beschäftigungsformen bedeuten vielfach niedriges und diskontinuierliches
Einkommen, weniger qualifizierte Tätigkeiten, schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten,
größere Instabilität des Arbeitsverhältnisses. Nicht
zuletzt resultiert daraus oft eine eingeschränkte und zum Teil nicht
ausreichende sozialstaatliche Absicherung. Was wir heute noch als atypisch
bezeichnen, wird typisch für die Erwerbsarbeit der Zukunft sein.
Armut
trotz Erwerbsarbeit
Lange Zeit wurde Armut mit Verelendung im 19. Jahrhundert oder in der
Wirtschaftskrise der 1930er Jahre assoziiert. In jüngerer Zeit wurden
darunter vor allem die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern verstanden.
Seit einigen Jahren ist Armut selbst in reichen Gesellschaften zum Thema
und zur Realität geworden. Armut heißt hier nicht absolute
physische und soziale Verelendung, heißt nicht Infragestellung des
Überlebens. Sie bedeutet allerdings Unterversorgung bzw. beträchtlich
eingeschränkte materielle und soziale Teilhabechancen – in Relation
zu den materiellen und sozialen Standards. Armut zeigt sich im Einkommens-
und Bildungsmangel, in einem größeren Krankheitsrisiko, in
der Notlage, sich notwendige Reparaturen nicht leisten zu können.
Betroffen davon sind keineswegs nur Menschen, die aus unterschiedlichen
Gründen keinen Zugang zu Erwerbsarbeit haben. Der letzte Armutsbericht
verdeutlicht dies: „Insgesamt rund 228.000 erwerbstätige Personen
im Erwerbsalter sind armutsgefährdet.“ Ihr Einkommen reicht nicht
aus, um die Armutsgefährdung für sich und ihre Familien abzuwenden.
Chancen
und Risiken ungleich verteilt
Erwerbslosigkeit prägte die letzten Jahrzehnte. Bedingt durch die
einschneidende Wirtschaftskrise wird sie zukünftig noch mehr Menschen
betreffen. Flexibilisierung meinte vorerst positiv veränderte Bedingungen
für unselbständig Beschäftigte. Doch wurde der Begriff
mittlerweile zu einem Charakteristikum der Erwerbsarbeitswelt, nämlich
vor allem der Verfügbarkeit der Beschäftigten für das Unternehmen.
Die Anforderungen an Beschäftigte steigen. Die Übergänge
in einer flexiblen Arbeitswelt von Job zu Job finden nicht nur häufiger
statt. Sie sind oft für die davon Betroffenen mit Brüchen und
damit auch mit Einkommensausfällen verbunden. Jene Menschen, die
in einer Welt geforderter rascher Anpassung, Flexibilität und Mobilität
nicht mitkommen können, werden mit beträchtlichen materiellen
und sozialen Problemen konfrontiert.
Mindestsicherung
In dieser Situation bedarf es verschiedener Schritte: reichend von einem
Ausbau der Arbeitsmarktpolitik, der Verbesserung der Zugänge zu Qualifikation
bis hin zur Einführung einer Mindestsicherung. Letztere wird zu einer
unumgänglichen Voraussetzung für die Sicherung von Teilhabechancen.
Für junge Menschen ist nicht nur wichtig, ob und in welcher Höhe
sie einmal eine Pension bekommen werden. Sie benötigen eine materielle
Absicherung gerade auch wegen der veränderten Erwerbsarbeitsbiographie.
Flexicurity meint die soziale Abfederung und Absicherung unter den Bedingungen
einer zunehmend flexibilisierten Welt. Flexicurity sollte kein Schlagwort
bleiben. Der nach 1945 breit ausgebaute Sozialstaat bedarf der Anpassung.
Seine Leistungen sind heute und zukünftig notwendiger denn je.
Emmerich Tálos. Der Autor ist Politikwissenschaftler an der
Universität Wien.
Romero
lebt!
Oscar Arnulfo
Romero. Vor 30 Jahren, am 24. März 1980 wurde der Erzbischof von
San Salvador während der Eucharistiefeier am Altar ermordet. Padre
Rutilio Sánchez hat ihn persönlich gekannt. Im ypsilon-Interview
erzählt der Koordinator von SERCOBA – Equipo de Servicio para Comunidades
de Base – und langjährige SEI SO FREI-Projektpartner von seinen Erinnerungen
an den mutigen Kirchenmann.
y Sie
haben Monseñor Romero persönlich gekannt?
Rutilio Sánchez: Ich war Seminarist in der Diözese San Miguel.
Damals war Padre Oscar Arnulfo Pfarrer von San Miguel und auch für
die Seminaristen verantwortlich. Später übergab er mir in San
Salvador die Pfarre San Martín. Als Erzbischof übertrug er
mir die Leitung der Caritas.
y Wie
würden Sie ihn beschreiben?
Sánchez: Wir erinnern uns an sein dunkles Aussehen, ein immer lächelndes
Gesicht mit seinen ernsten Zügen. Wenn ihn die Sorgen belasteten,
wurde er nachdenklich, aber immer war sein Gesicht heiter und lebendig
im Gespräch. Seine Kleidung war immer einfach, er schaute nach vorne
und in die Augen, wenn er mit einem sprach. Bevor er antwortete, lächelte
er, seine Stimme war klar und seine Antwort sicher.
y Wie
sehen die Menschen in El Salvador heute Romero?
Sánchez: Man erinnert sich seiner als Bischof der Armen, als Stimme
derjenigen, die ihre Stimme verloren hatten. Er suchte nicht sein Martyrium,
sondern die Wahrheit und wurde dafür mit dem Martyrium ausgezeichnet.
Er lernte mit dem Volk. Er besiegte die Angst und besiegte sich selbst.
Wie Jesus sagte er Dinge, die der Mehrheit Freude und Hoffnung gaben;
und es gab eine mächtige Minderheit, die sich unwohl und beleidigt
fühlte. Sein Wort vom Reich Gottes war weise und klug.
y Wie
gegenwärtig ist Romero in El Salvador?
Sánchez: Seine Prophezeiung hat sich erfüllt: „Wenn sie mich
töten, werde ich im Volk auferstehen.“ Wenn man von „Monseñor“
spricht, ist selbstverständlich er gemeint. Seine Ideen, sein Beispiel,
seine aufgezeichneten Predigten werden wiederholt, man hört sie in
den Versammlungen der Basisgemeinden. Diejenigen, die immer die Armen
ausgebeutet haben, greifen ihn noch heute an, als wäre er am Leben;
weshalb Romero in Wahrheit lebt, er ist keine Erinnerung. In vielen Häusern
sieht man sein Foto. In vielen Städten steht seine Statue, viele
Straßen tragen seinen Namen.
y Was
ist seine wichtigste Botschaft für uns?
Sánchez: Er betonte, dass strukturelle Ungerechtigkeit „die größte
Gewalt und Wurzel anderer Gewalt ist“. Und weiter: „Die soziale Gewalt
provoziert die Hoffnungslosigkeit der Armen und dient als Versuchung,
damit die Seele der Armen nicht zur Ruhe kommt.“ Als Lösung schlägt
er vor: „Die beste Art, den sozialen Frieden zu erreichen, geschieht dadurch,
dass sich die Armen organisieren und ihre Bedürfnisse gestillt werden.“
y Wie
wird Romero wird als Heiliger verehrt?
Sánchez: Er ist heilig nicht nur für das Volk, auch für
die Priester, Bischöfe und Pastoren der verschiedenen Kirchen, auch
wenn Teile der katholischen Hierarchie in seinen Worten ein Risiko sehen.
Denn sie führen zum Verlust von Privilegien und der Freundschaft
mit Großgrundbesitzern und Mächtigen. Er begeistert Gläubige
und Nichtgläubige. Er wird als Prophet der Gerechtigkeit verehrt,
als Prophet der Gleichheit und Freiheit. „Er ist ein wundertätiger
Bischof“, sagen die Leute. Er ist als Heiliger akzeptiert, auch wenn seine
Kanonisierung noch einige Zeit braucht.
y War
der Kampf Romeros vergeblich?
Sánchez: Sein Tod ist Zeichen der Hoffnung und der Auferstehung.
Man ruft: „Jesus ist der Erlöser und Romero sein Prophet.“ Die Art
und Weise, wie Romero das Evangelium darlegte, bewirkt, dass sich die
Armen nicht unterkriegen lassen. Mit dem Tod von Romero entdeckte man,
dass diejenigen, die sich katholisch nannten, keine Christen sind. Sie
beteten nur ihre Macht und das Geld an, weshalb sie ihn Kommunist und
Guerillero hießen. Genau wie man Jesus beschuldigte, mit dem Volk
zu sein.
In der Welt gibt es tausende Gruppen, die sich „Monseñor Romero“
nennen: Institutionen, Schulen, Universitäten und andere. Bei der
Taufe sagen tausende Väter und Mütter: „Er soll Oscar Arnulfo
heißen, wie Monseñor.“ Romero lebt, er ist der Same für
die Basisgemeinden. Als Auferstandener ist er allgegenwärtig. Er
ist nicht mehr nur Salvadorianer, er gehört der Welt. So ist der
Glaube.
y Können
Sie uns eine typische Begebenheit mit Monseñor erzählen?
Sánchez: In einer Landgemeinde hat die Guardia Nacional einen Mann
getötet, weil er Guerillero und Kommunist sei. Romero rief einige
von uns Priestern, um ihn zu begleiten. Es war ein einfaches Haus. Er
sprach mit der Witwe. Sein Gesicht zeigte sich besorgt – er betete, sagte
Worte der Ermunterung, sprach von Jesus, der Bedeutung des Todes und der
Auferstehung für Hoffnung und wahren Triumph. Die Gemeinde verabschiedete
Monseñor und Monseñor verabschiedete sich von ihnen. Die
Stille im Auto dauerte fast 20 Minuten. Dann sagte er: „Wie kann man sagen,
dass ein Campesino, Analphabet, Katechist, der nie das Datum seines Geburtstages
kannte, ein marxistisch leninistischer Guerrillero sein kann?“ Am Sonntag
sagte er in der Predigt: „Man kann nicht Christ sein, und gleichzeitig
diejenigen verfolgen, die das Evangelium predigen.“
y Was
ist Ihre lebendigste Erinnerung an Romero?
Sánchez: Bei seiner Rückkehr vom Ad Limina-Besuch im Vatikan
erzählte er uns, dass der Heilige Vater ihn gescholten habe, weil
seine Predigten die Sicherheit und das Zusammenleben mit der herrschenden
Klasse gefährdeten. Er sei informiert worden, dass er mit diesen
Predigten das Volk gegen sie einnehme. Und er weinte! Seine Tränen
flossen in Strömen, und er erzählte uns in aller Bescheidenheit,
dass er geantwortet hätte, dass er der Bischof eines armen, ausgebeuteten
Volkes sei, das immer und immer unterdrückt und getötet werde.
Interview:
Gudrun Ernstbrunner, Luis Cordero
Das
freie Wort
Stammtisch.
Mit Rauchschwaden und Bierdunst, mit selbstgerechter Ausgrenzung von allem,
was unbekannt und anders ist, haben die Stammtische der Katholischen Männerbewegung
nichts zu tun. Ypsilon hat sich in Dornbirn, Ottensheim und Hollabrunn
ungehört.
Stammtische sind ein offenes Angebot, sich über aktuelle Themen aus
Politik, Gesellschaft und Kirche zu informieren. In Ottensheim bei Linz
haben sie schon lange Tradition. „1985 wurde die Idee geboren, einmal
pro Monat ein bestimmtes Thema zu besprechen. Und das im geordneten Rahmen,
nicht im wilden Durcheinander des typischen Wirtshaus-Stammtisches“, erzählt
Alois Dunzinger. Seither gab es bereits 218 Veranstaltungen. „Wir wählten
den Namen ’Impulse’ für die Reihe, weil es einerseits Denkanstöße
sein sollen und weiters auch Frauen angesprochen werden sollen.“ Traditionelle
Stammtische seien je reine Männerrunden. Die „Impulse“ beginnen an
Sonntagen um 10.30 Uhr und enden pünktlich um zu Mittag.
Meinungsbildung
führt zum Tun
Die Meinungsbildung zu aktuellen Fragen ist auch das Ziel der gesellschaftspolitischen
Stammtische, bei denen die KMB Vorarlberg Mitveranstalterin ist. Diskussion
sei aber nicht alles, erklärt Helmut Nussbaumer: „Wir wollen die
Themen aus christlicher Sicht zu beurteilen und konkret überlegen,
dementsprechend zu handeln.“ Zeitpunkt ist jeweils ein Montag im Kolpinghaus
Dornbirn. „Wir wählen bewusst nicht in ein Pfarrheim, um uns über
den engeren Kreis kirchlicher Aktivistinnen und Aktivisten hinaus zu öffnen“,
beschreibt Nussbaumer die Absicht.
Auf dem Podium sitzen Personen, die unterschiedliche, auch gegensätzliche
Meinungen vertreten, oft auch Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.
Nach Kurzstatements und einer Diskussion auf dem Podium kann dann das
Publikum Fragen stellen. Ein Moderator sorgt wie auch in Ottensheim für
einen geordneten Gesprächsverlauf und dass jede und jede auch zu
Wort kommen kann. „Dreißig bis sechzig Personen kommen im Schnitt“,
erzählt Nussbaumer, „es gab aber auch Abende mit 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern.“
Öffentlich
sichtbar
Das Dekanat Hollabrunn gehört zu den mitgliederstärksten in
der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien. Neben den
Dekanatsaktivitäten findet jeden Monat auch ein offener Stammtisch
statt. Die Männer treffen einander entweder in einer der Filialkirchen
zur Andacht mit anschließender Stammtischrunde zu regem, zwanglosem
Meinungsaustausch. Oder es wird ein Betrieb bzw. eine der vielen Schulen
im Stadtbereich besucht. Auch da sind das Zusammensitzen und der gemütliche
Ausklang eingeplant. „Mit dem KMB-Stammtisch sprechen wir Männer
an, die beim ‚normalen’ Angebot nicht zu sehen sind“, sagt Organisator
Franz Amon. Die Themen sind breit gefächert und kommen von den Männern
selbst. Von einem guten Nebeneffekt weiß Amon zu berichten: „Die
KMB wird in der Öffentlichkeit sichtbar. Manche Stammtische schlagen
sich auch in Berichten der Lokalzeitungen nieder.“
Markus
Himmelbauer
Y?
Y!
- Ein ansprechend
gestaltetes, sechsmal jährlich erscheinendes Magazin für Männer
- Impulse
für die Weiterentwicklung als Mann - in Beruf, Beziehungen, Freizeit
und Spiritualität
- Aktuelle
Informationen über die Arbeit und Angebote der Katholischen Männerbewegung
- Beiträge
zur Gestaltung von Kirche und Gesellschaft aus dem Geist des Evangeliums
- Aktuelle
Literatur- und Web-Tipps
Das
Magazin Y tritt die Nachfolge der Zeitschrift RUFer (> mehr
Infos zum RUFer) an. Ein wesentliches Ziel der ansprechenderen Aufmachung
ist, mehr Männer in Österreich zu erreichen und dort Impulse
zu setzen.
Natürlich
lässt sich Mann-Sein nicht auf das Faktum des Y-Chromosom reduzieren.
"Typisch männliches" Verhalten hat mit der gesamten Sozialisation
von Geburt an zu tun - inklusive der Erwartungshaltung von Seiten der
Eltern, Kindergartenpädagoginnen, LehrerInnen oder anderen wichtigen
Bezugspersonen.
"Der Name des neuen Magazin für Männer erinnert daran,
dass dieses Y ein wesentlicher Teil männlicher Identität ist",
betont Raimund Löffelmann, Vorsitzender der KMBÖ. Gleichzeitig
wird Y als wichtiger Baustein der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
der Katholischen Männerbewegung regelmäßig Beiträge
und Anstöße zur laufenden Weiterentwicklung von männlichen
Rollenbildern und Verhalten liefern. Noch nie haben sich Männer mit
Ihrer Rolle so stark auseinander gesetzt wie heute. Immer mehr Männer
engagieren sich stärker in Beziehungs- und Erziehungsarbeit, gehen
neue von Partnerschaftlichkeit und Solidarität geprägte Wege
in der Arbeitswelt, engagieren sich im weiten Feld sozialer Ehrenamtlichkeit.
Y bringt regelmäßig Beispiele aus solchen Veränderungsprozessen
bringen und gleichzeitig auf nach wie vor oft starre, verkrustete Strukturen
hinweisen, die immer wieder zu starken Benachteiligung von Frauen und
zu Wirtschaftsstrukturen führen, die von Ausbeutung und ausschließlichen
Gewinnstreben geprägt sind.
Eine der Säulen männlicher Identität ist die Spiritualität
- viele Männer beschäftigen sich immer stärker mit Fragen
nach den Lebensquellen, den Fundamenten des eigenen Handelns sowie mit
Inhalten der katholischen Soziallehre. Spiritualität umfasst alle
Lebensbereiche. Die Katholischen Männerbewegung versteht Männerpastoral
entsprechend ganzheitlich, bietet Impulse und Begleitung für alle
Männer an. Das Themenfeld Männerpastoral wird sich daher in
allen Ausgaben von Y widerspiegeln.
Y löst
Rufer ab
"Seit
über 50 Jahren setzt die Katholischen Männerbewegung Impulse
zur Männerpastoral, also zur ganzheitlicher Begleitung von Männern",
berichtet Raimund Löffelmann, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung
Österreich. Ab Mitte der 50er Jahre erschien der "Rufer"
als Zeitung mit unterschiedlichen Erscheinungsbildern in den Diözesen,
zu der es gerade in den letzten Jahren viele positive Rückmeldungen
zu den Inhalten gab. Von Anfang an stand das "Apostolat der Männer"
im Mittelpunkt - die Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft aus dem
Geist des Evangeliums. Es ging auch um Männerpastoral: Das Ansprechen
von Männern in ihrer konkreten Lebenssituation - auch von Männern,
die kein KMB - Mitglied sind oder die der Kirche fern stehen.
Schon immer gab es Überlegungen für ein österreichweites,
ansprechend und durchgängig vierfärbiges Medium. 2003 gelang
es diese abzuschließen.
zurück
zur Info über Y > oben
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