Die KMBÖ unterstützt Väter in ihrer Rollenreflexion und bestärkt zur Übernahme von Verantwortung. Gebete und gemeinsame Aktivitäten bieten Halt und Abenteuer.
Pünktlich zum Vatertag erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift Ypsilon, dem Magazin der Katholischen Männerbewegung (KMBÖ) zum Thema „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Einladung zur Rollenreflexion und Gedanken zur Versöhnung mit dem eigenen Vater finden darin ebenso Platz wie Alltagstipps für Männer und Angebote für Vater/Opa/Kinder-Aktivitäten. „Als katholische Männerbewegung unterstützen wir Männer, die ihr Leben nach dem Glauben ausrichten“, meint dazu Karl Toifl, Diözesanobmann der KMB in Niederösterreich und Vorsitzender der KMBÖ. „Denn die Kernfrage wird übersehen: Bildung sollte nicht nur lehren, wie man Leben gestaltet, sondern junge Menschen vielmehr dazu befähigen und ermutigen, Ja zum Leben zu sagen.
„Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen ist uns heilig. Daran orientieren sich die Gestaltung von Beziehungen als Mann in der Partnerschaft, zu meinen Kindern und in den vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen“, so Toifl.
Auch die spirituelle Stärkung von Vätern ist der Männerbewegung ein großes Anliegen. Darum stellt sie für die Gottesdienstgestaltung, als Begleitung bei Veranstaltungen und für den privaten Gebrauch Vatertagsgebete zur Verfügung. Darunter finden sich Gebete für die eigenen Kinder und über das Vater Sein, für den eigenen Vater und ein gemeinschaftliches Gebet von Vätern für Väter (siehe Anhang).
Spezielle Aktivitäten für Väter mit ihren Kindern bieten die diözesanen Gruppen der katholischen Männerbewegung an. Ob bei einer nächtliche Führung durch den Linzer Dom, beim Bienenabenteuer im Tennengau, bei einer Kanufahrt im Thayatal, auf einem Väter & Kinder-Wochenende in Matrei am Brenner, oder beim „Pilgern mit Papa“ im Burgenland, die Angebotspalette der Katholischen Männerbewegung ist breit gestreut und werden professionell begleitet.
Die Zeitschrift Ypsilon kann per E-Mail an ypsilon@kmb.or.at abonniert werden.
Mit dieser Ausgabe von YPSILON möchten wir Sie einladen, sich mit dem Thema „Mann“ zu beschäftigen.
„Wann ist DER Mann ein Mann“ ist der Aufmacher für diese Nummer, die kurz vor dem Vatertag in die Haushalte kommt.
Josef Pumberger stellt fest, dass das Patriarchat am Ende ist, dennoch Rollen-Bilder auftauchen, die schon längst überwunden schienen.
Männer im Kindergarten -gibt es sie? – wenn ja, wieviele und wie sehen sie ihre Aufgaben in einem „typischen“ Frauenberuf.
Es gibt die Männlichkeit, die sich kümmert. Ein Einblick von Peter Kaubisch, Erziehungswissenschafter und verantwortlich für das Vater-Kind-Programm in der KMB Salzburg.
Und zum Vatertag noch “Versöhnung mit dem Vater“ sowie einen großen Überblick über Vater/Opa-Kind-Angebote österreichweit.
Weitere Artikel:
X an Y, Kolumne von Martina Madner, Vorsitzende des Frauennetzwerkes Medien zur „Die Aquarellwelt der Betonierten“
Gott bewegt – Liebe und Unterordnung von P. Walter Ludwig, dem geistlichen Assistenten der KMB Wien
Buchtipps
„Zum Narrisch wer´n“ – die Fußball Weltmeisterschaft wirft ihre „Schatten“ voraus
Mit dieser Ausgabe von YPSILON möchten wir Sie einladen, sich mit dem STILLE zu beschäftigen.
Ein Mann – mitten in einer Waldlandschaft – ist am Cover dieser zweiten Ausgabe 2026 zu sehen.
Christian Brandstätter stellt in seiner Eingangsstatement fest, dass unsere Seelen pausenlos zugedröhnt werden, sodass der Wunsch bei vielen Menschen entsteht nach der „echten Stille“.
Wo und wie finden wir sie?
Wie kommen wir zur Ruhe?
Was passiert, wenn wir das Handy, den Computer einige Tage auf „offline“ stellen?
Spannende Fragen, die von verschieden Expertinnen und Experten erörtert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist dem Thema Übergang in die Pension gewidmet. Das Ehepaar Gerlinde und Hannes Hofer – beide in der Beratung bzw. Männerarbeit aktiv – geben Tipps und Anregungen, wie es gelingen kann, dass die Paarbeziehung „neu aufblüht“, wenn sich das (soziale) Umfeld doch gravierend ändert.
Ein Blick wird bereits auf die Sommerakademie 2026 geworfen. Von 23. - 25. Juli findet sie in der Nähe von St. Pölten in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra statt. „FRIEDE -UND DANN? Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“
ist das Motto mit Prof. Josef Pichler, mit Dr. Arnold Mettnitzer und Militärbischof Dr. Werner Freistetter.
Weitere Artikel:
X an Y, Kolumne von Heidemarie Köfler, Personalentwicklerin
Die KMBÖ veranstaltet am 30. Mai 2026 zum 18. Mal eine Sternwallfahrt nach
St. Radegund in Gedenken an Franz Jägerstätter.
Das Motto der Sternwallfahrt 2026 lautet: „Hellwach für den Frieden"
Ab 12:30 Uhr: Eintreffen beim Jägerstätter-Haus in 5121 St. Radegund
13:30 Uhr: Workshop mit Dr. Michael Mayr, Publizist aus Salzburg
Mein Angebot an dem Wallfahrtstag in Franz Jägerstätters Heimat ist ein gemeinsames Überlegen, welche Schritte es braucht, um persönlichen Frieden zu finden.
Denn wer mit sich im Klaren ist, stiftet unweigerlich Frieden in seinem Wirkumfeld.
Ich meine nicht den Scheinfrieden der Schleimer, Überalljasager und Vorteilsucher.
Sie kuschen, um Ruhe zu haben statt einer lösenden Klärung.
Die verlangt nun einmal Auseinandersetzung und Rückgrat.
Ich frage mich oft, ob ich das und das am Lebensende bereue.
Sicher ist, dass geschwiegen zu haben, statt Klartext zu reden, meinen Seelenfrieden stören würde.
Wen bewundern wir? Nicht die Schmeichler, die schnell einmal Erfolg haben, sondern Persönlichkeiten, die angeeckt sind: Mahatma Ghandi, Sophie Scholl, Rosa Parks,
Nelson Mandela, Alexej Nawalny und ja genau Franz Jägerstätter.
Ihnen nachzugehen, heißt Salz der Erde sein, wie es Jesus – ein anderes dieser Vorbilder – seinen Jüngern aufgetragen hat.
Von Mutigen lernen ist für mich der Weg zu Frieden und Freiheit. Ich bringe dazu einen Film mit nach St. Radegund. Darüber reden wir. Ich freue mich.
Dr. Michael Mayr.
14:30 Uhr: Gang zur Kirche mit Gedenkminute beim Jägerstätter-Denkmal
15:00 Uhr: Gottesdienst mit Mag. Andreas Jakober, geistlicher Assistent der KMBÖ
von 23.-25. Juli 2026 in Pyhra bei St. Pölten zum Thema
FRIEDE - UND DANN?
Liebe Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde der KMBÖ,
in einer Zeit, die von Konflikten, Polarisierung und Unsicherheit geprägt ist, gewinnen die Themen Friede und Versöhnung besondere Bedeutung. Sie fordern uns persönlich wie gesellschaftlich heraus und eröffnen zugleich neue Wege des Miteinanders.
Die Katholische Männerbewegung (KMBÖ) lädt herzlich zur diesjährigen Sommerakademie in die Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra bei St. Pölten ein. Gemeinsam möchten wir innehalten, nachdenken und miteinander ins Gespräch kommen:
Zu dem haben wir wieder hervorragende Referenten gewinnen können:
Univ.-Prof. Dr. Josef Pichler, Professor am neutestamentlichen Institut an der Uni Graz,
Dr. Arnold Mettnitzer Theologe, Seelsorger und Psychotherapeut und
Militärbischof Dr. Werner Freistetter
Was bedeutet Friede heute – im persönlichen Leben, in Kirche und Gesellschaft?
Wie kann Versöhnung gelingen, wo Verletzungen, Schuld oder Ausgrenzung bestehen?
Und welche Verantwortung tragen wir selbst für ein friedliches Zusammenleben?
Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse, vertiefende Gespräche, spirituelle Zugänge und die Begegnung mit engagierten Menschen, die sich diesen Fragen offen und hoffnungsvoll stellen.
Wir laden Sie ein, sich Zeit zu nehmen – zum Zuhören, Mitdenken und Mitgestalten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit herzlichen Grüßen
Karl Toifl
Vorsitzender der Katholische Männerbewegung Österreichs
Mit dieser Ausgabe von YPSILON möchten wir Sie einladen, sich mit dem Frieden zu beschäftigen.
Vom Krieg zum Frieden ist am Cover zu finden mit einer aus Blättern dargestelltem Friedenszeichen (PEACE). Christian Brandstätter geht in seinem Artikel von der Frage aus „Wie entstehen Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen? Und spannt den Bogen zu verschieden Ansätzen, Frieden zu schaffen.
Der Männergesundheit im hohen Alter ist ebenfalls ein Artikel gewidmet. „Starke Muskeln, langen Leben“, so nennt die Autorin Sylvia Neubauer ihren Beitrag indem sie darauf hinweist, dass ein Muskelaufbau auch mit 100 Jahren noch möglich ist. Ein Krafttrainer bietet ganz konkrete Übungsanleitungen an.
Bei jedem Wetter hinaus in die Natur mit den Kindern. Dazu gibt es reichliche Tipps, um gut „gerüstet zu sein, wenn die Kinder und die Eltern oder auch Großeltern Bewegung nötig haben.
Weitere Artikel:
X an Y, Kolumne von Birgit Prochazka, Friedenspädagogin und politische Erwachsenenbildnerin
Kurz & Gut, Beiträge aus den Bundesländern
Buchtipps
Rückblick auf die Romero-Preisverleihung an Luis Zambrano
Anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ unterstützt die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) die Initiative „Nur Ja heißt Ja“.
„Wir sind zutiefst betroffen, dass viele Frauen in unserem Land noch immer von Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen oder genötigt werden. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten gesetzlich zwar schon einiges zum Besseren verändert, aber es braucht offensichtlich noch mehr Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt“, meint Karl Toifl, Vorsitzender der KMBÖ. „Daher unterstützen wir als kirchliche Männerorganisation ausdrücklich das Anliegen, dass das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht verankert wird.“
Im österreichischen Strafrecht gilt, dass ein:e Beteiligte:r einer sexuellen Handlung ausdrücklich widersprechen muss, damit ein sexueller Übergriff strafrechtlich verurteilt wird. Wenn aber Frauen etwa durch Gewalt oder K.O.-Tropfen handlungsunfähig gemacht werden oder durch die Bedrohungslage während eines sexuellen Übergriffs in Schockstarre (Freezing) verfallen, können sie keinen Widerstand leisten. Hier braucht es mehr verlässlichen Schutz der Opfer. „Wir wünschen uns ein klares Vorgehen gegen sexualisierte Gewalt und für eine Gesellschaft, in der Konsens an erster Stelle steht und die sexuelle Selbstbestimmung und Integrität der Menschen gestützt und abgesichert wird“, erläutert Toifl den Aufruf der KMBÖ an alle Abgeordneten im österreichischen Parlament, mit ihrer Stimme für die Gesetzesinitiative den Schutz vor Gewalthandlungen zu erhöhen.
Gewalt oder das Herbeiführen von Situationen, in denen eine Frau keine Chance hat, eine sexuelle Handlung abzuwehren, habe in einer christlich geprägten Gesellschaft keinen Platz. „Sexualität ist eine Quelle menschlicher Freude und Ausdruck tiefer Beziehung. Einem christlichen Menschenbild folgend dürfen sexuelle Handlungen niemals gewalttätig und gegen den ausdrücklichen Willen der Beteiligten vollzogen werden“, betont Toifl. „Das müssen alle Männer akzeptieren und dafür setzen wir uns auch in unserer alltäglichen Arbeit mit Männern ein.“
Als Mitglied der Katholischen Männerbewegung können sie Männer-Arbeit in Kirche und Gesellschaft aktiv mitgestalten. Informieren Sie sich hier über die vielen Vorteile einer KMB-Mitgliedschaft.