Sunday 22. September 2019

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Pressemeldungen

"Sexualität": Mit diesem Thema beschäftigt sich die Katholische Männerbewegung in der Sommerausgabe ihres Männermagazins ypsilon

 

Das Männermagazin ypsilon versucht seinen Lesern diesen Sommer eine Antwort zu geben, was Sexualität den Menschen bedeutet und wie diese definiert und ausgelebt wird.

 

Andreas Oshovski, Sekretär der KMB-Salzburg, analysiert in der jüngsten Ausgabe des Männermagazins ypsilon die neue Botschaft von Papst Franziskus im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben  Amoris Laetitia: „der Heilige Vater ermutigt in seinem Schreiben Amoris Laetitia Christen dazu, einen fröhlichen Zugang zu ihren Möglichkeiten zu finden. Gilt das auch für die Sexualität? Ist die Lehre der Kirche zur Sexualität seit Papst Franziskus I. neu zu buchstabieren?“ Oshovski unterstreicht in seinem Artikel: „Aus gutem Grund reicht eine Liebe ohne Lust und Leidenschaft nicht aus“ (AL 142), schreibt Franziskus in Amoris Laetitia und weiter führt er in diesem Schreiben aus, die „Erotische Dimension der Liebe keineswegs als ein geduldetes Übel oder als eine Last zu verstehen.“ (AL 152) Vielmehr fordert er auf, angesichts der Zärtlichkeit Gottes unsere Freude ausbrechen zu lassen und dabei die „Vereinigung der Körper“ als „Mittel des göttlichen Handelns“ (AL 75) zu verstehen.“

 

Mag. Franz Harant, Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger der Diözese Linz, bekräftigt: „Auch wenn Papst Franziskus die zu genießende Sexualität so positiv wahrnimmt, fordert er einen „gesunden Realismus“, denn Sexualität kann auch pervertiert werden. So weist er im Kapitel von Amoris Laetitia „Gewalt und Manipulation“ auf die „egoistische Befriedigung der eigenen Begierden“ hin und warnt vor der „giftigen Mentalität des Gebrauchens und Wegwerfens.“ Was glückende Sexualität ist, kann letztlich nur der oder die Einzelne bzw. das Paar entscheiden. Das bedeutet, dass Sexualität ein lebenslanger Such-, Aushandlungs- und Findungsprozess ist.“

Zu diesem Findungsprozess schreiben Mag.a Elisabeth Gatt-Iro und ihr Gatte Mag. Dr. Stefan Gatt eine Doppelseite zu den Herausforderungen von Paaren und geben Tipps wie diese Herausforderungen im Alltag gemeistert werden.

 

„Obwohl Sexualität in Medien und Öffentlichkeit praktisch dauerpräsent ist, bleibt Sexualität im zwischenmenschlichen Bereich eher ein Tabuthema. Sexualität ist eine tiefe „körpersprachliche“ Form von zwischenmenschlicher Kommunikation, eine starke menschliche Energie, die verbindet und zusammenführt, die unser Leben zutiefst bereichern und erfüllen kann. Der Eros ist eine belebende Kraft. Sexualität ist also viel mehr als Geschlechtsverkehr oder körperliche Vereinigung, sie hat zu tun mit der Fähigkeit zu Berührung und Kontakt, mit Sinnlichkeit, mit Zärtlichkeit und Verbundenheit, mit fruchtbarer und schöpferischer Lebensenergie, mit Geschlechtsrolle und Geschlechtsidentität. Aus spiritueller Sicht geht es in der Sexualität um Themen wie Lebenslust, Hingabefähigkeit, Klarheit, Verbundenheit, Verletzlichkeit. Sexualität ist etwas Lebensförderliches und niemals etwas Lebensfeindliches “, betont Mag. Wolfgang Bögl, Theologischer Assistent der KMB-Linz.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich: Papamonat ist der Anfang


KMB begrüßt jeden Schritt in Richtung Väterkarenz


„Der Papamonat ist wichtig und ein erster Schritt aber noch nicht genug“, fordert Ernest Theussl, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreich. „Mittelfristiges Ziel soll die Väterkarenz sein“. Der Nationalrat hat am vergangenen Dienstag den Rechtsanspruch auf den Papamonat beschlossen.

 

„Der Papamonat ist zunächst ein kräftiges Signal, das die pflegerische Seite von Vaterschaft in den Mittelpunkt kultureller Wahrnehmung rückt. Immer mehr Väter wollen sich nicht auf die Rolle des Ernährers reduzieren lassen, sondern eine tiefe und intensive Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Der Papamonat ist ein wichtiger Schritt zu einer gerechten Arbeitsteilung, auch weil der Vater den Antrittszeitpunkt der Freistellung innerhalb des Zeitrahmens zwischen Geburt des Kindes und dem Ende des Beschäftigungsverbotes der Mutter (8 Wochen nach der tatsächlichen Entbindung) frei wählen kann“, sagt Theussl. „Nur wenn die nötigen Rahmenbedingungen stimmen, werden Familien den Papamonat und in Zukunft die Väterkarenz in Anspruch nehmen."

 

 

 

Katholische Männerbewegung zum Vatertag: Kinder brauchen engagierte Väter

 

„Engagierte und liebevolle Väter sind ein Segen für unsere Gesellschaft! Deshalb ist es der Katholischen Männerbewegung gerade am Vatertag ganz besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses Engagement im Rahmen des Papamonats von der Politik gewürdigt wird“, so Ernest Theußl, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Die ersten Schritte am Weg zum Rechtsanspruch sind bereits gemacht – allerdings nur für eine kleine Gruppe. Für die Katholische Männerbewegung ist es unverständlich, dass die beispielhafte Regelung im Bundesdienst nicht für alle Väter gelten soll. „Ich appelliere an die neue Sozialministerin Dr.in Brigitte Zarfl im Namen der zahlreichen engagierten Väter dieses Landes, dass den Lippenbekenntnissen der Vorgängerregierung noch dieses Jahr eine Beschlussfassung für alle Väter folgt.“, ergänzt Theußl. Wenn mangelnde Väterbeteiligung – wie unlängst von der Vorgängerministerin Dr.in Juliane Bogner-Strauß – vorwiegend als „ein gesellschaftliches als ein rechtliches Problem“ bezeichnet wurde, dann sollte die Politik im Sinne ihres gesellschaftspolitischen Lenkungsauftrags hier zum Wohl der Gesellschaft tätig werden.

 

„Österreich braucht einen umfassenden und öffentlichen Diskurs über Vaterschaft: Politische und wirtschaftliche Maßnahmen sollten getroffen werden, die Väter weiterhin unterstützen und anregen sollen, ihren geschlechtergerechten Anteil an der Familienarbeit zu übernehmen“, erklärt Männerforscher Dr. Erich Lehner.

 

Ein besonderes Angebot: Väterfestival 2019


Beim 3. österreichischen Väterfestival erleben Kinder und Väter ein ganz besonderes Vatertagswochenende. Vom 7. bis 9. Juni 2019 tauchen die Teilnehmer in eine fabelhafte Märchenwelt ein, campen am Wallersee und verköstigen sich unter freiem Himmel.

„Neben der gemeinsamen Zeit von Vätern und Kindern und dem gedanklichen Austausch zwischen Vätern und Männern werden vielfältige Workshops angeboten und ein fröhliches Zeltlager-Leben gepflegt. Das Väterfestival bietet Zeit und Gelegenheit für die Entwicklung neuer Netzwerke und trägt zu einem positiven Vaterbild in der Öffentlichkeit bei“, erklärt Andreas Oshowski, Diözesanreferent der KMB-Salzburg und Organisator des Festivals.

 

Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit zur Teilnahme! Rückfragen bei der KMB-Salzburg (kmb@ka.kirchen.net, 0662-8047 7556).

 

Der Vatertag ist Schwerpunkt der Arbeit der Katholischen Männerbewegung Österreichs. Spezielle Angebote wie Gratis-Exemplare des Männermagazins Ypsilon, Gebetsfalter und Plakate werden in den Pfarren verteilt.

 

Weitere Vater-Kind-Angebote und Infos zum Vatertag unter http://kmb.or.at/vatertag

 

 

 

Sternwallfahrt am 01. Juni nach St. Radegund: KMBÖ setzt sich seit 2007 für Zivilcourage ein



Die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) lädt zur traditionellen Sternwallfahrt nach St. Radegund ein. Salzburger Generalvikar Mag. Roland Rasser: „An Jägerstätter bewundere ich seine Konsequenz und Unerschrockenheit.“

 

Zum Angebot der Katholischen Männerbewegung gehört seit zwölf Jahren eine Rad- und Sternwallfahrt nach St. Radegund. Am Samstag, den 01. Juni 2019 werden sich Pilgerinnen, Pilger, Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg nach St. Radegund machen. Die Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung findet, so wie jedes Jahr, rund um den Gedenktag der Seligsprechung von Franz Jägerstätter (21.Mai) statt.

„Die diesjährige Sternwallfahrt steht unter dem Motto Von der Ohnmacht zur Wirkmacht. Angeregt und ermutigt durch das Beispiel und Lebenszeugnis Franz Jägerstätters wollen wir uns mit unseren Möglichkeiten eines couragierten, zivilgesellschaftlichen Uns-Einbringens und Mitgestaltens unserer Gesellschaft auseinandersetzen“, stellt Mag. Ernest Theußl, Vorsitzender der KMBÖ fest.

 

Am 1. März 1943 erklärte Franz Jägerstätter nach seiner Einberufung, dass er aufgrund seiner religiösen Einstellung den Wehrdienst mit der Waffe ablehne, dass er gegen sein religiöses Gewissen handeln würde, wenn er für den nationalsozialistischen Staat kämpfen würde und er könne nicht gleichzeitig Nationalsozialist und Katholik sein. Franz Jägerstätter wurde dafür vom NS-Regime zu Tode verurteilt und hingerichtet. Seine Seligsprechung fand am 26. Oktober 2007 statt.

 

KMB-Sternwallfahrt nach St. Radegund

 

Neben einem Workshop im Haus von Franz Jägerstätter geleitet von Dr. Thomas Schlager-Weidinger und eine Gedenkminute beim Jägerstätter-Denkmal wird am 01. Juni ein Gottesdienst in der Pfarrkirche vom Salzburger Generalvikar Mag. Roland Rasser zelebriert. „An Franz Jägerstätter bewundere ich seine Klarheit, seine Konsequenz, seine Unerschrockenheit und das Ringen um den geraden Weg aus dem Hintergrund seines Glaubens. Glaube, der stark macht gegen die vermeintlich Starken“, unterstreicht GV Rasser die Wichtigkeit des Vorbilds von Franz Jägerstätter für alle Gläubige.


„Die Sternwallfahrt ist eine gute Gelegenheit, Männer und Frauen aus ganz Österreich zu treffen, die aus dem Lebenszeugnis Franz Jägerstätters Inspiration und Ermutigung für ihr eigenes christliches Sein und Handeln schöpfen. Wir laden Sie ein, am ersten Samstag im Juni mit uns nach St. Radegund zu kommen“, betont Ernest Theußl.

 

Mehr Informationen: www.kmb.or.at/sterwallfahrt

 



 

"Sinn oder kein Sinn?" Mit diesem Thema beschäftigt sich die Katholische Männerbewegung in der jüngsten Ausgabe ihres Männermagazins ypsilon

KMBÖ-Vorsitzender Ernest Theußl baut in der neuen Ausgabe des Männermagazins ypsilon eine Brücke zwischen Sinnfrage und Osterzeit: „Für uns Christen ist die österliche Bußzeit ein Abschnitt des Jahres, der uns mehr als alle anderen Tage an den Ernst des Lebens erinnert. Die quälende Frage nach dem Sinn kann nicht mit noch so gelehrten Sätzen abgetan werden. Sie ist einfach eine Realität, sie ist da, solange wir da sind.“

 

Sinn des Lebens: Religion und Fußball


Zum Schwerpunkt des Heftes nimmt Sr. Heidrun Bruner SDS Stellung zum Sinn des Lebens und Lebenswandel: „Gerade an Lebenswenden sind menschlich-sinnvolle Handlungen „mit Herz“ gefragt! Sinn können wir Menschen nur in etwas oder jemandem außerhalb unseres begrenzten ICHs finden, in etwas, das uns selbst übersteigt“, so Sr. Heidrun Bruner in ihrer Kolumne „X an Y“.

 

Ein neues, interessantes Buch zum Thema Sinn, Religion und Fußball erblickte Anfang des Jahres das Licht der Öffentlichkeit: Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar hat zahlreiche Geschichten, Anekdoten und Lebensweisheiten aus dem grün-weißen Umfeld zusammengetragen und unter dem Titel "GLAUBE. LIEBE. RAPID" auf über 160 Seiten zusammengetragen. Im Interview mit Männermagazin Ypsilon erklärt Pfarrer Pelczar: „Der Glaube im Fußball spielt eine enorm große Rolle! Ich würde sagen, dass Glaube einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Fußball ist. Erstens: Glaube an den Schöpfer. Zweitens: Glaube, dass meine Karriere, meine Ziele in seiner Hand liegen. Gott  hat uns mit Talenten und Fähigkeiten in die Welt geschickt, dank des Glaubens packen viele Fußballer dieses Geschenkpaket aus. Für die Zuschauer ist Glaube auch extrem wichtig, welcher Fan glaubt nicht an sein Team? Du musst als Fan an dein Team glauben, damit es Erfolg hat, auch wenn die Tabelle etwas anderes sagt.“

„Dass wir im zweiten Ypsilon des laufenden Jahres wohl keine endgültige Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben, schmälert hoffentlich nicht die Sinnhaftigkeit, das vorliegende Männermagazin zu lesen, sondern erhöht, mit etwas Glück und Wohlwollen, die Lust, sich selbst auf die spannende und manchmal auch erhellende Suche nach einer persönlichen Antwort zu machen. Denn wer will nicht wissen: Was gibt meinem Leben seinen ursprünglichen Sinn?“, betont Chefredakteur Martin Kolozs zu der jüngsten Ausgabe des Männermagazins ypsilon.

 

Weitere Informationen unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

 

 

Katholische Männerbewegung befürwortet bessere Voraussetzung für den Papamonat

Um den unbezahlten Papamonat für Jungväter zu attraktivieren, gibt es seit März 2017 den Familienzeitbonus. Rund 700 Euro bezahlt die Krankenkasse für einen Monat. Nur sechs Prozent nehmen das in Anspruch.

 

„Wir begrüßen jeden Schritt in Richtung Väterkarenz. Leider haben Väter, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, während des Papamonats nach wie vor keinen Kündigungsschutz. Diese Benachteiligung soll geändert werden“, so Ernest Theussl, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Die Aussagen von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein für einen Rechtsanspruch auf den Papamonat sorgten für geteilte Reaktionen. Arbeiterkammer und Gewerkschaften zeigten sich erfreut. Kritik kam von der Wirtschaftskammer. Das sollte kein Arbeitskampf werden, sondern ein gesellschaftliches Umdenken befördern. Psychologen weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig der Vater im Leben eines Kindes ist, im Besonderen am Anfang.

 

„Der Papamonat ist eine wichtige Basis, um Gleichberechtigung zu fördern und eine gesellschaftliche Notwendigkeit damit die Bindung zum Neugeborenen verstärkt wird“, so Ernest Theußl, Vorsitzender KMBÖ. „ Wir begrüßen die Initiative der Europäischen Union, die fordert, dass in Zukunft in allen EU-Staaten ein Rechtsanspruch auf mindestens zehn Tage bezahlter Papamonat gelten wird“.


Foto: Copyright 2016, KNA. Alle Rechte vorbehalten

 

 

KMBÖ: Männer und Arbeitwelt im Männermagazin Ypsilon

 

Im ersten Männermagazin im Jahr 2019 stellt Ypsilon ein innovatives Projekt zum Grundeinkommen in der Stadtgemeinde Heidenreichstein vor. Michael Scholz, KMB-Referent der Diözese St. Pölten, interviewte den Projektkoordinator Mag. Karl Immervoll. Bei diesem Projekt wurden Menschen mit Langzeitarbeitslosigkeit für 18 Monate aus der AMS-Vermittlung genommen. Gerade für Männer war es ungewöhnlich, keine Arbeit vorgeschrieben zu bekommen, sondern einfach nur auf ihre Begabungen zu schauen.

 

„Wir entwickelten eine Idee, bei der Personen für mehr als ein Jahr einen Grundbezug haben und in dieser Zeit nach ihren Vorstellungen leben können“, erklärt Mag Immervoll. „Es ist kein bedingungsloses Grundeinkommen, sondern Kriterium für das Mittun war unsere Vorstellung von Arbeit, also: Was willst du tun, ausprobieren, was wolltest schon immer usw. und bist du bereit das auch dann irgendwie zu teilen? Gerade für Männer war es ungewöhnlich, keine Arbeit angeschafft zu bekommen, sondern einfach mal nur nach ihren Begabungen zu schauen.“

 

Zur Erfüllung der Erwartungen von den Projektinitiatoren stellt Mag. Immervoll fest: „Wir wollten einfach sehen, was sich verändert, wenn sich Menschen nach ihren Fähigkeiten und Begabungen entwickeln können und was in einer Gemeinde passiert, wenn diese Personen, die vorher durch ihre Arbeitslosigkeit „draußen“ waren, sich einzubringen beginnen. Alle waren sehr aktiv und machten einen großen Lernprozess mit.“ Positiv war die Entwicklung der Arbeitssuchenden: „Unvermutet war der große Vermittlungserfolg mit etwa 25%. Einige haben sich mit ihrer Idee selbstständig gemacht, andere einen Arbeitsplatz gefunden, manche schafften doch die Pension. Ein relativ großer Teil macht Betreuungsarbeit bei Kindern, alten Eltern oder Nachbarn. Erstaunlich ist die Bereitschaft für eine neue Art des gesellschaftlichen Engagements. Denn es passierte nicht nur ein Bewusstseins-, sondern auch ein (politischer) Bildungsprozess.“

 

Im ersten Heft 2019 werden auch zwei neue Kolumnisten der Rubriken „X an Y“ und „Perspektiven“ vorgestellt: Sechsmal im laufenden Jahr wird sich die Salvatorianerin

und bildende Künstlerin Sr. Heidrun Bauer SDS an die Lesern von ypsilon wenden, ebenso oft wie der Autor, Schauspieler und Psychotherapeut Raoul Biltgen.

Die Themen „Arbeit und Gesundheit“, „Arbeit und Würde“ und das entwicklungspolitische Magazin Weltblick mit Schwerpunkt „Bildung in Afrika und Lateinamerika“ runden das Männermagazin ypsilon im Jänner 2019 ab.

 

Weitere Informationen unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

 

Männermagazin Ypsilon im Dezember: Erfahrungsbericht aus der Männerberatung, Heiligsprechung Romero und 60 Jahre SEI SO FREI


Im Hauptartikel der Dezember Ausgabe des Männermagazins Ypsilon stellt die Katholische Männerbewegung die Frage: Was ist Männer am Wichtigsten? Dazu kommt Mag. Josef Lugmayr zu Wort.

 

„Die letzte Ausgabe des Jahres stellt immer eine Herausforderung dar: Zum einen fällt der Erscheinungstermin mit der Adventzeit zusammen, in der (fast) allen der Sinn nach Ruhe und Beschaulichkeit steht, zum anderen dreht sich die Welt ungebremst weiter, und wird von uns verlangt, dass wir uns entscheiden, Pläne für die Zukunft schmieden und – ganz allgemein – unseren Mann stehen. Entsprechend vielfältig ist die Themenwahl des sechsten Heftes von Ypsilon: Wir haben uns nicht damit begnügt, die „stille Zeit“ im frommen Stil zu beschreiben, oder Tipps für den Weihnachtseinkauf bzw. den Familienurlaub über Silvester zu geben, sondern wollten die Aufmerksamkeit weiten, hin zu mehr relevanten Inhalten und weg von Oberflächlichem. Daher finden sich auch kritische Beiträge in diesem Männermagazin, welche wachrütteln und uns dadurch vielleicht den eigentlichen Sinn von Advent und Weihnachten aufzeigen: Mit der Geburt Jesu ist der Heiland in die Welt gekommen, und mit ihm die Verpflichtung, hinzusehen, wo Unrecht geschieht; aktiv zu werden, wo Missstände herrschen; Hilfe zu leisten, wo Not am Mann ist“, so Mag. Martin Kolozs, Chefredakteur vom Männermagazin Ypsilon.

 

Mag. Josef Lugmayr, Leiter von der Abteilung Beziehung, Ehe und Familie im Pastoralamt der Diözese Linz stellt in der jüngsten Ausgabe des Männermagazins Ypsilon zum Thema Männerberatung klar: "Wenn ich Männer frage, was ihnen das Wichtigste im Leben ist, dann könnte man zunächst vermuten, dass sie als Erstes die Arbeit nennen – immerhin verbringen die meisten ja den Großteil des Tages im Job und am Arbeitsplatz. Überraschenderweise sagen Männer oft, dass ihnen die Familie am Wichtigsten sei. Bei genauerem Hinsehen ist damit aber nicht gemeint, dass sie dort möglichst viel Zeit verbringen oder sehr viel Energie investieren, sondern, dass die Familie für ihr inneres Wohlbefinden, für ihre seelische Ausgeglichenheit besonders wichtig ist. Aus diesem Grund sind für Männer harmonische Beziehungen, möglichst wenig Probleme in der Partnerschaft und auch in den anderen familialen Beziehungen – mit den Kindern, mit den Eltern und Schwiegereltern – wichtig.“

 

Mag. Christian Reichart, Generalsekretär der KMBÖ, bestätigt die zentrale Bedeutung vom Heiligen Erzbischof Romero für die katholische Kirche und die Katholische Männerbewegung in seinem Artikel „Erzbischof Oscar Arnulfo Romero. Märtyrer und Heiliger – eine Beziehungsgeschichte“: Obwohl die Katholische Männerbewegung den Erzbischof nie persönlich kennenlernen konnten, ist er uns ein Vorbild geworden, das uns anspornt, uns für entrechtete und arme Menschen einzusetzen. In guter biblischer Tradition – gelegen oder ungelegen – erheben wir das Wort und die Tat.“

 

Ein Beitrag über die Geschichte von SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, und die Entstehung und Verbreitung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht!“ runden das Heft ab.

 

 

 

Die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) begrüßt die Initiative von Bischof Manfred Scheuer, die Ämter für Laien in der Kirche weiter zu öffnen

 

Die Katholische Männerbewegung Österreich plädiert schon seit Jahren dafür, dass innerhalb der Kirche mehr Verantwortung an Laien übertragen wird. Die vom Linzer Bischof in einem Brief an Papst Franziskus gestellten Forderungen nach der Weihe von sogenannten „viri probati“ (bewährte verheiratete Männer), der Entbindung vom zölibatären Gelübde unter Beibehaltung des geistlichen Amts und dem Frauendiakonat werden daher von dieser nicht nur begrüßt, sondern wecken auch die Hoffnung nach einem Nachdenkprozess in den Pfarrgemeinden, so der neue KMBÖ-Vorsitzende Ernest Theußl.

 

Der Brief bringe „nur zu deutlich zum Ausdruck, welche Fragen an der Kirchenbasis heute als drängend empfunden werden. Bei aller Notwendigkeit von Veränderung wird immer klarer, dass Strukturen allein das Problem nicht lösen werden.“ Eine Kirche im Sinne vom Volk Gottes, wie es das II. Vatikanum vorsieht, setze voraus, „dass die Menschen eine Kirche vor Ort erleben, in der sie auf solidarisch denkende Mitmenschen und einen liebenden Gott treffen können.“ Seel- und Glaubenssorge dürfe sich nicht weiterhin an der Zahl der vorhandenen geweihten Priester orientieren, sondern müsse von innen heraus ein neues Gemeindebewusstsein entwickeln. „Dazu ist es notwendig, die in der Heiligen Schrift, der Tradition und im Kirchenrecht vorgesehenen Ämter für Laien, sowohl für ehrenamtlich als auch hauptamtlich tätige Männer und Frauen, weiter zu öffnen. Dabei sollen nicht nur Arbeit, sondern auch Verantwortung und Gestaltungskompetenz an Laien übertragen werden“, betont Ernest Theußl.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich:  #scharfauf - Was Männer scharf macht …

 

November 2018: Internationaler Tag des Mannes (3.11.), Internationaler Männertag (19.11.) – es gibt viele gute Gründe, warum der November als Männermonat gefeiert wird. Die Aktion #scharfauf der Katholischen Männerbewegung (KMB) bringt zusätzliche Würze, Biss und Schärfe.

 

Mehrheitlich sind Männer auch in Zeiten von #metoo keine grobschlächtigen Idioten. Sie überlegen, wie sie ihre Beziehungen zur Partnerin, zum Partner, zu den Kindern und zu Freunden gestalten können. Sie schärfen ihren Blick nach innen und benennen Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse. Mutig und selbstbestimmt schärfen sie das Verhältnis zwischen Familie, Beruf und Freizeit.

 

Gegen Sexismus! Scharfe Männerbilder sind gefragt

 

„Wir wollen im November mit allen mutigen Männern ein Zeichen gegen Sexismus und Hass setzen und zeigen, worauf wir wirklich scharf sind!“, appelliert DI Bernhard Steiner, Obmann der KMB-Linz, an die Männer, ihr Herz in die Hand zu nehmen.

 

Männer zeigen dabei ungeschminkt, worauf es ihnen im Männerleben ankommt. Mutig und selbstbestimmt artikulieren sie ihre Gefühle und erforschen die Quellen ihrer Lebenskraft. Scharfe Männer achten dabei verantwortungsvoll auf ihren Körper und die Gesundheit. Als echte Kerle nehmen sie eine klare Position für ein gutes Leben ein. Statements können mit dem Hashtag #scharfauf auf Twitter und Instagram oder in der Timeline auf www.facebook.com/maennergruppen gepostet werden.

 

Veranstaltungsangebote für die Männlichkeit österreichweit

 

„Das Team der Katholischen Männerbewegung bietet im November österreichweit Veranstaltungen für Männer an. Die Veranstaltungen sind vielfältig und aktuell und möchten dem Miteinander unter Männern Raum geben. Schwerpunkte sind Themen aus dem Bereich Familie, Spiritualität, sozialpolitischer Verantwortung, sowie kritisches Nachdenken über das eigene männliche Selbstbild“, betont DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Alle Veranstaltungen im November finden Sie hier:
http://www.kmb.or.at/site/service/termine

 

Druckfähige Fotos der Aktion Scharf finden Sie hier:
https://www.dioezese-linz.at/site/kmb/news/article/107866.html

 

 

Heiligsprechung Romeros in Rom: Fest für Lateinamerika und die Katholische Männerbewegung


Am Sonntag, den 14.10. wurde Erzbischof Romero in Rom heiliggesprochen. Eine kleine Delegation der Katholischen Männerbewegung war vor Ort dabei. Vorsitzender Wimmer: „Die Feier war sehr beeindruckend. Ich freue mich, dass Romero für seinen Einsatz die verdiente kirchliche Anerkennung bekommen hat.“

Vor mehr als 60.000 Gläubigen, unter ihnen 7.000 aus El Salvador, hat Papst Franziskus am Sonntag, den 14.10. Erzbischof Romero in den Stand der Heiligen erhoben. „Als Katholische Männerbewegung freuen wir uns, dass Papst Franziskus Erzbischof Oscar Romero heiliggesprochen hat. Oscar Romero ist für uns ein Vorbild dafür, wie man sich auch heute als Kirche für unsere Mitschwestern und -brüdern einsetzen kann, “ betont KMB-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer in Rom, wo er und weitere Mitglieder des Vorstands der KMBÖ die Heiligsprechung vor Ort erlebt haben. „Die Heiligsprechung Romeros war ein großes Fest für alle Anwesenden, besonders für die Pilgerinnen und Pilger aus Lateinamerika“, erzählt Johannes Artner, Referent der KMB-Eisenstadt.

 

Erzbischof Romero und die Katholische Männerbewegung

 

„Was verbindet SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung (KMB) mit Romero?“, fragt sich Mag. Franz X. Hainzl, ehrenamtlicher Referent von SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung. „Viel, sehr viel. SEI SO FREI und KMB wollen wie Romero einen Beitrag leisten, dass das Zusammenleben der Menschen bei uns und weltweit im Geiste Christi gestaltet wird. Romero ist starkes Zeichen dafür, was christliches Grundprinzip ist: Die Verantwortung vor dem eigenen Gewissen steht über der Gewalt von Machthaberinnen und Machthabern und selbst über scheinbar unabänderlichen gesellschaftlichen Strukturen.“

 

Für die Katholische Männerbewegung ist Erzbischof Romero ein Beispiel für Zivilcourage: „Romero zeigte, dass es möglich ist, auch in fortgeschrittenem Alter gewohntes Verhalten aufzugeben und Stellung zu beziehen. Dabei steht Romero in einer Linie mit Lichtpersonen des 20. Jahrhunderts wie Indira Gandhi und Franz Jägerstätter. Mit der Heiligsprechung Romeros am 14. Oktober durch Papst Franziskus aus Lateinamerika findet nun auch offiziell Anerkennung, was in den Herzen vieler Menschen weltweit schon lange feststand. Für das Volk von El Salvador und für all jene, die für eine gerechtere Welt kämpfen, war der Bischof schon seit dem 24. März 1980 heilig“, betont Hainzl.

 

Am Sonntag, den 25. November 2018 um 12:00 Uhr findet im Wiener Stephansdom eine Festmesse zu Ehren des Heiligen Erzbischof Oscar Romero organisiert von der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien. Die Katholische Männerbewegung feiert das Pontifikalamt mit Mag. Dr. Franz Scharl, dem Apostolischen Nuntius Dr. Peter Stephan Zurbriggen und Dompfarrer Anton Faber. Bei der Festmesse wird auch der Romero-Preisträger 2018, Dr. Francisco San Martín Baldwin aus Peru, anwesend sein.

 

Delegation der KMB in Rom

 

(v.l.n.r) Johannes Artner (KMB-Eisenstadt), Michael Juppe (KMB-Wien), Reinhard Kaspar (KMB-Linz) und Dr. Paul Röttig (Vorstand KMBÖ) im Vatikan

 

 

Katholische Männerbewegung: Freude über Heiligsprechung Romeros ist groß

 

Die Katholische Männerbewegung und ihre entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI vergaben im Jahr 1981 zum ersten Mal ihre Auszeichnung für Gerechtigkeit und Menschenwürde und benannten sie zu Ehren von Bischof Romero „Romero-Preis“.

 

„Erzbischof Oscar Romero war die Stimme der Armen und Benachteiligten in El Salvador und einer der bedeutendsten Kirchenmänner Lateinamerikas. Romero wurde  wird im Auftrag der Regierung von der Armee ermordet, weil er sich für das Volk und  für die vom Volk geforderte soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzte. Wir freuen uns über seine Heiligsprechung am kommenden Sonntag. Wir werden in Rom mit einer kleinen Delegation bei Romeros Heiligsprechung dabei sein“, so
DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Preis zu Ehren Romeros

 

Für die Katholische Männerbewegung und deren entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI ist Romero ein stets aktuelles Vorbild für Zivilcourage. In Erinnerung an Erzbischof Romero, der für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land eintrat und sich damit in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador stellte, vergibt die Katholische Männerbewegung seit 1981 den mit 10.000 Euro dotierten Romero-Preis an Personen, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Entwicklung in Afrika und Lateinamerika einsetzen.

 

Romero-Preisträger Altbischof Kräutler

 

„Romero wurde erschossen, weil er sich für seine Mitmenschen, für sein Volk, eingesetzt hat“, meint der emeritierte Bischof Erwin Kräutler. Wie Oscar Romero steht auch der austrobrasilianische Bischof auf einer Todesliste, weil er sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Zerstörung des Amazonasgebiets einsetzt. Für seinen Einsatz bekam Kräutler im Jahr 1988 den Romero-Preis. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderen Pedro Casaldáliga (1986),  Waris Dirie (2004), Padre Gabriel Mejia (2008) und die verstorbene Tiroler Ärztin  Dr.in Maria Schiestl (2016).

 

 

Der Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung

 

Link zum Download des Fotos: Romero-Preis.jpg

 

Männermagazin Ypsilon im Herbst: Christliches Ehrenamt der Zukunft


Das Männermagazin Ypsilon berichtet in seiner Ausgabe im Oktober über das Ehrenamt in der Katholischen Kirche. Andreas Oshowski beschäftigt sich mit den Fragen nach der Zukunft des Ehrenamtes.

 

„Aus welchem Geist heraus engagieren wir uns? Ist es um der Ehre willen, um des Amtes willen, um unserer selbst willen oder schließlich um der überfließenden Liebe Gottes im Anderen willen? Und deshalb interessiert mich vor allem ehrenamtliches Engagement aus christlicher Gesinnung und die Frage: Wes Geistes Kind sind wir?“, diese Fragen stellt Andreas Oshowski, Referent der Katholischen Männerbewegung Salzburg in der neuen Ausgabe des Männermagazins Ypsilon.

 

Oshowski erklärt: „Dazu will ich kurz anreißen, welche vier Aspekte hierzu wichtiger werden könnten. Ein ‚Ehrenamt der Zukunft‘ dürfte erwachender, neugieriger, offener sein (1) und damit anderslernend (2). Es dürfte die große jüdische und christliche Tradition der Klagegebete (3) wieder aufnehmen und diese in eine ausgewogene Balance zur großen Freude (4) im Glauben stellen.“

 

Vier Aspekte, die uns, Christen, bei einer weiterführenden Reflexion über unser ehrenamtliches Engagement in der Zukunft weiterhelfen könnten. Erwachendes, anderslernendes, klagendes und freudiges, ehrenamtliches Engagement könnte „Gottesleidenschaft“ bedeuten! „Täuscht es oder ist die Freude an der ‚Gottesleidenschaft‘ an mancher Stelle gar nicht so groß, die das Ehrenamt so erwachend, anderslernend, klagend und freudig machen könnte“, so Oshowski. Der KMB-Referent zitiert am Ende seines Artikels den Schweizer Theologe Kurt Kardinal Koch: „Beim Thema Partizipation handelt es sich in der Tat um den entscheidenden Ernst- und Testfall für die Kirche der Zukunft…“

 

Einen weiteren Schwerpunkt legt die aktuelle Ausgabe auf die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs, in der das neue Jahresthema „Partizipation“ beleuchtet wird.  „Von der Ohnmacht zur Wirkmacht“ lautete das Thema der 32. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs und über deren Ergebnisse Luis Cordero im Blattinneren ausführlich berichtet.

 

Weitere Informationen und das Online-Magazin finden Sie unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

 

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Katholische Männerbewegung: zum Vatertag am 10. Juni Vaterschaft verstärken und neue Impulse geben

Die Katholische Männerbewegung Österreich (KMB) unterstützt zum Vatertag Initiativen und Aktivitäten, die die Vaterrolle stärken.

 

„Uns ist es bewusst, dass Väter sich besonders engagieren, ihr Berufsleben zu organisieren  damit sie mehr Alltag mit ihren Kindern verbringen können. Kinder und Väter brauchen gemeinsame Zeit in der beide zusammen spielen, basteln oder einen Ausflug machen. Genau solche Aktivitäten bietet die KMB an“, unterstreicht DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

Die Katholische Männerbewegung bietet seit Jahren attraktive Angebote für Väter und Kinder: beim „Vater-Kind-Wochenende“, „Väter-Kind-Tag“ oder „Väter-Kind-Frühstück“ verbringen Männer mit ihren Kindern eine wertvolle Zeit miteinander. Der Mittelpunkt dieser Zeit ist nicht ein Ausflugziel oder Aktivität, sondern wie sich Männer als Väter erleben und wie ihre Beziehung zu den Kindern gestärkt wird.


Johannes Ebner, Väterreferent des KMB-Oberösterreichs, berichtet in der neuen Ausgabe des Männermagazins Ypsilon detailliert über „Vater-Kind-Wochenende“ und Ideen, wie man selber in der Pfarre oder Männergruppe eine Vater-Kind-Aktivität mit anderen Vätern organisieren kann. Die diözesanen KMB-Büros stehen den kreativen Vätern zur Seite: „In allen Fällen kann die KMB Väter in einen Austausch bringen, eine gute Vater-Kind-Zeit ermöglichen und generell den Auftrag der Männer- und damit Väterpastoral wahrnehmen“, so Ebner.

 

Die KMB hat für den Vatertag einen Gottesdienstbehelf, 22.500 Tatoos mit der Aufschrift „Daddy Cool“ und ein Männermagazin Ypsilon mit Schwerpunkt „Vatertag“ produziert.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten für Väter und Kinder unter: www.kmb.or.at/vaterkind

 

 

Coole, starke Väter: KMB-Vertreter Diakon Josef Muhr mit starken Vätern.

Foto: Wolfgang Zarl (honorarfrei)

Link zum Download: Foto Vatertag 2018. jpg

 

 

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KMB-Sternwallfahrt nach St. Radegund: „Der Preis des Lebens oder Leben um jeden Preis“

 

KMBÖ-Vorsitzender Leopold Wimmer lädt alle Mitglieder und Sympathisanten am 26. Mai 2018 zur Wallfahrt ein.

 

„Wie es schon Tradition ist, machen sich die Mitglieder, Freunde und Freundinnen der Katholischen Männerbewegung (KMB) am letzten Sonntag im Mai zu Fuß, mit dem Bus oder dem Fahrrad auf dem Weg nach St. Radegund“, betont DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

„Nachdem Franz Jägerstätter (1907-1943) für sich die völlige Unvereinbarkeit seines Glaubens mit einem rassistisch motivierten und verbrecherischen System erkannt hatte, leistete er im vollen Bewusstsein der Konsequenzen Widerstand, indem er den Wehrdienst verweigerte. Er wurde damit zu einer der herausragenden Gestalten christlicher Verweigerung gegen Unmenschlichkeit und Totalitarismus“, so Wimmer

 

Für die Katholische Männerbewegung ist der Selige Jägerstätter für Männer ein Vorbild, auf ihr Gewissen zu hören. Konkret können wir als KMB-Mitglieder von ihm lernen, wachen Herzens die Vorgänge unserer Welt zu verfolgen, reifen Gewissens Dinge zu beurteilen und demgemäß zu handeln. Darum ist es der KMB ein wichtiges Anliegen, rund um seinen Gedenktag am 26. Mai diese österreichweite Sternwallfahrt zu organisieren.

KMBÖ-Vorsitzender Leopold Wimmer: „Zur unseren traditionellen Wallfahrt lädt die KMB am Samstag, den 26. 05 2018 alle Männer ganz herzlich ein!“

 

Weitere Informationen: www.kmb.or.at/sternwallfahrt

 

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Männergesundheit ist einer der Schwerpunkte des Männermagazins Y im März.


Schwerpunkt des aktuellen Heftes ist der Beitrag vom renommierten Linzer Arzt und Männergesundheitsspezialisten Georg Pfau. In seinem Artikel mit dem Titel „Männergesundheit“ erklärt Doktor Pfau: „Männergesundheit umfasst drei Bereiche: das biologische, das psychologische und das soziale Wohlbefinden. Alle drei sind untrennbar miteinander verbunden, in allen drei belange gibt es aber Defizite“. Weitere Themen die Dr. Pfau behandelt sind Alterungsprozesse, die Herausforderungen für Männer in der modernen Gesellschaft und sexuelle Störungen. Sein Vorschlag für alle Männer: „lebt euer Leben artgerecht. Bewegt euch, seid unternehmungslustig, experimentierfreudig und begeistert eure Frauen, denn (die meisten) Frauen lieben „richtige“ Männer.

 

Am 19. Juni findet in Wien die Männergesundheitstagung statt. Johannes Berchtold, Leiter der männerpolitischen Grundsatzabteilung im Sozialministerium, beschreibt sie näher im Männermagazin Y: „Schon in der Jugend ist ein Unterschied im Gesundheitsverhalten zwischen Burschen und Mädchen zu beobachten. Später im Arbeitsleben leiden Männer oft unter psychischen und physischen gesundheitlichen Folgen von Stress und Überarbeitung. Mit steigendem Alter wird auch die sexuelle Gesundheit für viele Männer immer mehr Thema. Die Tagung in Wien wird sich um die Frage drehen, wie psychosoziale Faktoren auf diese Entwicklung einwirken und wie sie unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung von Männlichkeitsbildern zum Positiven verändert werden können.“

 

Weitere Themen im Magazin Y sind eine Reportage über Glocken zu Ostern und das entwicklungspolitische Magazin Weltblick mit einer Reportage über die Arbeit vom Romero-Preisträger Padre Gabriel Mejía und Kindersoldaten in Kolumbien.

 

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Katholische Männerbewegung: Kritik an ÖBB-Boykott der Kirchenzeitungen

 

„Dass sich im ÖBB-WLAN-Netz ("Railnet") kein religiöses Medium welcher Glaubensrichtung auch immer finde, sei "eine bewusste Entscheidung", teilte Pressesprecher Bernhard Rieder der Kooperationsredaktion der österreichischen Kirchenzeitungen mit. Als öffentliches Unternehmen könnten die ÖBB "keine Bevorzugung beziehungsweise Vernachlässigung von Glaubensrichtungen propagieren" (Zitat: www.katholisch.at).

 

Die Katholische Männerbewegung Österreichs nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die ÖBB auf ihrer Zugsplattform zwar über 100 Publikationen anbietet, aber die Kirchenzeitungen nicht. Das Argument - als Unternehmen wollen wir keine religiöse Gruppierung bevorzugen oder propagieren, trifft in mehrfacher Weise nicht zu:

- da es außer den Kirchenzeitungen der Katholischen Kirche keine anderen periodisch erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften anderer Glaubensgruppen am apa Kiosk gibt;

- da jeder Bahnfahrer und jede Bahnfahrerin selbst entscheidet, was er oder sie online liest oder nicht.


Die ÖBB benachteiligt mit ihrer Entscheidung die bis zu 50% katholischen Reisenden, die die Kirchenzeitungen nicht wählen können.

 

Wir haben den Eindruck, dass dies eine Benachteiligung ist, wenn die Kirchenzeitungen, als ein Ausdruck unseres Glaubens, nicht öffentlich in der ÖBB angeboten werden dürfen und wir dadurch gar keine Möglichkeit haben, diese Publikation während einer Bahnfahrt zu lesen.

 

Vorsitzender Dr. Leopold Wimmer appelliert an den Vorstand der ÖBB diese Entscheidung nochmals zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren.

 

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Katholische Männerbewegung Österreichs: Plädoyer für eine männliche Spiritualität im Männermagazin ypsilon

 

KMB: Die Vielfalt männlicher Spiritualität sehen und schätzen und sie mit anderen an Orten des Alltags hochhalten, gehört zu den spirituellen Schlüsselkompetenzen unserer Zeit.


Im ersten Männermagazin im Jahr 2018 stellt Andreas Oshowski, KMB-Referent der Erzdiözese Salzburg, eine wichtige Frage zum Thema Männerspiritualität in seinem Artikel Dogmen überwinden. Gedanken für eine männliche Spiritualität: „Warum  müssen Männer „Krieger“, „Ritter“, „Könige“ oder „Erlöser“ sein? Warum dürfen Sie nicht „Versager“, „Zweifler“, „Narr“ oder „Träumer“ sein? „Und sagt mir einer, ich sei ein Träumer, ein Spinner, das mag sein …“. Die Zeitschrift „Publik Forum“ hat vor kurzem festgestellt, dass viele Männer, „auf mehr oder weniger aggressive Weise Spiritualität und Religion bekämpfen, weil sie beides für gefährliche Spinnereinen halten …“

 

Laut Oshowski ist die Liedzeile „Lebe so wie Du es fühlst in Dir“, ein zutiefst theologischer Satz. Es ist „die Chance für jeden Mann, aus eigenen Krisen etwas Neues, Gesünderes aufzubauen. Dem Neuen und dem jeweils Gesünderen werden wir Männer jedoch nur näherkommen, wenn wir den Zugang zu unseren Gefühlen stärken. „Und das ist der einzige Knotenpunkt, der nahezu unausweichlich ist: Ohne eine reflektierte Emotionalität bei uns Männern kann es kaum männliche Spiritualität geben. In christlicher Sprache ausgedrückt: Wenn ich mich als Mann nicht erbarme, kann ich kaum von Gott ergriffen werden!“, so Oshowski.

 

ypsilon und Faschingszeit

 

7 Seiten sind im neuen Männermagazin den vielen Facetten des Faschings gewidmet. So schreibt Andreas Telser über den Zusammenhang von Humor und Spiritualität, Braumeister Reinhard Bayer über das Fastenbier und Johann Gapp sowie Olaf Sailer über die Tiroler Fastnachten, die immerhin zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählen. Das bunte Faschingstreiben unserer Leser, ihre Verkleidungen und das entwicklungspolitische Magazin Weltblick runden das neu layoutierte Männermagazin ypsilon  im Jänner 2018 ab.

 

Weitere Informationen unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

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Männermagazin Ypsilon im Dezember:
Weihnachten und Leben in Fülle


Im Hauptartikel der Dezember Ausgabe des Männermagazin Ypsilon stellt die Katholische Männerbewegung die Frage: Wie gestaltet man sich den Advent?

 

„Wir haben Leser gefragt, wie sie sich den Advent gut gestalten. Den SEI SO FREI-Nikolaus hat Petra Zöchmeister-Lehner auf seiner Tour begleitet, und nicht zuletzt berichtet uns Luis Cordero, wie anderswo Weihnachten gefeiert wird. Auch der Wintersport ist in dieser Ausgabe ein Thema: Für Sportler, Aktive und solche, die es noch werden wollen, gibt Bernhard Kindermann gute Anregungen zum Nachmachen“, stellt Chefredakteur Eberhard Siegl in der jüngsten Ausgabe des Männermagazin Ypsilon fest. Schwerpunkte des Magazins sind neben Weihnachten, Glück im Leben, Gesundheit und der Nikolaus das Jahresthema der KMB für das Jahr 2018: Leben in Fülle.

 

Leben in Fülle

„Bei der Fülle des Lebens denken wir aber nicht nur an uns. Wir wissen, dass Jesus diese Fülle für alle Menschen wollte. Wir können nicht tatenlos zulassen, wenn Menschen bei uns und in anderen Ländern ihrer Lebenschancen beraubt werden. Männer der Katholischen Aktion soll man auch daran erkennen, dass sie sich für ein lebenswertes Leben für alle Menschen einsetzen“, betont Reinhard Kaspar Diözesansekretär der KMB-Linz. Das Jahresthema wird im letzten Magazin Ypsilon des Jahres 2017 ausführlich dargestellt: auf eine Doppelseite wird das buntes Arbeitsprogramm der KMB für 2018 vorgestellt.

 

Plan für den Advent

 

Neben dem Jahresthema stellt das Magazin ypsilon fest,  dass viele Mitglieder der KMB sich vornehmen, den Advent bewusst und möglichst stressfrei zu gestalten. Wie unsere Mitglieder in der Steiermark, Niederösterreich, Salzburg, Eisenstadt und Oberösterreich ihren Advent planen, können Sie in der Dezember-Ausgabe des Magazins Ypsilon unter www.kmb.or.at/ypsilon lesen.

 

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Männer, nehmt euch Zeit!

Katholische Männerbewegung zum internationalen Männertag

 

Überall erreichbar und ständig einsatzbereit. Die Lebensrealität von Männern heute lässt ihnen zwischen Arbeit und Familie kaum Zeit anzuhalten und zur Ruhe zu kommen. Das Schlimmste dabei: Sie merken nicht einmal, dass sie daran zugrunde gehen.

 

„Viele Männer, auch unsere Mitglieder, gehen erst zum Arzt, wenn ihre gesundheitlichen Probleme so stark sind, dass es ihnen schlecht geht. Bis dahin ignorieren sie die Beschwerden", sagt DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

„Die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit erwacht meist erst, wenn Beschwerden die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt die Deutsche Stiftung Männergesundheit, die im Mai 2017 den dritten Männergesundheitsbericht veröffentlichte. „Aus diesem Grund empfehlen wir allen Männern, sich regelmäßig Zeit für sich und auch für eine Vorsorgeuntersuchung zu nehmen“, stellt DI Dr. Wimmer fest.

 

„Am 19. November feiern wir den Internationalen Männertag. Männer sterben rund fünf Jahre früher als Frauen und leiden fast doppelt so oft unter chronischen Erkrankungen. Wir ermutigen daher alle Männer, sich Zeit zu nehmen: Zeit, um die persönlichen Bedürfnisse ebenso wie Belastungen wahrzunehmen und sich wieder neu auszurichten“, erklärt Wimmer.

 

Zu den Zielen des Männertags gehört es, das Augenmerk auf Männer- und Burschengesundheit zu lenken, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, sowie die Gleichberechtigung zwischen den Geschelchtern zu fördern.

 

Die KMB setzt sich mit vielfältigen Angeboten für diese Anliegen ein: In Männerseminaren und bei Vorträgen können sie ihr Mann-Sein in der gesamten Breite entdecken, bei Vater-Kind-Angeboten wertvolle Zeit mit den Kinder verbringen und bei Pilgerangeboten und Körperseminaren ihr Leben erneut in Balance bringen.

 

 

Die KMB bietet für Väter und ihre Kinder Freizeitangebote an (Credits: KMB Linz)

 

Link: Foto zum Downloaden (jpg / 1 MB)

 

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Männermagazin Ypsilon im Oktober: Christlich geht anders


Im Herbst 2016 haben Vertreter der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche, zahlreicher kirchlicher Organisationen, u.a. auch Vertreter der Katholischen Männerbewegung, eine Resolution unterschrieben, in der sie sich für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft stark machen. Das Männermagazin Ypsilon berichtet über diese Resolution mit dem Namen „Christlich geht anders“.

 

Angesichts des Wahlkampfs sowie populistischer und hassschürender Kampagnen bestimmter Parteien, zeigt die Katholische Männerbewegung nun Flagge. Gemeinsam mit den Ordensgemeinschaften Österreichs, der Katholischen Sozialakademie, der Katholischen Frauenbewegung und vielen anderen Gliederungen werden Werte wie Nächstenliebe und Solidarität und der Sozialstaat als gute Alternativen zu Missgunst und Furcht hochgehalten. Im Rahmen der Aktion „Christlich geht anders“ werden die wesentlichen Werte und Haltungen aufgezeigt, welche dem Christentum als Basis dienen.

 

„Die Zielsetzung von „Christlich geht anders“ scheint einleuchtend und breit konsensfähig zu sein. Dennoch zeigen bereits die ersten wahltaktischen Weichenstellungen der Parteien im Hinblick auf die Nationalratswahlen, dass dem nicht so ist. Auf der einen Seite werden Widerstände gegen einen weiteren Abbau sozialer Sicherungssysteme formuliert und Forderungen nach mehr Verteilungsgerechtigkeit in Österreich erhoben. Auf der anderen Seite hält man das Themenfeld Flucht und Migration für das wichtigste politische Thema“, so Josef Mautner, Geschäftsführer des Bereichs Katholische Aktion in Gemeinde und Umwelt der Erzdiözese Salzburg in seinem Artikel im aktuellen Männermagazin.

 

„Christinnen und Christen können in der Diskussion zu diesen gesellschaftlichen Fragen über wahltaktische und parteipolitische Grenzen hinaus ein „Sauerteig“ sein und grenzüberschreitende Solidarität und soziale Nachhaltigkeit wieder mehr in den Mittelpunkt rücken“, betont Mautner im Männermagazin Ypsilon.

 

"Wer sich auf den christlichen Gott beruft und dabei auf den Nächsten vergisst, verkehrt die christliche Botschaft in ihr Gegenteil", heißt es dazu wörtlich in der Basisresolution, die auf der Website veröffentlicht und unterstützt bzw. unterschrieben werden kann. Weitere Informationen unter: www.christlichgehtanders.at

 

Einen weiteren Schwerpunkt legt die aktuelle Ausgabe auf die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs, in der das neue Jahresthema „Leben in Fülle“ beleuchtet wird.

 

Das Online-Magazin finden Sie unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

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"Das gute Leben leben?" Mit diesem Thema beschäftigt sich die Katholische Männerbewegung in der Sommerausgabe ihres Männermagazins ypsilon.

 

Was man(n) unter einem guten Leben versteht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Oder etwa nicht? Das Männermagazin ypsilon gibt unseren Lesern diesen Sommer Ratschläge für ein gutes Leben.

 

„Gutes Leben, so scheint es, ist kein Wert an sich, der sich durch absolute Fakten messbar machen lässt. Hohe Lebensqualität ist dem zu Folge das Resultat eines Wettstreits“, so Mag. Wolfgang Schönleitner, Abteilungsleiter der Katholischen Männerbewegung der Diözese Linz zum Thema „Gutes Leben“.

 

Schönleitner betont in seinem Artikel, dass ein gelingendes Leben vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass die Person im Einklang mit sich selbst und der Natur ist. „Gutes Leben drückt sich in einem Lebensstil aus, in dem wir bewusst im Einklang mit unseren Mitmenschen und unserer Umwelt leben. Ganz praktisch gehört dazu den Müll zu Hause zu trennen  oder mein Einkaufsverhalten bewusst nach der Frage auszurichten: Was brauche ich denn wirklich?“, so Schönleitner.

 

Aus diesem Grund ermutigt das Magazin ypsilon auch zur Teilnahme an der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Katholische Aktion Steiermark hat am Vorabend des Fronleichnamstages 2017 einen bemerkenswerten Beitrag zur Ökonomiedebatte geliefert. Zu ihrer „Fronleichnamsakademie“ waren zwei namhafte Vertreter einer alternativen Wirtschaftssicht geladen gewesen: der Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie Christian Felber und die Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, Sabine Herlitschka stellten sich beide der Diskussion. Mag. Ernest Theussl, Vorsitzender der KMB Graz-Seckau, berichtet auf den Seiten 18-19 über die geführte Diskussion und analysiert darüber hinaus den Zusammenhang zwischen Gemeinwohlökonomie Urchristentum.

 

Das Online-Magazin finden Sie unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

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31. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung in St. Pölten: „Leben in Fülle“


Die Sommerakademie der größten Männerorganisation Österreichs steht 2017 unter dem Motto „Leben in Fülle“ und spricht sowohl ein männerspezifisches als auch ein biblisches Thema an.

 

„Leben in Fülle – Leben was ist das“, lautet das Referat zur Eröffnung der Tagung von
Dr. Christian Scharinger am Mittwoch, den 12. Juli im Bildungshaus St. Hippolyt. „Ein erfülltes Leben hat viele Facetten. Das Referat versucht der Frage nachzugehen, was ein erfülltes Leben aus gesundheitssoziologischer Perspektive auszeichnet. Als wesentliche Aspekte werden dabei das Konzept der Salutogenese und der Life-Work-Balance beleuchtet. Beide weisen auf die zentrale Bedeutung der Sinn-Erfüllung hin“, so der Gesundheitssoziologe zu seinem Referat. Die KMB freut sich zur Sommerakademie den ehemaligen Landeshauptmann von Vorarlberg, Dr. Herbert Sausgruber begrüßen zu dürfen, der am Freitag, den 14. Juli gemeinsam mit dem internationalen Pianisten Pablo Rojas de los Ríos über das „Leben miteinander“ referieren wird.

Pater Erhard Rauch SDS, ehemaliger Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, spricht über das Thema „Leben auf Gott hin“  und Manfred Rauchensteiner wird als Glücks- und Emotionsforscher weitere Wege für Männer zu ihren jeweiligen Gefühlswelten während der Sommerakademie aufzeigen. Dr. Erich Lehner, Vorsitzender des Österreichischen Männnerdachverbandes, bietet während der Sommerakademie von 12. Bis 15. Juli verschiedene Workshops zum Motto der Tagung an. Das ganze Programm und weitere Informationen zu Workshops und Aktivitäten während der Sommerakademie können Sie unter www.kmb.or.at/sommerakademie aufrufen.

 

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Vatertag: Katholische Männerbewegung setzt sich für Rechte von geschiedenen Vätern ein

 

Am 11. Juni 2017 wird in Österreich der Vatertag gefeiert. Die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) erinnert daran, dass dieser Tag auch für Väter wichtig ist, die getrennt von ihren Kindern leben.

 

„Wir setzen uns für Männer ein, die ihre Vaterschaft ernst nehmen und sich ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst sind. Dabei achten wir die Rechte der Frauen und die Rechte der Kinder, melden aber auch an, dass Männer ebensolche Rechte haben“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ, zur Problematik in der Vorsorge von Kindern nach einer Scheidung oder Trennung.

 

Nachdem es in unserer Gesellschaft immer häufiger zu Trennungen von ehelichen Gemeinschaften und Partnerschaften kommt, gibt es immer mehr Männer, die Väter sind und mit ihren Kindern nicht zusammenleben. Eine empirische Studie des Soziologen Gerhard Amendt zeigt: Fast die Hälfte der 3600 befragten Männer sieht die eigenen Kinder nach der Trennung nur noch selten oder gar nicht mehr, 42 Prozent betrachten sich als bloße „Wochenendväter“, 24,9 Prozent empfinden sich als „Zahlväter“ und zehn Prozent fühlen sich ihrer Vaterrolle vollständig beraubt. Kinder haben ein Recht auf Geborgenheit, auf Kontinuität der Beziehungen und auf Versorgung der Bedürfnisse, und zwar in Bezug auf beide Elternteile. Dieses ergibt sich aus der Tatsache der Existenz.

 

Wer sich um seine Kinder von Anfang an kümmert, der hat sich die Vaterschaft erworben – die Zeugung alleine ist noch keine Vaterschaft. Auch dafür zu zahlen ist noch keine Vaterschaft. „Aus unserer Sicht geht Vaterschaft einher mit Verantwortung für die Kinder, mit der Pflicht und dem Recht, die Erziehung der Kinder zu gestalten und für das Auskommen der Kinder Sorge zu tragen. Auch gemeinsame Aktivitäten können die Beziehung stärken. Eine gute Gelegenheit dazu bietet jährlich der Vatertag Anfang Juni“, so Wimmer.

 

Die KMBÖ bietet rund um den Vatertag gemeinsame Aktivitäten für Väter und ihre Kinder an. Besonders beliebt sind die Vater-Kind-Wochenenden, die in der Steiermark, Salzburg, Burgenland, Oberösterreich und St. Pölten angeboten werden. Weiters werden heuer tausende Gottesdienstbehelfe, Plakate, Knotenknüpfanleitungen für den Vatertag, Gebetsfalter und das Mitgliedermagazin „Ypsilon“ mit einem Themenschwerpunkt zum Vatertag verteilt. Weitere Informationen zum Vatertag finden Sie auf www.kmb.or.at/vatertag.

 

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Ypsilon im Juni: Männermagazin mit Schwerpunkt „Vatertag“

 

Ganz im Zeichen der Väter steht die aktuelle Ausgabe des Männermagazins der Katholischen Männerbewegung

 

„Bei diesem Schwerpunkt ist die KMB mit Angeboten für Vater-Kind Tage erfolgreich und hilft den Vätern, ihre Beziehung zu den Kindern zu vertiefen. Gerade dadurch kann es auch gelingen, dass Väter ihre Haltungen und ihren Glauben an ihre Kinder weitergeben, wie auch Großväter an ihre Enkel. Heute stehen die jungen Menschen vor einem vielfältigen Angebot in den verschiedensten Medien, wie sie ihr Leben gestalten können. Das Beispiel eines Menschen, dem man vertraut, hat aber immer noch große Bedeutung“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Ein Interview mit Familienministerin Sophie Karmasin, Erwartungen und Wünsche von Müttern an die Väter von heute und „Großvaterspuren“ sind drei der Beiträge im aktuellen Magazin zum Väterschwerpunkt. „Mein Großvater starb, als ich etwa 20 Jahre alt war. Im Gegensatz zu meinem Vater; der es nach wie vor nicht schafft, mir gegenüber Verbindlichkeit zu leben, war er immer für mich da“, berichtet Mag. Christian Freisleben, Berater, Referent und Journalist aus Linz.

 

„Was erwarte ich mir vom Vater meiner Kinder? Die Antwort liegt mir sofort auf der Zunge: Der beste Vater für unsere Kinder zu sein. Entsprechend hoch sind und waren somit auch meine Erwartungen an meinen Mann“, erklärt Alexandra Hager-Wastler, Mutter von 3 Kindern aus Gallneukirchen und Geschäftsführerin beim Katholischen Familienverband in Oberösterreich. Weitere 9 Mütter erzählen im Ypsilon, was sich von einem modernen Vater wünschen.

 

„Die Väter müssen noch mehr Möglichkeiten für Erziehungszeit mit ihren Kinder haben, genauso wie die Mütter“, betont Familienministerin Karmasin im Interview mit Ypsilon. „Die Väter müssen mit ihren Kindern gemeinsam etwas erleben können, Probleme lösen und kommunizieren. Es ist unser politischer Auftrag, dies zu ermöglichen.“

 

Das komplette Interview mit Familienministerin Karmasin, die Wünsche der Mütter an die Väter von heute und die Großvaterspuren sind einige der Artikel mit Schwerpunkt „Vatertag“ in der aktuellen Ausgabe von Ypsilon.

 

Lesen Sie das komplette Magazin als Online-Ausgabe unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

Informationen zum Vatertag: www.kmb.or.at/vatertag

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Weitere Informationen beim Pressereferenten:

Luis Cordero, Email: presse[@]kmb.or.at, Tel.: 067687424011


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