Samstag 24. Juni 2017

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Weitere Informationen beim Pressereferenten:

Luis Cordero, Email: presse[@]kmb.or.at, Tel.: 067687424011

Pressemeldungen

Vatertag: Katholische Männerbewegung setzt sich für Rechte von geschiedenen Vätern ein

 

Am 11. Juni 2017 wird in Österreich der Vatertag gefeiert. Die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) erinnert daran, dass dieser Tag auch für Väter wichtig ist, die getrennt von ihren Kindern leben.

 

„Wir setzen uns für Männer ein, die ihre Vaterschaft ernst nehmen und sich ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst sind. Dabei achten wir die Rechte der Frauen und die Rechte der Kinder, melden aber auch an, dass Männer ebensolche Rechte haben“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ, zur Problematik in der Vorsorge von Kindern nach einer Scheidung oder Trennung.

 

Nachdem es in unserer Gesellschaft immer häufiger zu Trennungen von ehelichen Gemeinschaften und Partnerschaften kommt, gibt es immer mehr Männer, die Väter sind und mit ihren Kindern nicht zusammenleben. Eine empirische Studie des Soziologen Gerhard Amendt zeigt: Fast die Hälfte der 3600 befragten Männer sieht die eigenen Kinder nach der Trennung nur noch selten oder gar nicht mehr, 42 Prozent betrachten sich als bloße „Wochenendväter“, 24,9 Prozent empfinden sich als „Zahlväter“ und zehn Prozent fühlen sich ihrer Vaterrolle vollständig beraubt. Kinder haben ein Recht auf Geborgenheit, auf Kontinuität der Beziehungen und auf Versorgung der Bedürfnisse, und zwar in Bezug auf beide Elternteile. Dieses ergibt sich aus der Tatsache der Existenz.

 

Wer sich um seine Kinder von Anfang an kümmert, der hat sich die Vaterschaft erworben – die Zeugung alleine ist noch keine Vaterschaft. Auch dafür zu zahlen ist noch keine Vaterschaft. „Aus unserer Sicht geht Vaterschaft einher mit Verantwortung für die Kinder, mit der Pflicht und dem Recht, die Erziehung der Kinder zu gestalten und für das Auskommen der Kinder Sorge zu tragen. Auch gemeinsame Aktivitäten können die Beziehung stärken. Eine gute Gelegenheit dazu bietet jährlich der Vatertag Anfang Juni“, so Wimmer.

 

Die KMBÖ bietet rund um den Vatertag gemeinsame Aktivitäten für Väter und ihre Kinder an. Besonders beliebt sind die Vater-Kind-Wochenenden, die in der Steiermark, Salzburg, Burgenland, Oberösterreich und St. Pölten angeboten werden. Weiters werden heuer tausende Gottesdienstbehelfe, Plakate, Knotenknüpfanleitungen für den Vatertag, Gebetsfalter und das Mitgliedermagazin „Ypsilon“ mit einem Themenschwerpunkt zum Vatertag verteilt. Weitere Informationen zum Vatertag finden Sie auf www.kmb.or.at/vatertag.

 

 

Ypsilon im Juni: Männermagazin mit Schwerpunkt „Vatertag“

 

Ganz im Zeichen der Väter steht die aktuelle Ausgabe des Männermagazins der Katholischen Männerbewegung

 

„Bei diesem Schwerpunkt ist die KMB mit Angeboten für Vater-Kind Tage erfolgreich und hilft den Vätern, ihre Beziehung zu den Kindern zu vertiefen. Gerade dadurch kann es auch gelingen, dass Väter ihre Haltungen und ihren Glauben an ihre Kinder weitergeben, wie auch Großväter an ihre Enkel. Heute stehen die jungen Menschen vor einem vielfältigen Angebot in den verschiedensten Medien, wie sie ihr Leben gestalten können. Das Beispiel eines Menschen, dem man vertraut, hat aber immer noch große Bedeutung“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Ein Interview mit Familienministerin Sophie Karmasin, Erwartungen und Wünsche von Müttern an die Väter von heute und „Großvaterspuren“ sind drei der Beiträge im aktuellen Magazin zum Väterschwerpunkt. „Mein Großvater starb, als ich etwa 20 Jahre alt war. Im Gegensatz zu meinem Vater; der es nach wie vor nicht schafft, mir gegenüber Verbindlichkeit zu leben, war er immer für mich da“, berichtet Mag. Christian Freisleben, Berater, Referent und Journalist aus Linz.

 

„Was erwarte ich mir vom Vater meiner Kinder? Die Antwort liegt mir sofort auf der Zunge: Der beste Vater für unsere Kinder zu sein. Entsprechend hoch sind und waren somit auch meine Erwartungen an meinen Mann“, erklärt Alexandra Hager-Wastler, Mutter von 3 Kindern aus Gallneukirchen und Geschäftsführerin beim Katholischen Familienverband in Oberösterreich. Weitere 9 Mütter erzählen im Ypsilon, was sich von einem modernen Vater wünschen.

 

„Die Väter müssen noch mehr Möglichkeiten für Erziehungszeit mit ihren Kinder haben, genauso wie die Mütter“, betont Familienministerin Karmasin im Interview mit Ypsilon. „Die Väter müssen mit ihren Kindern gemeinsam etwas erleben können, Probleme lösen und kommunizieren. Es ist unser politischer Auftrag, dies zu ermöglichen.“

 

Das komplette Interview mit Familienministerin Karmasin, die Wünsche der Mütter an die Väter von heute und die Großvaterspuren sind einige der Artikel mit Schwerpunkt „Vatertag“ in der aktuellen Ausgabe von Ypsilon.

 

Lesen Sie das komplette Magazin als Online-Ausgabe unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

Informationen zum Vatertag: www.kmb.or.at/vatertag

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Katholische Männerbewegung: Mutig gegen den Strom schwimmen. Zehn Jahre auf den Spuren des Seligen Franz Jägerstätter


 

Am Samstag, den 27. Mai 2017, pilgert die Katholische Männerbewegung (KMB) mit dem Rad, zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Zug nach St. Radegund. „Mutig gegen den Strom“ lautet das Motto der diesjährigen Sternwallfahrt. Franz Jägerstätter dient der Katholischen Männerbewegung als Beispiel dafür: den Nationalsozialisten, die in Österreich 1938 die Macht übernahmen, verweigerte der Selige Jägerstätter von Anfang an jede Zusammenarbeit oder Unterstützung, denn Christentum und Nationalsozialismus waren für ihn völlig unvereinbar.

 

„Wir laden alle herzlich ein, sich mit uns auf die Spuren des Märtyrers Franz Jägerstätter zu begeben: Das ehemalige Wohnhaus der Familie, das Grab und seine Gedenkstätte im Ort bieten am kommenden Samstag Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit seinem Leben und Wirken. Vor dem Festgottesdienst mit Diözesanbischof Manfred Scheuer wird es im Jägerstätterhaus einen Workshop zum Thema Gewaltfreiheit und gewaltfreies Handeln geben. Geplant ist der Besuch des neu gestalteten Kirchenraums und die Möglichkeit am Grab von Franz und Franziska zu verweilen“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

„Franz Jägerstätter hatte den Mut zur Wahrheit und zur Gerechtigkeit, obwohl damit massive Gefahren für sein eigenes Leben verbunden waren. Er war „guten Mutes“, für die Wahrheit Gottes Zeugnis zu geben und entsprechend den Zumutungen der Bergpredigt vorrangig Gottes Reich zu suchen. Er vermittelt nicht das Bild eines Angsthasen. Wiederholt greift er die Thematik der Menschenfurcht mit Hinweis auf biblische Stellen auf. Diese „elende“ Menschenfurcht ist ein schlechter Ratgeber, sie führt zur Preisgabe des Gewissens, zur Spaltung der Seele“, betont der Linzer Bischof Dr. Manfred Scheuer im Vorwort des Pilgerheftes, den die KMB der Diözese Linz zur Sternwallfahrt herausgegeben hat.

 

Im Jahr 2007 pilgerte die Katholische Männerbewegung unter dem Motto „15.000 Kilometer für Zivilcourage“  zum ersten Mal nach St. Radegund. Von nah und fern, aus Vorarlberg, Niederösterreich, Burgenland, Salzburg und benachbarten Orten begeben sich seit 2007 Mitglieder und Freunde der KMB zu Fuß oder mit dem Rad auf die Spuren des Martyrers Franz Jägerstätter.

 

Foto: KMB-Sternwallfahrt.jpg (KMB)

 

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Ypsilon im Frühling 2017: die Macht des Fastens

 

In der aktuellen Ausgabe des Männermagazins Ypsilons zu Ostern wird erklärt, warum Fasten wichtig ist.

 

Die neue Ausgabe vom Männermagazin Ypsilon wird noch in der  Fastenzeit herausgegeben. Schwerpunkt des Heftes ist der Beitrag von Dipl.-Päd. Marianne Schindlecker, MSc., Supervisorin, Fastenbegleiterin und Ernährungsberaterin in St. Pölten über Fasten. Darin stellt sie leicht verständlich den Zusammenhang zwischen den Erkenntnissen des neuesten Medizinnobelpreisträgers, Yoshinori Ohsumi, und dem Heilfasten her. Besonders hilfreich sind ihre Tipps für das Heilfasten im Alltag und der Hinweis auf das Kurzzeitfasten: Leicht anwendbar und gesund!

 

„Der Mensch als Jäger und Sammler hatte immer wieder Phasen des Nichtessens, bis er wieder auf Nahrung gestoßen ist. Man braucht nicht einmal so weit zurückgehen, noch bei unserer Eltern- und Großelterngeneration war Nahrung nicht ständig im Überfluss vorhanden. Unser Stoffwechsel und Verdauungsapparat ist auf Bewegung und immer wiederkehrende Phasen des Nichtessens ausgerichtet. Unter diesen Umständen kann die Selbstreinigung vollzogen werden, „Verschlackung“ und Übergewicht haben keine Chance“, so Schindlecker.

 

Weitere Schwerpunkte in der  aktuellen Ausgabe ist ein Beitrag vom Theologen Mag. Ernest Theußl über die Wichtigkeit des Lateran-Konzils, das sich heuer zum 500. Mal jährt und das entwicklungspolitische Magazin Ypsilon mit einer Reportage über die Arbeit von Sr. Veronica Petri, Romero-Preisträgerin 2014, und ihr Engagement gegen Krankheit und Armut in Tansania.

Das aktuelle Magazin finden Sie unter www.kmb.or.at/ypsilon.

 

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Internationaler Weltfrauentag am 08. März: Katholische

Männerbewegung und SEI SO FREI stärken Frauen durch Bildung in Kenia


Dr.in Maria Schiestl, Romero-Preisträgerin 2016, leistet seit 2006 großartige ärztliche Hilfe für die lokale Massai-Bevölkerung in Kenia und organisiert für Frauen die einzige Gesundheits- und Bildungseinrichtung im Umkreis vieler Kilometer. Dank ihres Engagements hat sich die Zahl der weiblichen Genitalverstümmelungen in der Region halbiert.

 

Die gebürtige Zillertalerin, Dr.in Maria Schiestl, bietet, dank Spenden aus Österreich, Empowerment-Workshops für Frauen in der Loita-Region in Kenia. Themen der Workshops sind Gesundheit, Frauenrechte und FGM (weibliche Genitalverstümmelung). „Wir halten Seminare und Kurse für Frauen der Loita-Gegend, 150 Kilometer von Nairobi entfernt. Das Frauen-Bildungsprogramm hat als Schwerpunkte Frauen- und Kinderrechte, häusliche Gewalt, Konfliktbewältigung, aber auch  andere medizinische Themen, wie Tuberkulose, HIV/Aids, Hygiene, Unterernährung und Familienplanung. Es ist unser Bestreben, über diese Workshops vor allem die Frauen zu stärken, da diese die Bürden der Tradition am meisten zu spüren bekommen und sich vielfach „sprachlos“ mit diesem Schicksal abgefunden haben. Die Seminare wurden im Jahr 2009 begonnen. Mehr als 1.000 Frauen haben bereits daran teilgenommen“, so die Romero-Preisträgerin und langjährige Partnerin von SEI SO FREI.

 

„Der Einsatz für Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein fundamentaler Bestandteil des Leitbildes der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ)“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ und SEI SO FREI.

„Aus diesem Grund  unterstützen wir nachhaltige Projekte, wie das Bildungsprogramm von Dr.in Maria Schiestl in Afrika, mit dem Schwerpunkt Bildung für Frauen. Alle Menschen sollen gleiche Rechte, Schutz und Chancen erhalten. So können Frauen in Afrika eine aktive, gleichberechtigte Rolle innerhalb ihrer Gemeinden und Volkswirtschaften einnehmen.“

 

 

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Katholische Männerbewegung fordert gerechten Lohn für faires Anstellungsverhältnis

 


Laut Statistik Austria waren im Vorjahr in Österreich 72.800 Arbeitsstellen offen. Die besten Chancen in der Jobsuche hat man im Dienstleistungsbereich, drei von vier Stellen waren Vollzeit. Einer der Gründe warum diese Stellen offen waren sind die niedrigen Löhne, die in manchen Dienstleistungsbereichen bezahlt werden: in der Beherbergung und Gastronomie, als Kanzleikraft bei Rechtsanwälten, als Hilfskraft in der Textilindustrie und Güterbeförderung oder als Taxifahrer sind Löhne unter 1.500 Euro brutto für eine Vollzeitanstellung üblich. Nach Angaben des Sozialministeriums sind rund 356.500 Beschäftigte davon betroffen. Insgesamt verdienen 12,2% aller Beschäftigten  weniger als 1500 Euro brutto im Monat, zwei Drittel davon sind Frauen.

 

„Arbeitende Menschen in Österreich, besonders Frauen, verdienen in vielen Berufen nicht viel mehr, als Personen, die die Mindestsicherung beziehen. Das spricht nicht für eine Verminderung der Mindestsicherung, sondern gegen die Lohnverhältnisse in Österreich. Es soll ja nicht sein, dass die Personen, die eine Arbeit haben, noch weniger verdienen, als die Personen die eine Mindestsicherung beziehen. Unsere Forderung als Katholische Männerbewegung lautet: gerechter Lohn für ein faires Anstellungsverhältnis und keine Senkung der Mindestsicherung, sondern eine Erhöhung des Mindestlohns“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

 

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Katholische Männerbewegung Österreichs: Gesundheit am Arbeitsplatz und Vätergeschichten im Männermagazin ypsilon

 


In der neuesten Ausgabe des Mitgliedermagazins ypsilon greift die Katholische Männerbewegung die Diskussion um Gesundheit am Arbeitsplatz

Eine wichtige Frage stellt Mag. Christian Freisleben im aktuellen ypsilon:
Was können Unternehmen dazu beitragen, dass ältere Arbeitnehmer gesund bleiben und die erforderlichen Leistungen bis zum Pensionsantrittsalter erbringen können?

Laut Freisleben ist ein wichtiges Handlungsfeld der Schichtbetrieb und die Suche nach innovativen Arbeitszeitmodellen und Dienstplanungen. „Weitere zentrale Handlungsfelder sind der gegenseitige Umgang, die Gestaltung der Kommunikations- und Führungsperson. Ältere Mitarbeiter haben oft den Wunsch nach Würdigung von Person und bisherigen wie heutigen Leistungen – ein Weg kann sein, sie verstärkt mit Projektverantwortlichkeit auszustatten, damit ergibt sich Abwechslung oder Mischarbeit im Berufsalltag bzw. kann so erworbene Erfahrung gewürdigt werden“, so Freisleben.

 

"ypsilon", das Männermagazin der Katholischen Männerbewegung, fragt in seiner ersten Ausgabe 2017 wie wichtig Vätergeschichten sind


Väterarbeit und Vätergeschichten sind wichtige Themen für die Katholische Männerbewegung Österreichs. Mit der Initiative „Vätergeschichten“ in Salzburg will die KMB Männern Raum geben, das Vatersein zu reflektieren. Unter diesem Aspekt startete Andreas Oshowski, Referent der KMB-Salzburg, jene Aktion, die die KMB in die Salzburger Einkaufszentren im Herbst 2016 geführt hat. Im Rahmen der diözesanen Begegnungswoche „Offener Himmel“ lud die KMB zu den „Vätergeschichten“ ein. Dabei wurden an öffentlichen Plätzen Menschen eingeladen, Geschichten über ihre Väter zu erzählen. „Vätergeschichten werden im öffentlichen Raum  (an Tankstellen, in

Fußgängerzonen, an Bahnhöfen) geschildert und  diese sollen neue Kreise ziehen, wie  Steine, die ins Wasser geworfen werden.  „Die KMB Salzburg will ein positives Männer- und Vaterbild in die Gesellschaft tragen, über die Lust am Vatersein ins Gespräch kommen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewusst und reflektiert weiter vorantreiben“, betont Oshowski.

 

Alle Vätergeschichten finden Sie unter: www.kmb.or.at/vaetergeschichten

 

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KMBÖ: Internationaler Tag für ein „erfülltes Männerleben“


„Männerleben heißt das Jahresthema der Katholischen Männerbewegung im Arbeitsjahr 2016/17.  Ein  erfülltes Leben für Männer ist vor allem ein sinnerfülltes Leben. Dazu gehört die innere Zufriedenheit, zu einem erfüllten Leben gehört auch Dankbarkeit.“,  betont KMBÖ-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer anlässlich des internationalen Tag des Mannes am 19. November 2016.

 

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10), so spricht Jesus im Johannes Evangelium. Die Katholische Männerbewegung wünscht allen Männer ein erfülltes, nach ethischen Grundsätzen ausgerichtetes, zufriedenes Leben. „Unser Leben wird nie befreit von Krankheit oder Leid sein, aber das Gefühl, im Einklang mit dem eigenen Gewissen und damit weitgehend auch mit Gott zu leben, ist essentiell“, unterstreicht der KMBÖ-Vorsitzender.

 

„Mit mehr als 500 Männergruppen und Männerrunden österreichweit und dem Männerbüro in Salzburg bieten wir Männern einen Platz zum Austausch  an, auch in schwierigen Situationen. In der KMB sind alle Männer  willkommen, die auf der Suche nach Sinn sind wie auch Männer, die ihren Weg schon gefunden haben“, so Wimmer.

 

Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November gefeiert.  Ziele des Internationalen Männertages sind es, männerpolitische Forderungen im Bereich der Gleichstellungspolitik zu entwickeln, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben.

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Katholische Männerbewegung fordert bessere Voraussetzung für die Väterfrühkarenz (Papamonat)


Die KMB sieht die derzeit geplanten Regelungen eines Papamonats als einen sehr halbherzigen Schritt einer tatsächlichen Umsetzung.

 

„Das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto bringt für Familien mehr Wahlmöglichkeiten ohne finanzielle Nachteile. Eine gute Sache ist auch, dass es fürs Papamonat Geld vom Kinderbetreuungsgeldkonto gibt. Leider haben Väter, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, während des Papamonats nach wie vor keinen Kündigungsschutz. Diese Benachteiligung sollte geändert werden“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

„Ein weiteres Problem bei der Umsetzung ist es, dass Väter während des Papamonats nicht versichert sind. Einzige Ausnahme sind Väter im öffentlichen Dienst in Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Wien. Auch diese Ungleichheit gehört geändert“, so Wimmer. „ Im neu beschlossenen Familienzeitbonusgesetz, begrüßen wir, dass Väter 31 Tage lang Anspruch auf einen Bonus von täglichen 21,60 Euro haben“.

 

Die Katholische Männerbewegung lädt am 12. Juni alle Kinder und Eltern österreichweit ein den Vatertag zu feiern. Zum Vatertag gibt es auch spezielle Angebote wie einen Liturgiebehelf, Gratis-Exemplare des Männermagazins Ypsilon und einen handlichen Spielplan für die Fußball-EM.

 

 


 

Frage des Monats:

Feiern Sie den Vatertag am 11. Juni?

 

 

Frage im Mai:

Wird durch Neuwahlen gewährleistet, dass Österreich 2018, dem Jahr des EU-Vorsitzes, eine stabile und handlungsfähige Regierung haben wird?
41 % antworteten mit Ja, 41 % mit Nein und 18% meinten, die Regierung wird gleich stabil wie bis jetzt sein.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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