Donnerstag 23. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Vatertag 2016


Katholische Männerbewegung fordert bessere Voraussetzung für die Väterfrühkarenz (Papamonat).


Die KMB sieht die derzeit geplanten Regelungen eines Papamonats als einen sehr halbherzigen Schritt einer tatsächlichen Umsetzung.

 

„Das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto bringt für Familien mehr Wahlmöglichkeiten ohne finanzielle Nachteile. Eine gute Sache ist auch, dass es fürs Papamonat Geld vom Kinderbetreuungsgeldkonto gibt. Leider haben Väter, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, während des Papamonats nach wie vor keinen Kündigungsschutz. Diese Benachteiligung sollte geändert werden“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

„Ein weiteres Problem bei der Umsetzung ist es, dass Väter während des Papamonats nicht versichert sind. Einzige Ausnahme sind Väter im öffentlichen Dienst in Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Wien. Auch diese Ungleichheit gehört geändert“, so Wimmer. „ Im neu beschlossenen Familienzeitbonusgesetz, begrüßen wir, dass Väter 31 Tage lang Anspruch auf einen Bonus von täglichen 21,60 Euro haben“.

 

Die Katholische Männerbewegung lädt am 12. Juni alle Kinder und Eltern österreichweit ein den Vatertag zu feiern. Zum Vatertag gibt es auch spezielle Angebote wie einen Liturgiebehelf, Gratis-Exemplare des Männermagazins Ypsilon und einen handlichen Spielplan für die Fußball-EM.

"Fiesta Romero" in Wien


Wien, 21.11.2015 (KAP) Mit einer "Fiesta Romero" gedachte die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) am Freitagabend in Wien des im vergangenen Mai seliggesprochenen salvadorianischen Erzbischofs Oscar Arnulfo Romero (1917-1980). Gleichzeitig wurde im Beisein zahlreicher früherer Preisträger das 35-Jahr-Jubiläum des "Romero Preises" gefeiert, der seit 1980 von der entwicklungspolitischen AktionSEI SO FREI der KMBÖ vergeben wird. An dem Festakt im "Haus der Industrie" nahmen u.a. auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Bischof Klaus Küng und Dompfarrer Toni Faber teil. Im Fokus der Reden stand einmal mehr die Forderung nach mehr staatlichen Geldern für die Entwicklungszusammenarbeit (EZA).

6 Romero-PreisträgerInnen und DI. Dr. Leopold Wimmer:
v.l.n.r.: Pfarrer Josef Pichler (Romero-Preis 2002), Kaplan Helmut Buchegger (1984), Saria Amillen Anderson (2010), Msgr. Herbert Leuthner (1993), DI Dr. Leopold Wimmer (KMBÖ-Vorsitzender), Janira Jesus Souza da Franca  (1992), P. Gabriel Mejía (2008)

KMBÖ-Vorsitzender Leopold Wimmer sagte, Erzbischof Romeros Anliegen für soziale Gerechtigkeit seien heute "aktueller denn je". Man müsse sich daher das Schaffen Romeros immer wieder vor Augen führen. "Wir wollen den Menschen die es brauchen zur Seite stehen, egal ob es Flüchtlinge in unserem Land oder Menschen in den ärmsten Ländern der Welt sind", betonte Wimmer die Anliegen der Aktion Katholischen Männerbewegung. Besonders in der Entwicklungszusammenarbeit ermögliche man durch die von der Aktion SEI SO FREI unterstützten Projekte "Hilfe zur Selbsthilfe".

Kritik übte Wimmer an der Höhe der staatlichen EZA-Ausgaben. "Wir appellieren dringend für eine Aufstockung der EZA-Mittel. Österreich ist in diesem Bereich weit hinterher", sagte Wimmer. Eine Anhebung sei auch eines der wirksames Mittel gegen Flüchtlingsbewegungen. "Gerade Projekte, die Menschen vor Ort Chancen zum Leben geben, sind eine der wirksamsten Mechanismen, um Flüchtlingsbewegungen erst gar nicht in Gang kommen zu lassen."

Die Bundesregierung müsse bei der Aufstockung der EZA-Mittel ihre "Hausaufgabe erfüllen und aktiv werden", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer in seinen Grußworten bei der Veranstaltung. Man spreche viel über die Problematik ohne Handlungen zu setzen, hier müsse sich in Zukunft etwas ändern, so der SPÖ-Politiker. Die Katholische Männerbewegung würdigte er als Institution, die für soziale Gerechtigkeit stehe. Dies sei heute wichtiger denn je. Mitmenschlichkeit und Respekt prägten als Grundpfeiler nicht nur die KMB, sie seien auch in der Gesellschaft von großer Bedeutung, so Hundstorfer. Jeder könne einen Beitrag zu einem besseren Miteinander leisten, wenn er nur will, zeigte sich der Sozialminister überzeugt.

"Amazonas"-Bischof Erwin Kräutler musste seine geplante Teilnahme an der "Fiesta Romero" absagen. Er wandte sich jedoch in einer Videobotschaft an die Festgäste. Darin hob er die entwicklungspolitische Arbeit der Katholischen Männerbewegung als "ganz besonders wichtig" hervor. "Wir müssen unsere Herzen öffnen und die Hände zueinander ausstrecken", so Kräutler, der 1988 selbst mit dem Romero-Preis ausgezeichnet wurde.

 


(v.l.n.r): Sozialminiister Rudolf Hundstorfer, Kaplan Helmut Buchegger (Romero-Preisträger 1984), Pfarrer Josef Pichler (Romero-Preisträger 2002)

In einer Interviewrunde berichteten Romero-Preisträger früherer Jahre vom anhaltenden Erfolg ihrer Projekte. Pater Gabriel Mejia aus Kolumbien (Romero-Preis 2008) setzt sich für Straßenkinder ein, indem er ihnen Unterkunft in Heimen sowie Therapien anbietet. Das von ihm geleitete Projekt "Hogares Claret" helfe 4.500 Kindern und Jugendlichen. Viele davon seien direkt oder indirekt durch die Gewalt betroffen, schilderte Mejia, der dem Claretinerorden angehört. In der von der Brasilianerin Janira Souza da Franca (Romero-Preis 1992) gegründeten Agrarfachschule "Escola Agricola Comunitaria Margarida Alves" (EACMA) wird den Menschen der Umgang mit umweltschonenden und effizienten Agrartechnologien näher gebracht. Gleichzeitig setzt sie sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung ein. Saria Amillen Anderson (Romero-Preis 2010) versucht zur Verbesserung der Lebensbedingungen in ihrer Heimat Tansania beizutragen. Ihr Projekt, von dem in den vergangenen 15 Jahren mehr als 100.000 Menschen profitiert haben - fördert den Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Produktion eigener Lebensmittel, Wiederaufforstung und die Auseinandersetzung mit dem Tabuthema HIV/Aids.
DI Dr. Leopold Wimmer (Mitte) im Interview mit ORF-Moderator Christoph Riedl-Dasser


Der mit 10.000 Euro dotierte Oscar-Romero-Preis Preis gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich. Heuer wurde die Vergabe des Preises nach KMBÖ-Angaben mit Blick auf das 35-Jahr-Jubiläum bewusst ausgesetzt. Künftig wolle man die Auszeichnung noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern.

Pressemeldungen

 

November 2015

 

Presseaussendung anlässlich des internationalen Männertages am 19. November: Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) solidarisiert sich mit den Opfern der Pariser Attentate und ersucht seine Mitglieder, sich für Flüchtlinge zu engagieren.

„Wir, alle Mitglieder der Katholischen Männerbewegung Österreichs, sind tief erschüttert, verurteilen Angriffe dieser Art auf die Demokratie aufs Schärfste und möchten unsere tief empfundene Anteilnahme den Familien der Opfer in Paris aussprechen“, betont DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ anlässlich des internationalen Männertages am 19. November.

Angesichts der anhaltenden Flüchtlingskrise ersucht die KMBÖ ihre Mitglieder, sich weiterhin solidarisch mit den asylsuchenden Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern zu zeigen. Viele Mitglieder der KMB engagieren sich bereits für die Flüchtlinge - als Privatpersonen, als KMB-Gruppen vor Ort, aber natürlich auch in den diversen Organisationen. Die vielen schutzsuchenden Menschen, die derzeit in und durch unser Land kommen, sind ein konkreter Auftrag an unser Mensch- und Christsein. Hilfe und Integration sind die besten Mittel gegen jede Radikalisierung.

Neben gelebter Solidarität und Mitgefühl prägen auch Gefühle und Stimmungen von Abwehr, Angst und Bedrohung die derzeitige Debatte um das Flüchtlingsthema. Es ist wohl ein Gebot der Stunde, sich hier auf einen respektvollen Dialog einzulassen und sich gegenseitig zu ermutigen.

„Wenn Menschen mit dem Leid der Flüchtlinge in Berührung kommen, ändert sich das Bild vom ‚Flüchtling‘ in der österreichischen Bevölkerung. In der konkreten Begegnung werden die Flüchtlinge als schutz- und hilfesuchende Menschen mit ihren Geschichten und Schicksalen erfahrbar und spürbar“, so der KMBÖ-Vorsitzende DI Dr. Leopold Wimmer.

Neben der Akutversorgung bei der Aufnahme bzw. Durchreise der Flüchtlinge braucht es wohl künftig auch vermehrt Anstrengungen und einen langen Atem bei der Integration der anerkannten Flüchtlinge in unsere Gesellschaft. Auch aufgrund des hohen Männeranteils bei den Asylsuchenden will die KMB als Männerorganisation hier auch auf verschiedene Weise tätig werden: im Schaffen von Begegnungsräumen vor Ort, in der Hilfe beim Deutsch-Lernen, im Erheben, Fördern und Nützen der Fähigkeiten der Asylberechtigten, in der Unterstützung bei der Suche nach Wohnungen und Arbeit und bei Behördenwegen, im Vertraut-Machen mit den Regeln und Gepflogenheiten in unserer Gesellschaft.

Die KMBÖ bedankt sich anlässlich des internationalen Männertages herzlich bei allen staatlichen Institutionen, den NGO’s und den vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen, die sich um einen menschenwürdigen Umgang und um Hilfe für die Flüchtlinge in Österreich bemühen.



Die Alternative leben - 40 Jahre EZA Fairer Handel GmbH wurden in Salzburg gefeiert

 

Im Oktober 1975 wurde die EZA Fairer Handel GmbH gegründet. Sie ist damit die Pionierin des Fairen Handels in Österreich. Seit 40 Jahren setzt sie eine alternative Wirtschaftsweise in die Praxis um: Transparent und solidarisch, weltoffen und fair.

 

„40 Jahre aktiv für den Fairen Handel - wir leben die Alternative! Danke an alle unsere PartnerInnen, Wegbegleiterinnen und -begleitern, Weltläden und  Kundinnen und Kunden. Ohne sie wäre unser Weg nicht möglich!“, betonte Dkff. Andrea Schlehuber bei der Eröffnung der Feier zu 40 Jahre EZA Fairer Handel GmbH.

 

Mag. Christian Reichart

 

In Vertretung der Gesellschaftler (Katholische Männerbewegung Österreich, Katholische Männerbewegung Linz, Katholische Männerbewegung Innsbruck und A3W) begrüßte Mag. Christian Reichart, Generalsekretär der KMBÖ, die mehr als 200 Gäste aus ganz Österreich.

 

Die Belegschaft der EZA Fairer Handel blickte während der Geburtstagsfeier mit Vertreterinnen und Vertretern von Partnerorganisationen, von Weltläden und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Blick auf die Geschichte und Gegenwart der EZA Fairer Handel und ging der Frage nach, was es in Zukunft braucht, um eine alternative Wirtschaftsweise kraftvoll in die Praxis umzusetzen.

 

Nach Veranstaltungsschwerpunkten zu Fair Fashion im März 2015, zur Zukunft des Kunsthandwerks im Fairen Handel im Juni 2015, zu Kaffee und der Lancierung des neuen Kaffees aus Frauenhand 'ADELANTE' im September 2015, rückte die EZA Fairer Handels GmbH anlässlich der Feier am 6. November 2015 Partnerorganisationen aus dem Lebensmittelbereich verstärkt in den Vordergrund.

Partnerinnen und Partner im Gespräch

v.l.n.r Andrea Reitinger, Roni Ben Afrat, Vitton Pnayakul, Victor Jimenez

 

Partnerinnen aus Bolivien, Thailand und Israel diskutierten mit Andrea Reitinger, Öffentlichkeitsreferentin der EZA über die Geschichte, Herausforderungen und Chancen des Fairen Handels in ihren Ländern. Victor Jimenez, aktiver Kakaobauer und langjähriges Mitglied der Kakaogenossenschaft El Ceibo in Bolivien erzählte, wie die Kooperative 1977 im tropischen Tiefland des Alto Beni gegründet wurde und seit 1987 Partnerorganisation ist. Er entschuldigte sich, dass wegen den Klimawandels sie im Jahr 2014 nicht genug Kakao produzieren werden konnten.

Ein Problem, dass auch den zweiten Partner, Vitoon Panyakul von der Earth Net Foundation betrifft. Die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und des ökologischen, der Erhalt der Sortenvielfalt und der Aufbau gemeinschaftlicher Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen in Asien sind einige der Ziele der thailändischen Foundation, die von der EZA Fairer Handel unterstützt wird. Die Produkte von Earth Net aus biologischem Anbau und Fairem Handel sind der thailändische Duftreis Hom Mali, Kokosmilch KA TI und Kokosöl für die Naturkosmetiklinie der EZA.

Eine Partnerin aus Israel ergänzte den Diskussionspanel aus Lateinamerika und Asien: Roni Ben Afrat, Mitbegründerin der unabhängigen Gewerkschaft WAC-MAAN (Workers Advice Center) und der Fairhandelsorganisation Sindyanna of Galilee (Eiche von Galiläa). Sindyanna entstand 1996 als von Frauen getragene jüdisch-arabische Organisation, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit zwischen jüdischen und arabischen Israelis zu verbessern, wirtschaftliche Grundlagen bzw. Verdienstquellen für benachteiligte arabische ProduzentInnen zu schaffen und Fairen Handel zu fördern. EZA Fairer Handel bezieht seit 2008 Bio-Olivenöl und das Gewürz Za'atar von Sindyanna. Beide Produkte stammen von arabischen ProduzentInnen.

 

Bildtomobola und Live Musik

Nach einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Fairen Handels mit Vertreterinnen und Vertretern von österreichischen Organisationen, die während 40 Jahren die EZA Fairer Handel GmbH begleitet haben, gratulierten die eingeladenen Partnerorganisationen aus Bolivien, Kenia, Thailand, Kolumbien, Israel und India der EZA.

 

Die Gäste aus Afrika, Lateinamerika und Asien gratulierten die EZA Fairer Handel

 

Die EZA Fairer Handel GmbH machte an dem Abend klar, dass der Einsatz für Menschenrechte ein wichtiges Anliegen für sie ist. Das Originalbild der Verpackung vom neuen Kaffee „Adelante“ wurde zugunsten von der Organisation „Plattform Neumarkt für Menschen“,  die Flüchtlinge betreut, verlost. Zum Abschluss der Feier  brachte die junge ungarische Musikgruppe „Desenvoltura“ mitreißend und bewegend live-Musik. Ein gelungener 40. Geburtstag im Zeichen des Fairen Handels.

 

Oktober 2015

 

UNUM OMNES zu Besuch in Wien

Die Internationale Vereinigung Katholischer Männer "Unum Omnes" hat bei ihrer jüngsten Generalversammlung in Wien einen neuen Vorstand berufen: Eddie Prah aus Ghana folgt als Präsident auf den Iren Niall M. Kennedy. Neue Vizepräsidenten von "Unum Omnes" sind Anatolii Babynski aus der Ukraine und Paul F. Röttig aus Österreich. Das Amt des Generalsekretärs bekleidet der Ire Seamus McDonald. Willibald Steiner (Geistlicher Assistent der KMB-Wien) wurde als Geistlicher Assistent bestätigt.

Foto neuer Vorstand UNUM OMNES (v.l.n.r):

Kassier Gilbert Pataille, Vizepräsident Anatolii Babynski, Geistlicher Assistent Monsignore Kanonikus Willibald Steiner, UNUM OMNES Präsident Eddie Prah, Vizepräsident Dr. Paul F. Röttig, Generalsekretär Seamsus Mc Donald.

 

40 Teilnehmer aus aller Welt waren vergangene Woche zur Generalversammlung nach Wien gekommen. 1948 von 20 Ländern gegründet, hat die Vereinigung heute 35 Mitgliedsstaaten - 19 aus Europa, 10 aus Afrika, 4 aus Nord- und Südamerika und 2 aus Asien. Künftig will "Unum Omnes" in Asien expandieren, wo bisher nur Indien und Südkorea Mitglieder seien.

 

"Gastgeber" der Tagung war Leopold Wimmer, Vorsitender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

Die Vereinigung "Unum Omnes" wurde im Jahr 1948 gegründet. Ihr Name drückt den Wunsch Jesu aus, dass die Menschen in Gott "alle eins" seien. Der Sitz der Vereinigung ist Rom. Die KMB ist seit Anfang Mitglied von UNUM OMNES.



Männermagazin Ypsilon im Oktober: Blick hinter Klostermauern und Bericht über die unermüdliche Arbeit von Bischof Erwin Kräutler in Brasilien

Anlässlich des Jahres der Orden wirft das Männermagazin Ypsilon einen Blick hinter die Klostermauern. Wir wollten von den Mönchen wissen, wie das Leben dort abläuft, wie es sich in dieser Gemeinschaft lebt. Gastautor Thomas Klamminger hat diesen Beitrag unter dem Titel „Zusammen und doch getrennt“ für uns geschrieben. Thomas Klamminger, Religionspädagoge aus Graz, blickte für das Männermagazin Ypsilon hinter die Mauern des Benediktinerstiftes Göttweig, und er berichtet weiter, was ein Pastoralpsychologe und ein Zisterzienser aus dem Stift Rein über Nähe und Distanz sagen.

 

Einen weiteren Schwerpunkt legt die aktuelle Ausgabe auf die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs, in der das neue Jahresthema „Globale Entwicklungen“ beleuchtet wird. Hierzu gibt es ein spannendes Interview mit dem Vizeprovinzial der Steyler Missionare in Österreich, P. Dr. Franz Helm SVD, zu lesen, neben einer Zusammenfassung der wichtigsten Vorträge und Inputs auf der wichtigsten Bildungsveranstaltung der größten österreichischen Männerinstitution.
Der Missionstheologe Helm präsentiert im Männermagazin seine sieben Thesen für katholische Männer zum weltweiten Einsatz für das gute Leben. „Sagen wir es unerschrocken: Wir wollen eine wirkliche Veränderung. Durchbrechen wir die patriarchalen Strukturen der Unterwerfung und Ausbeutung. Gott selbst befreit aus überkommenen Strukturen und Systemen“, fasst Helm zusammen.


Bischof Erwin Kräutler: 50 Jahre Leben und Wirken in Amazonien

Rückblick mit Ausblick. Sie nennen ihn „Öko-Flüsterer des Papstes“, „Amazonasbischof “ oder „Vertreter der Indios“: Der SEI SO FREI-Projektpartner hat im Sommer sein goldenes Priesterjubiläum und zugleich seinen 76. Geburtstag gefeiert. In seinem entwicklungspolitischen Teil widmet das Männermagazin Ypsilon sechs Seiten dem Romero-Preisträger Bischof Erwin Kräutler. Neben den neuesten Informationen zu seinen Gesundheitsprojekten in Amazonien präsentiert die neue Ausgabe vom Männermagazin Ypsilon ein Interview mit Bischof Kräutler über die Seligsprechung von Erzbischof Romero und die Papst-Enzyklika „Laudato Si“.

 

Weitere Informationen und das Online-Magazin finden Sie unter:
http://www.kmb.or.at/ibk/ypsilon

 

Juni 2015

 

Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) ermuntert Väter zum Vatertag aktiv und bewusst Zeit mit ihren Kindern zu gestalten.

 

Am 14. Juni 2015 wird österreichweit der Vatertag gefeiert. Zu diesem Anlass ermutigt die  KMBÖ alle Väter, Zeit gemeinsam mit ihren Kindern zu verbringen. PAPALAPAP – das neue Spiel der KMBÖ lädt dazu ein.

„Vatersein ist nicht immer einfach, aber: Vatersein macht Spaß, ist ein Gewinn an Erfahrung. Wer sich Zeit nimmt mitzuerleben und mitzugestalten, wie sich sein Kind entwickelt, möchte diese Erfahrung nicht mehr missen. Die Kinder genießen die Zeit mit ihren Vätern und eifern ihnen nach. Es gibt ganz unterschiedliche Wege, das Vatersein zu gestalten. Die KMBÖ bietet verschiedene Aktivitäten österreichweit an und dieses Jahr speziell ein Spiel, bei dem das Vatersein im Mittelpunkt steht“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

PAPALAPAP - das neue Spiel zum Vatertag

 

Die KMBÖ hat sich im Jahr 2015 anlässlich des Vatertags etwas ganz Besonderes einfallen lassen. PAPALAPAP heißt das neue Spiel, das die KMBÖ zum ersten Mal für Väter und Kinder herausgibt. PAPALAPAP ist ein Spiel für die ganze Familie, bei dem es um das Erzählen haarsträubender Geschichten von, mit oder über den Papa geht. Bunte Bildkarten bestimmen die Handlung der Geschichte. Diese kann erfunden oder tatsächlich passiert sein. Mit den Aktionskarten können die Kinder und Väter den Geschichten über den Papa zusätzlichen Schwung verleihen. Der Spaß am gemeinsamen Erzählen steht im Mittelpunkt!

Sich Zeit zu nehmen für die Beziehung, für Spielen, Versorgen und Erziehen – eine schwierige Aufgabe für viele Väter. Meist schränkt der Berufsalltag diese gemeinsame Zeit erheblich ein. Immer mehr Väter empfinden das als Problem, für das sie eine Lösung suchen. Die KMBÖ macht diese Suche einfacher, indem sie Aktivitäten ganzjährig anbietet, die gezielt das Miteinander von Kindern und Vätern fördert.

„Der KMBÖ ist ein wichtiges Anliegen, Vätern Möglichkeiten anzubieten, in vertrauter Form Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Papa-Frühstück, Väter-Kinder-Wochenende, Väter-Kinder-Tage und jetzt unser Spiel PAPALAPAP runden die Angebote ab, die die KMBÖ bewusst und gezielt entwickelt hat, damit Väter sich über die Zeit freuen, die sie mit ihren Kindern verbringen können, und das nicht nur am 14. Juni dieses Jahres, sondern das ganze Jahr“, so abschließend Wimmer.

Mehr Informationen zum Vatertag und Bestellung des Spieles finden Sie unter:

www.kmb.or.at/vatertag

 

 

Mai 2015

 

Ypsilon im Juni: Männermagazin im Zeichen des Vatertags

 

Ganz im Zeichen der Väter steht die aktuelle Ausgabe des Männermagazins Ypsilon. Die Katholische Männerbewegung Österreichs hat ja schon seit geraumer Zeit Väterarbeit auf ihre Fahnen geheftet.

 

Dementsprechend wurde auch die aktuelle Ausgabe des Vatertags gestaltet: Ein Dossier über 10 Seiten beleuchtet das Thema Väter und Vaterschaft von mehreren Seiten. So geht Michael Link im Hauptbeitrag der Frage nach, welche Wege Männer zur Vaterschaft führen. Und es zeigt sich, dass dies nicht immer gerade Pfade, die dabei beschritten werden. Grundlage für seinen Beitrag ist eine Studie aus Deutschland, für die knapp 2.000 Männer befragt wurden. Dabei kommt besonders klar heraus, dass Männer sich sehr wohl die Vaterrolle wünschen und auch viel aktiver sein möchten, als die Vätergenerationen vor ihnen. In einem Sonderteil seines Beitrags fasst Link die Studie noch einmal zusammen. Weitere Beiträge zu unserem Väterschwerpunkt kommen von Andreas Oshowski, Referent der KMB-Salzburg, der den Fokus auf Männer in der Arbeitswelt legt und von Roland Sommerauer, Referent der KMB-Feldkirch, der der Frage nachgeht, welches Erbe uns die Vätergeneration hinterlassen hat. Neben dem Väterschwerpunkt wurde auch noch ein kleiner Schwerpunkt auf die Hussitenkriege gelegt, deren Beginn sich heuer schon zum 600. Mal jährt.

 

 

Weitere Informationen unter: www.kmb.or.at/ypsilon

 

Sternwallfahrt am 16. Mai 2015 nach St. Radegund: Katholische Männerbewegung Österreichs setzt sich für Zivilcourage ein.


Die Rad- und Sternwallfaht der KMB nach St. Radegund findet zum achten Mal statt. Männer, Frauen und Jugendliche aus ganz Österreich sind eingeladen teilzunehmen.

Die Katholische Männerbewegung lädt am kommenden Samstag ein, an der Rad- und Sternwallfahrt nach St. Radegund teilzunehmen. Die Pilgerinnen und Pilger erleben an verschiedenen Stationen die Schönheit und Vielfalt der Natur in Oberösterreich und Salzburg mit dem Ziel  beim Jägerstätter-Geburtshaus.

 

„Franz Jägerstätter verweigerte als gläubiger Katholik den Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg aus Gewissensgründen und wurde dafür am neunten August 1943 von den Nationalsozialisten hingerichtet. Am Nationalfeiertag des Jahres 2007 wurde er in Linz seliggesprochen. Die Katholische Männerbewegung will mit dem Gedenken an  den Seligen Franz Jägerstätter ein Zeichen für Zivilcourage setzen und unterstreichen, dass der Einsatz für Menschenrechte auch heute wichtig ist“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Um 13:30 Uhr referiert der Historiker, Theologe und Autor Dr. Thomas Schlager-Weidinger im Jägerstätter-Haus zum Thema „Franz Jägerstätter – verklärt oder aktuell?“. Danach werden die Pilgerinnen und Pilger eingeladen zum Jägerstätter Denkmal zu gehen und im Anschluss am Gottesdienst teilzunehmen.
Diakon Dr. Paul F. Röttig wird in seiner Predigt auf die Bedeutung der Liebe zwischen Franz und Franziska Jägerstätter hinweisen: „Franz Jägerstätter ist nicht zu denken ohne Franziska. Sein Sterben ist Salz und Licht für das Leben seiner Franziska und ihrer Kinder. Sie beide sind einen tapferen ‚neuen Weg‘ gegangen, dem die ersten Christen gefolgt sind, wie uns die Apostelgeschichte berichtet (Apg 19,9). Franz hat ganz auf Gott vertraut und die Worte Jesu in seinem Herzen getragen .Und er war sich seines Gewissens bewusst, dass er Gott verletzen, kränken würde, hätte er sich anders entschieden. Denn wenn Gott Franz und Franziska liebt, kann er auch von ihnen verletzt werden, wenn sie sich gegen ihn stellen, ihm in seiner Liebe nicht vertrauen. So schwer es auch für Franziska war, sie hat mit ihren Kindern der Entscheidung ihres Franz mitgetragen.“

 

 

Aus verschiedenen Orten in Deutschland (Burghausen, Samstag 8:30 Uhr Marsch nach St. Radegund) und  Oberösterreich wie z.B. Rohrbach (Freitag, 7:50 Uhr, Radtour), Altheim, (Samstag, 8:15 Uhr, Radtour) und Pischelsdorf (Samstag, 10:00 Uhr, Radtour) starten Pilgerinnen und Pilger Richtung St. Radegund.

 

Weitere Informationen unter: www.kmb.or.at/sternwallfahrt

 

April 2015

 


Ypsilon im Frühling: Die Macht der Hormone

 

In der aktuellen Ausgabe des Männermagazins Ypsilons wird erklärt, warum Hormone bei Männern Stimmungsmacher und Steuerelemente sind.

 

Gerade im Frühling scheint die Stimme der Hormone besonders laut zu sein. Die Zeit grauer Wintertage ist vorbei, die Sonne wirkt sich nicht nur positiv auf Pflanzen und Bäume aus. Es wird wärmer, Menschen tragen weniger Kleidung verlassen öfter geschlossene Gebäude – „das kurbelt die Hormonproduktion an, etwa das für Glücksgefühle mitverantwortliche Serotonin“, so Dr. Ronny Tekal. Er ist Arzt, Medizinkabarettist und Buchautor. Das würde aber nicht automatisch eine bestimmte Verhaltensweise bedeuten. „Wir sind keine Sklaven unserer Hormone“, so Tekal.

 

Bei Männern ändern sich auch die Hormone bei der Schwangerschaft der Lebensgefährtin. Durch mehr körperliche Nähe mit der Partnerin wird zudem die Produktion des für Bindungsgefühle mitverantwortlichen Oxytocin angekurbelt Testosteron hilft, eigene scheinbare Grenzen zumindest kurzzeitig zu überwinden, dazu gehört auch, Menschen des anderen (bzw. des gleichen Geschlechts) überhaupt anzusprechen. Das muss aber dann nicht gleich unbedingt ein Geprotze über angebliche sexuelle Qualitäten sein. Im höheren Alter erleben Männer eine Art Wechsel: Wie die meisten Hormone wird weniger Testosteron produziert. Niedrigere Testosteronwerte machen medizinische Probleme wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall wahrscheinlicher. Eine Art „Altersdoping mit Testosteron“, also ein Hinzuführen von Hormonen ist aber nur in Ausnahmefällen eine wirklich sinnvolle Vorgangsweise.

 

Weitere Schwerpunkte in der  aktuellen Ausgabe sind ein Beitrag des renommierten Historikers Manfred Rauchensteiner auf die Anfänge der zweiten Republik sowie eine Diskussion über die Vor- und Nachteile der Gemeindezusammenlegungen in der Steiermark.

 

Weitere Informationen und das Online-Magazin finden Sie unter: www.kmb.or.at/ypsilon



Dezember 2014

 

Männermagazin Ypsilon im Dezember: vom Nutzen der Religion


Im Hauptartikel der Dezember Ausgabe des Männermagazin Ypsilon stellt die Katholische Männerbewegung die Frage: Was bedeutet Glaube und welche Nutzen hat Religion? Dazu kommen sowohl der Vorarlberger Bischof Dr. Benno Elbs als auch KMB-Mitglieder zu Wort.

 

Bischof Dr. Benno Elbs stellt in der jüngsten Ausgabe des Männermagazins Ypsilon klar: "Wenn Viktor Frankl von der geistigen Dimension des Menschen spricht, dann auch davon, dass jeder Mensch im Innersten ein religiöses Wesen ist. Eine Grundaufgabe von Religionen ist es, das friedliche Miteinander der

Menschen zu fördern. Religion umfasst alle Dimensionen: Kunst, Musik, das Staunen, das Getröstetwerden

in Leid, Schuld und Tod. Insofern ist Religion für das Zusammenleben wie auch für die

persönliche Lebensgestaltung eine wichtige Kategorie. Feste und Rituale haben eine therapeutische,

gesundheitsfördernde, das Leben stabilisierende Funktion. Man wird mitgetragen, auch dann, wenn

man selber vielleicht Mühe hat mit einzelnen Inhalten.“

 

Auf die Frage ob es für Gläubige nur um eine „höhere“ spirituelle Dimension geht oder sie auch ganz weltlich von Kirche und Christentum profitieren dürfen, antwortet der Feldkircher Bischof:  „Beides. Der einzelne Mensch und die Gesellschaft profitieren von Religion. Zugleich aber endet die Welt nicht am Horizont. Wichtige menschliche Kategorien wie die Erfahrung von Hoffnung überschreiten die Grenze des Todes.“ Für Bischof Elbs weist die Religion über die reine weltlich-immanente Wirklichkeit hinaus. „Ich komme gerade von einer sterbenskranken Frau. Sie steht vor der Frage: Gibt es eine Hoffnung, die das menschliche Leben überdauert? Das ist das Humanum –das Hoffen-Können, das Vertrauen-Können, die Grunderfahrung, letztendlich in Gott geborgen zu sein. Darum hat Religion für beides, für Immanenz und Transzendenz, eine Bedeutung“, so Elbs.

DI Dr. Leopold Wimmer bestätigt die zentrale Bedeutung des Glaubens für die Katholische Männerbewegung: „Die KMBÖ steht im Auftrag Jesu Christi." Das II. Vatikanische Konzil formuliert die Notwendigkeit des Laienapostolates: „ denn das Apostolat der Laien, das in deren christlicher Berufung selbst seinen Ursprung hat, kann in der Kirche niemals fehlen.“ Diese Berufung in ihrem Leben zu verwirklichen ist eine Aufgabe, bei der die KMB die Männer unterstützen will.

Laien sollen beauftragt werden

 

Neben dem Interview mit Bischof Benno Elbs stellt das Magazin ypsilon fest,  dass es immer weniger Sonntagsgottesdienste gibt. Diese Situation sorgt in manchen Gemeinden für Unruhe. Es gibt verschiedene Ansätze, um diesem Problem zu begegnen. Zwei davon werden in der jüngsten Ausgabe des Männermagazins ypsilon vorgestellt. Mag. Ernest Theussl (Obmann der KMB-Graz) und Markus Riccabona (Leiter des Referats für Kommunikation der Diözese St. Pölten) bringen Argumente pro und contra die Beauftragung von Laien mit einem sonntäglichen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung.

 

Ein Beitrag über die internationale Männertagung in Wien und selbstverständlich zwei Artikel über Weihnachten runden das Heft, das der neue Chefredakteur Mag. Eberhard Siegl zum ersten Mal betreut hat, ab.

 

 

November 2014

 

Romero-Preis 2014

 

Graz, 22.11.14 (KAP) Die in Tansania lebende Ordensschwester Sr. Veronica Petri (80) und der brasilianische Franziskaner Frei Anastacio Ribeiro (69) sind am Freitagabend in der Steiermark mit dem "Oscar-Romero-Preis 2014" ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist die wichtigste Auszeichnung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich und wird jährlich von der entwicklungspolitischen Aktion SEI SO FREI der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) vergeben. Mit den beiden Ordensleuten wurden in diesem Jahr erstmals zwei Personen gleichzeitig für ihre herausragenden Leistungen für Gerechtigkeit, Entwicklung und Menschenrechte geehrt.

Petri und Ribeiro nahmen den Romero-Preis bei einem Festakt im Veranstaltungszentrum von Fernitz bei Graz aus den Händen des Grazer Generalvikars Heinrich Schnuderl und des KMBÖ-Vorsitzenden Leopold Wimmer entgegen. "Wir verstehen Entwicklungszusammenarbeit als Unterstützung, damit die Menschen in ihren Ländern, selbstständig diese Arbeit weiter gestalten können", erklärte Wimmer bei der Feier. "Wir wissen, dass die öffentliche Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit zurückgehen, deswegen danke ich der Katholische Männerbewegung dafür, dass sie auf diesem Thema dran bleiben, dass sie uns daran erinnern, dass es notwendig ist, anderen Menschen in Afrika und Lateinamerika zu helfen", betonte Generalvikar Schnuderl in Vertretung von Diözesanbischof Egon Kapellari. Die Arbeit von SEI SO FREI zeige, "dass die Kirche lebendiges Zeichen und Werkzeug der Einheit der Menschen mit Gott ist".

Sr. Veronica Petri leitet das Gesundheitswesens der tansanischen Diözese Morogoro und hat dort ein diözesanweites Netz an Gesundheitsstationen aufgebaut. "Danke für die Hilfe aus Österreich, ohne die Spenden aus Europa, wäre der Bau von den Krankenstationen in Morogoro unmöglich", sagte die Ordensfrau, die der Gemeinschaft des "Unbefleckten Herzens Mariens" angehört, bei der Preisverleihung.

Frei Anastacio Ribeiro ist Mitgründer der "Kommission der Landpastoral" (CPT) in der Erzdiözese Paraiba im Osten Brasiliens. Der Franziskanerpater arbeitet seit 1975 mit Landarbeitern, Kleinbauernfamilien und Landlosen. In seinen Dankesworten betonte er, dass die Landpastoral unermüdlich gegen die Ungerechtigkeit in Brasilien arbeite: "Danke für diesen Preis, denn Erzbischof Romero dient uns als Inspiration in unserem Kampf."

 

Der Romero-Preis

Der Romero-Preis wurde von der KMB in Erinnerung an den ermordeten Erzbischof von San Salvador, Oscar Arnulfo Romero, gestiftet. Zuletzt erhielten die Auszeichnung die somalische Menschenrechtsaktivistin, Waris Dirie (2004), der austro-brasilianische Gefängnisseelsorger Günther Zgubic (2005), der amerikanische Ostafrika-Missionar Pat Patten (2006), der oberösterreichische Brasilien-Missionar Jose Hehenberger (2007) sowie der Claretiner-Pater Gabriel Mejia (2008) für seine Arbeit mit Straßenkindern in Kolumbien.

 

 

November 2014

 

Internationaler Tag des Mannes: Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) bietet Männern Räume für Austausch und Glaube an

 

"Männerarbeit geschieht vor Ort in den Städten und auf dem Land. Damit Gaube und Spiritualität gelebt werden können, braucht es Vertrauen und Beziehung. In den verschiedenen Männerrunden und Männergruppen, die die Katholische Männerbewegung Österreichs anbietet, kann das am besten geschehen", betont KMBÖ-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer anlässlich des internationalen Tag des Mannes am 19. November 2014.

Mehr als 500 Männerrunden und Männergruppen, geleitet oder organisiert von den diözesanen KMBs, setzen sich mit Glaubensthemen, persönlichen Fragen zu Mannsein, Themen der Männerarbeit  und gesellschaftliche Themen auseinander. Im Durchschnitt besteht eine Männerrunde aus 10 bis 20 Männer und trifft sich einmal im Monat. 

„Mein Leben, mein Glaube ist von und durch mein Elternhaus und vielen anderen Einflüssen geprägt. Ich will meinen Glauben aber nicht nur in Tradition leben,  sondern  mit Blick auf Christus immer neu ausrichten und auf die Lebenssituation der Menschen eingehen", so Hans Haider, langjähriger Mitglied der Katholischen Männerbewegung der Diözese Eisenstadt. “Die KMB und die Männergruppen geben mir zum einen Rückhalt, wenn ich selbst in manchen Fragen des Lebens Zweifel habe,  zum anderen habe ich viele persönliche Freunde gewonnen, mit denen ich gute Glaubensgespräche führen, bzw. ich mein Glaubenswissen erweitern und festigen kann.“

 

Die KMBÖ möchte zum Internationalen Männertag alle Männer motivieren, sich mit anderen Männern zu treffen und in Austausch zu treten. „Wir bieten mehr als 500 Männergruppen und Männerrunden österreichweit an, bitte kontaktieren Sie unsere diözesanen Büros. Alle Männer sind willkommen“, unterstreicht der KMBÖ-Vorsitzende DI Dr. Leopold Wimmer.

Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November gefeiert.  Ziele des Internationalen Männertages sind es, männerpolitische Forderungen im Bereich der Gleichstellungspolitik zu entwickeln, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben.

 

 

Oktober 2014

 

Welternährungstag: Katholische Männerbewegung Österreichs (KMB) für einen verantwortlichen Lebensstil

 

Schöpfungsverantwortung bedeutet für die KMB, dass wir unseren nachkommenden Generationen  gesunde Lebensgrundlagen hinterlassen, auf denen sie ihrerseits weiterbauen können. Am Welternährungstag (16.10) betont die KMB wie wichtig ein verantwortlicher Lebensstil ist.

 

Der Mensch hat im Verlauf der Evolution einer großteils feindlichen Umwelt Oasen des Überlebens abgerungen und so seine Art von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei hat er es in Wissenschaft und Forschung zu solcher Perfektion gebracht, dass heute vielfach der Eindruck entsteht, die Entwicklung kann auch kippen und zu einem Albtraum werden.

 

„Als Christen glauben wir, dass unsere Erde eine Schöpfung Gottes ist und wir sie zu unserem und unserer Nachkommen Wohl gebrauchen dürfen. Deshalb sollen wir sie „bebauen und behüten“. Aus heutiger Sicht meinen wir, dass wir diesem Auftrag am ehesten mit einem verantwortlichen Lebensstil gerecht werden können“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMB.

 

Sparsamer Umgang mit den Ressourcen

 

Schöpfungsverantwortung bedeutet für die KMB, dass wir unseren nachkommenden Generationen  gesunde Lebensgrundlagen hinterlassen, auf denen sie ihrerseits weiterbauen können. Daher ist unser Lebensstil so einzurichten, dass der profitorientierten Ausbeutung entgegengewirkt und einer Gesinnung des Habens und Wollens eine des Seins entgegengestellt wird. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt. Achtsamkeit der Natur gegenüber heißt, sie als Geschenk zu sehen und auch so zu behandeln.

 

Vorrang für ökologisch orientierte Lösungen

 

Weil das Wohl „aller“ Menschen auf dem Spiel steht, ist mit Weitsicht und Vorausblick zu planen. „Bei allen Lösungsvorschlägen zur Bewältigung wirtschaftlicher und ökonomischer Probleme halten wir dafür, dass denen der Vorzug zu geben ist, die ökologisch am weitesten fortgeschritten sind. Im Sinne der Verantwortung aller ist dabei schon in unseren Haushalten damit zu beginnen, wofür wir in unseren Kreisen jedenfalls kräftig werben wollen“, betont Wimmer.

 

Ein Finanz- und Wirtschaftssystem, das dem Menschen dient

 

Die Globalisierung unseres Finanz- und Wirtschaftssystems ermöglicht, dass international tätige Wirtschafts- und Finanzkonzerne die Federführung übernehmen und  Einzelstaaten und die Politik ins Abseits drängen. Dort wo der schnelle Profit, der wenigen zugutekommt, in den Mittelpunkt rückt, wächst die Zahl derer, die auf der Strecke bleiben.
DI Dr. Leopold Wimmer unterstreicht: „Daher treten wir als KMB für ein ausgleichendes Finanz-und Wirtschaftssystem ein. Wir möchten dafür ein kritisches Bewusstsein wecken und fördern. So kann man an der Basis einiges für eine gerechtere Welt erreichen“.

 

 

Die Güter der Erde gerecht verteilen – Fairer Handel

 

Die ungleiche und zugleich ungerechte Verteilung der Güter auf dieser Erde ist durch wissenschaftliche Studien und internationale Untersuchungen ausreichend dokumentiert.
„Die KMB setzt sich daher für ein faires Miteinander auf unserem Planeten ein. Eine wirksame Entwicklungszusammenarbeit nimmt dabei eine ganz zentrale Rolle ein. Miteinander und voneinander Lernen ist dabei von großer Bedeutung. Ein Beitrag dazu ist die Aktion SEI SO FREI der KMB, in der Bildung, Entwicklung und Hilfe zur Selbsthilfe einen hohen Stellenwert einnehmen. Mit den von ihr vertriebenen EZA-Produkten liefert die KMB auch ein konkretes Beispiel für fairen Handel“, so Wimmer abschließend.

 

Weitere Informationen: www.kmb.or.at/verantwortung

 

 

Mai 2014

 

Vereinbarungs-Vielfalt statt Einheitsbrei

Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) zum Vatertag am 08. Juni 2014

 

Familie und Beruf vereinbaren zu können ist für viele Väter zu einer lose-lose Situation geworden.  Partnerin und Kinder erwarten zu Recht einen  Vater, der Zeit mit seiner Familie verbringt und im Haushalt aktiv tätig ist. Die Wirtschaft verlangt eine vollständige. Verfügbarkeit der Männer für den  Beruf. Das gesellschaftlich immer noch vorherrschende Modell ist der  Vollzeiterwerb der Männer  (91% aller männlich Beschäftigten) und Teilzeitarbeit für Frauen. Der Vatertag ist für die KMB ein Anlass für eine Nachdenkpause: Wollen wir die traditionell einheitliche Rollenverteilung beibehalten oder wollen wir eine Vielfalt, die durch individuelle Vereinbarung der Aufgabenteilung entsteht, fördern?

„Der Einheitsbrei wird den Lebenssituationen von vielen Familien nicht mehr gerecht! Laut der aktuellen österreichischen Männerstudie halten 67% der Männer die österreichische Wirtschaft nicht für familienfreundlich. Die Männer wollen Wahlfreiheit und erwarten sich zurecht, dass die Sozialpartner ihre Lebensrealität endlich ernst nehmen.“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

Diese Anpassungen, könnten wie jüngst von Familienministerin Karmasin angedeutet, über einen Familienbonus erleichtert werden, wenn beide Elternteile zugunsten der Familie ihre Erwerbsarbeit reduzieren. Vereinbarungs-Vielfalt bedeutet auch, dass Karriereknick und finanzielle Benachteiligungen im Alter abgewendet werden. Denn eines ist klar: Familien müssen genau kalkulieren, wie viel Vereinbarkeit sie sich am Ende des Monats leisten können.

„Väter wollen nicht nur in der Erwerbstätigkeit, sondern auch in der Kindererziehung eine wichtige Rolle spielen. Wenn der Sozialminister, der Wirtschaftsminister und die Sozialpartner die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch zeitgemäße Arbeitszeitmodelle fördern, ermöglichen  sie dadurch den Männern, diese Option wahrzunehmen. Dadurch wird Vaterschaft eine bessere Stellung in unserer Gesellschaft haben und Österreich einen Schritt weiter kommen, ein familienfreundliches Land zu sein“, betont DI Dr. Leopold Wimmer, anlässlich des Vatertags am 08. Juni 2014.

Die Katholische Männerbewegung mit ihren mehr als 30.000 Mitgliedern weiß, dass viele Männer diesen Rollenwechsel wollen. „Für Männer ist nicht nur die Erwerbstätigkeit, sondern auch die Familie ein wichtiger Teil ihres Lebens. Am Vatertag und an jedem anderen Tag.“, betont DI Dr. Leopold Wimmer abschießend.

 

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14.05.2014

 

Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) ruft Männer und Frauen zur Teilnahme an der Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai 2014 auf.


„Die Europäische Union ist ein erfolgreiches demokratisches Friedensprojekt. Mit unserer Teilnahme an der Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai tragen wir dazu bei. Mit einer hohen Wahlbeteiligung am 25. Mai können die Bürgerinnen und Bürger der EU auch ihren Wunsch nach Mitgestaltung und Mitbestimmung ausdrücken “, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ. „Durch die Teilnahme an der Wahl bestimmen wir, wer künftig im Europäischen Parlament in unserem Namen spricht.“

 

Die Katholische Männerbewegung erhofft sich eine Wende der nationalen und internationalen Politik weg von den Schwerpunkten Wirtschaft und Finanzen in Richtung Solidarität und Verantwortung. „Wir erhoffen uns, dass das neue Europäische Parlament in der Migrationspolitik, bei der Bekämpfung der Armut und in der Ökologie Schwerpunkte setzt“, betont Wimmer.

 

„Die Wahl des Europäischen Parlaments ist die Möglichkeit, direkt in der EU mit zu bestimmen. Damit nicht nur die Kommissare und Regierungschefs, leider zu oft von Lobbys oder nationalen Interessen bestimmt, entscheiden, ist es wichtig, das Europäische Parlament und besonders jene Politiker zu stärken, die eine ernsthafte Europapolitik vertreten“, unterstreicht Wimmer den Aufruf der KMBÖ.

 

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28.03.2014

 

"Was braucht es, um die Welt zu retten?" Mit diesem Thema beschäftigt sich die Katholische Männerbewegung am Ende der Fastenzeit in der jüngsten Ausgabe ihres Männermagazins ypsilon.

 

Als Impulsgeber für die Männer konnte Abtprimas Notker Wolf als prominenter Autor gewonnen werden.

 

Abtprimas Notker Wolf stellt im Männermagazin ypsilon klar: "Wir können die Welt nicht retten, das kann nur Gott. Aber wir können die Welt bewahren." Die Menschen meinten, alles sei machbar. "Stattdessen haben wir viele natürliche Kreisläufe durcheinander gebracht, und jetzt bemühen wir uns, sie wieder mühsam zu flicken“. Als Ausweg sieht er, die Natur als gottgegebene Norm zu achten. Die Normen der Natur dienten ebenso wie die Zehn Gebote dem Erhalt des menschlichen Lebens und der Gesellschaft.

Dabei warnt Notker Wolf vor jedem Fundamentalismus: "So sehr vorher die Maßlosigkeit herrschte, so muss auch hier das rechte Maß eingehalten werden. Wir neigen leicht in allem, was wir planen, zu Ideologien: Das sei dann der einzige Weg." Wolf empfiehlt, inne zu halten und stets kritisch alles zu hinterfragen, aber dann auch mutig zuzupacken und sich notfalls korrigieren, sollten man über das Ziel hinausgeschossen sein.

"Jeder Fundamentalismus schadet dem Menschen. Dass viele Wege nach Rom führen, nahmen die alten Römer nicht nur wörtlich, sondern auch im übertragenen Sinn." Es brauche Bescheidenheit, um wieder frei zu werden, die Augen und Ohren zu öffnen für unsere Umgebung, für uns selbst. "Nur so werden wir die rechte Wertordnung finden", meint Primas Notker: "Das rechte Maß in allem zu bewahren, ist gemäß dem heiligen Benedikt die Mutter aller Tugenden."

 

Dankbar für die Rettung durch Gottes Wirken, Leben als neue Schöpfung

 

"Natürlich ist die Fastenzeit eine Chance für das Einüben eines neuen Lebensstils.", so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs: "Doch geht es nicht um Verzicht und Kasteiung, sondern um den Gewinn einer neuen und nachhaltigen Lebensqualität in Einheit mit der Schöpfung, zum Segen für die Mitmenschen und für uns selbst. So bietet Primas Notker uns auch einen österlichen Impuls: nach dem Vorbild der Auferweckung Jesu selbst die Tod bringenden Mächte zu überwinden." Dankbar für die Rettung durch Gottes Wirken, könnten wir als neue Schöpfung leben, ohne das Gefühl, zu kurz zu kommen, so Wimmer.

 

Neben diesem nachdenklichen Text ermutigt das Magazin ypsilon auch zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament, es erinnert an den Gründer und Aktivisten der Paneuropabewegung ("Die erfolgreichste Idee im 20. Jahrhundert") Richard Coudenhove-Calergi und bringt ein Interview mit der renommierten nicaraguanischen Autorin Gioconda Belli.

 

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05.02.2014

Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) fordert eine altersgerechtere Arbeitswelt mit entsprechenden Jobs für Menschen ab 50 Jahren


Die KMBÖ setzt sich für  ein Bonus-Malus-System für Arbeitgeber ein. Firmen sollten belohnt werden, die Ältere einstellen, aus der Erwerbslosigkeit holen und ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen.


Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt seit vier Jahren. Überdurchschnittlich stark betroffen vom Anstieg der Arbeitslosigkeit sind Arbeitskräfte über 50 Jahre (+23,0 Prozent). „Wir brauchen eine altersgerechtere Arbeitswelt mit entsprechenden Jobs auch für die Generation 50+.  Die steigende Arbeitslosigkeit bei den Menschen ab 50 Jahren erfordert, dass Maßnahmen, z.B. ein
Bonus-Malus-System für Betriebe, rasch umgesetzt werden sollte“,  so KMBÖ-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer.

Firmen, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anstellen, profitieren von der Erfahrung dieser Menschen und dem Know-How älterer Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer.

Durch den längeren Verbleib im Erwerbsleben erhöhen sich die Beitragseinnahmen der Sozialsysteme, die Kosten für Arbeitslosigkeit sinken und das faktische Pensionsantrittsalter steigt.

„Da Männer ihren Selbstwert stark über die Arbeit definieren, ist es wichtig, dass sie auch in älteren Jahren nicht erwerbslos werden. Es gibt Branchen, die mit körperlicher Arbeit verbunden sind, die über 50-jährige beschäftigen. Ältere Männer sind gefragt, denn sie besitzen Know-How, einen fachlichen Hintergrund und haben mehr als ein Projekt erfolgreich gemeistert“, betont Wimmer.

„Die Bundesregierung will, dass die Menschen später in Pension gehen, aber es gibt für ältere Menschen zu wenige Arbeitsplätze.  Gleichzeitig beklagen sich Firmen, dass es kein Fachpersonal gibt.  In einem Bonus-Malus-System  wären Betriebe ab einer gewissen Größe verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beschäftigen“. Wimmer weist auf Systeme hin, die auch die Arbeiterkammer und Pensionistenverbände fordern.

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, dass Maßnahmen  notwendig sind.

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28.01.2014

Katholische Männerbewegung Österreichs: Gehorsam und Diskussion in der Kirche schließen sich nicht aus

"ypsilon", das Männermagazin der Katholischen Männerbewegung, fragt in seiner ersten Ausgabe 2014 was Gehorsam bedeutet


In der neuesten Ausgabe ihres Mitgliedermagazins ypsilon greift die Katholische Männerbewegung die Diskussion um den "Aufruf zum Ungehorsam" auf und stellt zwei Persönlichkeiten die Frage:  "Was ist eigentlich Gehorsam?"

Die Antworten geben zwei Profis in religiösen Gehorsamsfragen: Generaloberin Sr. M. Michaela Pfeiffer-Vogl (Marienschwestern Linz) und Abt Reinhold Dessl vom Zisterzienserstift Wilhering.
Ordensleute geloben bei ihrer Profess Armut, Ehelosigkeit und eben: Gehorsam.
Ihre Antworten und Einsichten sollen uns helfen, Gehorsam besser zu verstehen: Das ist viel differenzierter als: Einer schafft an, der Andere tut es, ohne nachzufragen. Orden sind demokratisch organisierte Gemeinschaften mit selbstbewussten Frauen und Männern. Da hat Gehorsam nichts zu tun, mit sich etwas anschaffen lassen, ohne nach- und mitzudenken.

Miteinander an der gemeinsamen Aufgabe arbeiten, miteinander einen Weg gehen, einander vertrauen, jemandem etwas zuzutrauen, das sind die Kernbegriffe des Gehorsamsbegriffs, wie Oberin Michaela und Abt Reinhold ihn verstehen.

 

Die Generaloberin M. Michaela Pfeiffer-Vogl betont, dass sie eine Hörende sei, in das Leben des Menschen, des Anderen hineinspüren würde: „Was ist seine oder ihre Wirklichkeit? Was ist ihm mitgegeben worden  ins Leben? Das nennt man „Lebensgehorsam“. Das ist der Grund, aus dem ich auf die Mitschwestern höre. So fordere ich sie heraus, selbst Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung ist von jeder gefordert, natürlich von mir als Oberin ganz besonders. Meine Mitschwestern tragen grundsätzlich viel dazu bei.“

Abt Reinhold Deissl vertritt die Meinung, dass er als Oberer niemanden zu etwas zwingen kann. „Was ich tun kann, ist einzuladen in die Verantwortung, hinzuhören auch auf unsere gemeinsamen Aufgaben. Ich werbe dafür“, so der Abt von Wilhering.

 

"Ich bin überzeugt, die Katholische Männerbewegung trägt durch dieses Interview dazu bei, die Diskussion - auch um die Kirchenreform - zu versachlichen. Unterschiedliche Meinungen, Diskussion und Gehorsam schließen einander nicht aus", so DI Dr. Leopold Wimmer abschließend.

 

Das komplette Interview finden Sie unter: http://issuu.com/kmboe/docs/ypsilon_1_14


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Internationaler Tag des Mannes: Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) möchte vorhandenen Männerbilder verändern

 

"Die Katholische Männerbewegung Österreichs setzt sich seit 1995 dafür ein, männliche Rollenbilder zu verändern", betont KMBÖ-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer anlässlich des internationalen Tag des Mannes am 19. November 2013.

 

„Es geht darum Männerbilder zu verändern indem die Rolle des Mannes als nur Familienoberhaupt und Ernährer in Frage gestellt wird. Deswegen werden von der KMBÖ Aktivitäten angeboten, in denen Väter aktiv mit den Kindern Zeit verbringen wie das Väterfrühstück“, akzentuiert DI Dr. Leopold Wimmer. Die Katholische Männerbewegung Österreich setzt sich auch seit Jahren dafür ein, dass Väter bei vollem Lohnausgleich in Karenz gehen können

 

„Männer bauen zu ihren Familien eine tiefere Beziehung auf, wenn Mutter und Kinder erleben, dass der Vater die alltägliche Grundversorgung im Haus übernimmt und Freizeit mit der Familie ohne Stress verbringen kann. Dazu muss aber gewährleistet sein, dass der Vater auch wirklich anwesend sein kann. Wir appellieren an die Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft, passende Rahmenbedingungen für eine aktive Vaterschaft zu schaffen“, so Wimmer.

 

Weiters lädt die KMBÖ zum Internationalen Männertag alle Männer ein, sich Zeit zu nehmen und mit anderen Männern in Kontakt und Austausch zu treten. „Wir bieten Männerkreise, Männergruppen und Männerrunden an, wo man sich austauschen kann. Dadurch ist es einfacher, über seine Anliegen zu reden“, unterstreicht der KMBÖ-Vorsitzende.

 

Der Internationale Männertag wird jährlich am  19. November gefeiert.  Ziele des Internationalen Männertages sind es, den Fokus auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu legen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben.

 

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KMBÖ: der Vatertag ist Bereicherung für Väter und Kinder

Am 09. Juni 2013 wird in Österreich der Vatertag gefeiert. Die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) erinnert daran, dass dieser Tag nicht alleine dem Konsumdenken überlassen werden soll. Deshalb ruft sie auf, den Vatertag bewusst zu gestalten.

 

„Entscheidend für eine gute Vater-Kind-Beziehung ist nicht das Materielle, sondern die Zeit, die Väter und Kinder miteinander verbringen“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

In einer immer kleinstrukturierteren Gesellschaft in der die Kernfamilie oftmals nur mehr aus Vater-Mutter-Kind besteht, ist es wichtig, dass Väter Zeit mit ihren Kindern verbringen. „Aktuelle entwicklungspsychologische Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass Väter für die gesunde Entwicklung des Kindes sehr wichtig sind“, stellt Wimmer fest.

 

Auch Väter profitieren. Sie lernen von heranwachsenden Kindern viel für den beruflichen und familiären Alltag. Sie sind als „präsente Väter“ langfristig als Vertrauenspersonen und gute Gesprächspartner respektiert. "Immer mehr Väter stellen fest, dass der Kontakt zu ihren Kindern eine große Bereicherung darstellt. Nicht nur am Vatertag gibt es viele Gelegenheiten dazu“, betont der Vorsitzende der KMBÖ. „Darüber hinaus gibt es auch Möglichkeiten, Großväter einzubinden“.

 

Die KMBÖ bietet rund um den Vatertag zahlreiche Aktivitäten für Väter mit ihren Kindern an. Besonders beliebt sind die Vater-Kind-Wochenenden, die in der Steiermark, Salzburg und Oberösterreich angeboten werden. Weiters werden heuer tausende „Daddy cool“-Tattoos, Gebetsfalter und das Mitgliedermagazin „Ypsilon“ mit einem Themenschwerpunkt zum Vatertag verteilt. Weitere Informationen zum Vatertag finden Sie auf www.kmb.or.at

 

Eine wichtige Aufgabe der Katholischen Männerbewegung ist, zu aktuellen Ereignissen, Entwicklungen oder Aussagen in der Kirche und der Gesellschaft Stellung zu beziehen. Die Stellungnahmen und Pressemeldungen sind ein Teil der kontinuierlichen Informations- und Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Männerbewegung. Auch auf diesen Wegen leisten wir Beiträge zur Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft.


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Weitere Informationen bekommen Sie bei Mag. Luis Cordero, Pressereferent der KMBÖ, unter der Telefonnummer 0676/87424011 oder presse[@]kmb.or.at.

Hier finden Sie ein Archiv mit allen Pressemeldungen ab 2010 als Word Dokument zum Downloaden:

 

2013

 

- Pressemeldung: 10 Jahre Männermagazin Y

- Pressemeldung: Sternwallfahrt 2013


- Pressemeldung: KMBÖ würdigt Franziska Jägerstätter


- Pressemeldung: Weltfrauentag: Katholische Männerbewegung für Gleichstellung

 

 

2012

 

-Pressemeldung PGR Wahlrecht nutzen


-Pressemeldung zur Sternwallfahrt Franz Jägerstätter

-Pressemeldung zum Vatertag

-Bericht Sommerakademie 2012

-Pressemeldung neues Familienrecht

 

-Pressemeldung zum Romero-Preis 2012

 

 

2011

 

-Pressemeldung Sternwallfahrt 2011


-Pressemeldung Vatertag


-Bericht Sommerakademie 2011

 

-Romero-Preis 2011


 

2010


-Pressemeldung der KMBÖ zum Mißbrauch in katholischen Einrichtungen

 

-Pressemeldung zur Sternwallfahrt Franz Jägerstätter

-Pressemeldung zum Vatertag

 

-Pressemeldung Thesen Europaseminar 2010

-Pressemeldung zum Romero-Preis 2010

-Pressemeldung Väterkarenz

 

Frage des Monats:

Soll der Heilige Nikolaus Familien besuchen?

 

 

Frage im Oktober:

Soll die österreichische Regierung das Budget für Entwicklungshilfe erhöhen?

51% antworteten mit Ja, 13% antworteten Ja, gezielt für Afrika, 36% meinten Nein.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
A -1010 Wien, Spiegelgasse 3/II
Tel: +43.1.51552-3666, Fax: -3764 E-Mail: austria@kmb.or.at
http://www.kmb.or.at/