Tuesday 30. August 2016

 

 

 

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Katholische Männerbewegung trauert um Pater Markus Bucher

Katholische Männerbewegung sucht „Antworten auf globale Entwicklungen“

P. Dr. Franz Helm SVD

St. Pölten, 22.06.2015 (dsp) „Katholische Männer reden nicht nur, sondern sind Vorbilder im Handeln“, betonte P. Franz Helm, Missionstheologe der Steyler Missionare beim Eröffnungsvortrag zur 29. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) im Bildungshaus St. Hippolyt. Bis 29. Juli gibt es Vorträge und Workshops zum Zweijahresthema „Verantwortlich leben – unsere Antworten auf globale Entwicklungen“. Dazu Pater Helm: „Konkrete Schritte und alternative Praxis geben uns die notwendige Glaubwürdigkeit.“

In den kommenden Tagen beschäftigt sich die Sommerakademie der KMBÖ mit Entwiklungen auf den verschiedenen Kontinenten. „Auch unsere Rolle in Europa wird beleuchtet“, erklärte der Vorsitzende der KMBÖ, Leopold Wimmer, bei der Eröffnung im Bildungshaus St. Hippolyt: „Bewegen wir uns hin zur völligen Abschotung oder zu einer Kultur der Solidarität? Was können wir tun, dass Menschen in ihren Heimatländern zumindest einen bescheidenen Wohlstand aufbauen können?“ Durch eine Rückbesinnung auf christliche Werte könnte Europa „wieder zu einem Leuchtturm in der Welt“ werden, so Wimmer.

In seinem Impuls-Vortrag „Der einzelne Mann und die globale Entwicklung“ entwickelte Missionar Helm „7 Thesen für katholische Männer zum weltweiten Einsatz für das gute Leben“. Zuerst sei es notwendig, „die Welt ernst zu nehmen und sie anzunehmen, wie sie ist“. Die Welt brauche „Männer als kritische Realisten“. Ein zweite Schritt sei es, „die Zeichen der Zeit zu unterscheiden“. Männer sollten aufmerksame Hörer des Wortes sein, „das Gott auch heute in die Welt hinein spricht“. Es gelte zu bemerken, wo Gott bereits tätig sei, wo das „Himmelreich schon mitten unter uns“ sei. Dabei sei „wertschätzend zur Kenntnis zu nehmen“, was Gott in anderen wirke, so Helm.

Männer als „glocal Player“ und „prophetische Ankläger“

Als vielseitige „glocal Player“ sollten katholische Männer innerhalb lokaler Möglichkeiten persönliche Verantwortung übernehmen „und das ändern, was sie können“, führte Pater Helm aus. „Wir dürfen uns als begabte Mitarbeiter Gottes sehen.“ Was lokal im Kleinen beginne, müsse „offen für den anderen“ sein. So brauche die Welt Menschen, die sich „als kontaktfreudige Netzwerker verbünden, um wirklich etwas zu verändern“. „Katholisch sein bedeutet, weltweit verbunden und tätig zu sein“, betonte Helm. Daneben sei auch die „prophetische Anklage“ nötig: Männer, die als mutige Anwälte und Mahner auftreten. Da man dabei meistens nicht auf offene Ohren und Herzen stoße, brauche es neben Überzeugungskraft und Mut auch „eine lebendige Beziehung zu Jesus, um sich diesen Situationen zu stellen“.

Auf der anderen Seite sei es wichtig, „Visionen für das gute Leben“ einzubringen, erklärte Helm: „Es ist klar zu benennen, was das Leben fördert.“ So brauche es dringend „Hoffnugnsbilder, die wir der Lawine des Negativen entgegensetzen“. Es gelte, in einen Prozess der Veränderung einzutreten, der der „Vision eines Lebens in Harmonie mit der Schöpfung“ diene. Schließlich sollten katholische Männer als „Pioniere einer alternativen Praxis das Tun erneuern“, unterstrich Helm. „Sagen wir es unerschrocken: Wir wollen eine wirkliche Veränderung. Durchbrechen wir die patriarchalen Strukturen der Unterwerfung und Ausbeutung.“ Gott selbst befreie aus überkommenen Strukturen und Systemen, so Helm.

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