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Aktuelles
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    KMBÖ Sommerakademie

     

    von 23.-25. Juli 2026 in Pyhra bei St. Pölten zum Thema

     

    FRIEDE - UND DANN?

     

    Liebe Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde der KMBÖ,

    in einer Zeit, die von Konflikten, Polarisierung und Unsicherheit geprägt ist, gewinnen die Themen Friede und Versöhnung besondere Bedeutung. Sie fordern uns persönlich wie gesellschaftlich heraus und eröffnen zugleich neue Wege des Miteinanders.

    Die Katholische Männerbewegung (KMBÖ) lädt herzlich zur diesjährigen Sommerakademie in die Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra bei St. Pölten ein. Gemeinsam möchten wir innehalten, nachdenken und miteinander ins Gespräch kommen:

     

    Zu dem haben wir wieder hervorragende Referenten gewinnen können:

    Univ.-Prof. Dr. Josef Pichler, Professor am neutestamentlichen Institut an der Uni Graz, 

    Dr. Arnold Mettnitzer Theologe, Seelsorger und Psychotherapeut und

    Militärbischof Dr. Werner Freistetter


    Was bedeutet Friede heute – im persönlichen Leben, in Kirche und Gesellschaft?
    Wie kann Versöhnung gelingen, wo Verletzungen, Schuld oder Ausgrenzung bestehen?
    Und welche Verantwortung tragen wir selbst für ein friedliches Zusammenleben?

    Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse, vertiefende Gespräche, spirituelle Zugänge und die Begegnung mit engagierten Menschen, die sich diesen Fragen offen und hoffnungsvoll stellen.

    Wir laden Sie ein, sich Zeit zu nehmen – zum Zuhören, Mitdenken und Mitgestalten.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

     

    Mit herzlichen Grüßen

    Karl Toifl

    Vorsitzender der Katholische Männerbewegung Österreichs

     

    Anmeldungen ab Mitte Februar sind dann hier möglich!

    mehr: KMBÖ Sommerakademie

    Das neue Y ist da

    Vom Krieg zum Frieden

     

    Mit dieser Ausgabe von YPSILON möchten wir Sie einladen, sich mit dem Frieden zu beschäftigen.

     



    Vom Krieg zum Frieden ist am Cover zu finden mit einer aus Blättern dargestelltem Friedenszeichen (PEACE). Christian Brandstätter geht in seinem Artikel von der Frage aus „Wie entstehen Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen? Und spannt den Bogen zu verschieden Ansätzen, Frieden zu schaffen.

    Der Männergesundheit im hohen Alter ist ebenfalls ein Artikel gewidmet. „Starke Muskeln, langen Leben“, so nennt die Autorin Sylvia Neubauer ihren Beitrag indem sie darauf hinweist, dass ein Muskelaufbau auch mit 100 Jahren noch möglich ist. Ein Krafttrainer bietet ganz konkrete Übungsanleitungen an.

    Bei jedem Wetter hinaus in die Natur mit den Kindern. Dazu gibt es reichliche Tipps, um gut „gerüstet zu sein, wenn die Kinder und die Eltern oder auch Großeltern Bewegung nötig haben.

     

    Weitere Artikel:      

    • X an Y, Kolumne von Birgit Prochazka, Friedenspädagogin und politische Erwachsenenbildnerin
    • Kurz & Gut, Beiträge aus den Bundesländern
    • Buchtipps
    • Rückblick auf die Romero-Preisverleihung an Luis Zambrano

    Zu finden unter:

     www.dioezese-linz.at/site/kmb/ypsilon/ypsilononlinelesen

    mehr: Das neue Y ist da

    Alle Männer müssen akzeptieren: Nur Ja heißt Ja

     

    Anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ unterstützt die Katholische Männerbewegung Österreich (KMBÖ) die Initiative „Nur Ja heißt Ja“.

     

    „Wir sind zutiefst betroffen, dass viele Frauen in unserem Land noch immer von Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen oder genötigt werden. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten gesetzlich zwar schon einiges zum Besseren verändert, aber es braucht offensichtlich noch mehr Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt“, meint Karl Toifl, Vorsitzender der KMBÖ. „Daher unterstützen wir als kirchliche Männerorganisation ausdrücklich das Anliegen, dass das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht verankert wird.“

     

     

    Im österreichischen Strafrecht gilt, dass ein:e Beteiligte:r einer sexuellen Handlung ausdrücklich widersprechen muss, damit ein sexueller Übergriff strafrechtlich verurteilt wird. Wenn aber Frauen etwa durch Gewalt oder K.O.-Tropfen handlungsunfähig gemacht werden oder durch die Bedrohungslage während eines sexuellen Übergriffs in Schockstarre (Freezing) verfallen, können sie keinen Widerstand leisten. Hier braucht es mehr verlässlichen Schutz der Opfer. „Wir wünschen uns ein klares Vorgehen gegen sexualisierte Gewalt und für eine Gesellschaft, in der Konsens an erster Stelle steht und die sexuelle Selbstbestimmung und Integrität der Menschen gestützt und abgesichert wird“, erläutert Toifl den Aufruf der KMBÖ an alle Abgeordneten im österreichischen Parlament, mit ihrer Stimme für die Gesetzesinitiative den Schutz vor Gewalthandlungen zu erhöhen. 

     

    Gewalt oder das Herbeiführen von Situationen, in denen eine Frau keine Chance hat, eine sexuelle Handlung abzuwehren, habe in einer christlich geprägten Gesellschaft keinen Platz. „Sexualität ist eine Quelle menschlicher Freude und Ausdruck tiefer Beziehung. Einem christlichen Menschenbild folgend dürfen sexuelle Handlungen niemals gewalttätig und gegen den ausdrücklichen Willen der Beteiligten vollzogen werden“, betont Toifl. „Das müssen alle Männer akzeptieren und dafür setzen wir uns auch in unserer alltäglichen Arbeit mit Männern ein.“

    mehr: Alle Männer müssen akzeptieren: Nur Ja heißt Ja

    KMBÖ verleiht Romero-Preis

     

    Romero-Preis 2025 für peruanischen Priester und Menschenrechtsaktivisten Luis Zambrano

     

    In einem feierlichen Festakt wurde der Romero-Menschrechtspreis an den peruanischen Priester und Menschenrechtsaktivisten Luis Zambrano verliehen. Die Auszeichnung der Katholischen Männerbewegung gilt als wichtigste österreichische Ehrung für Engagement in den Bereichen Entwicklung und Menschenrechte in Afrika und Lateinamerika. Zambranos jahrzehntelanger Einsatz für die Ärmsten im Hochland von Peru wurde im Campus Augustinum in Graz unter Beisein von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl gewürdigt.

     

     

    „Ich nehme diese Anerkennung nicht für mich allein entgegen, sondern im Namen all jener, die in Peru Hunger und Durst nach Gerechtigkeit leiden“, betonte Zambrano in seiner Dankesrede. Auch nach der Preisverleihung bleibt er kämpferisch:
    „Werden wir den Mut aufbringen, ein System infrage zu stellen, das nicht nur arbeitende Menschen ausbeutet, sondern auch alte Menschen als überflüssig ansieht?“

     

    Eine vom ORF produzierte Dokumentation über Zambranos Wirken und seine pastoral-theologischen Zugänge wurde erstmals bei der Preisverleihung gezeigt. Der Beitrag aus der Reihe „kreuz & quer“ wird am 21. Dezember im ORF ausgestrahlt.

    Als Priester wünscht sich Zambrano eine Kirche, „die aus den Ärmsten hervorgeht und für alle da ist, die Bürokratie und Klerikalismus, übertriebene Diplomatie und Halbherzigkeit überwindet“. Er ermutigte Gläubige in Peru und Österreich, die prophetische Kraft des Evangeliums mutig zu verkünden.

     

    Auch in seinen Gedichten bringt Zambrano seine befreiungstheologische und indigene Prägung zum Ausdruck. Als Aktivist lebt er selbst, was er predigt: Gerechtigkeit ist für ihn keine abstrakte Idee, sondern eine Aufgabe, die Mut, Unbequemlichkeit und Ausdauer erfordert. In dem bei der Preisverleihung vorgetragenen Gedicht „Deine und meine Träume“ ruft er poetisch zu Hoffnung und Solidarität auf – und dazu, gemeinsam von einer besseren Zukunft zu träumen.

     

    Luis Zambrano, geboren 1946 in Peru, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Nach Studien in Lima, Innsbruck und Tübingen blieb sein Herz bei den Menschen seiner Heimat. 1982 kehrte er als pastoraler Mitarbeiter an den Titicaca-See zurück und begann seinen lebenslangen Einsatz für gesellschaftliche Randgruppen. In den 1980er-Jahren geriet er zwischen die Fronten von Armee und Terrorgruppen, klagte Übergriffe und Unterdrückung an und setzte sich gegen die allgegenwärtige Armut ein:

    „Ich will nicht nur über Gerechtigkeit sprechen. Ich will, dass Menschen sich gesehen fühlen.“

     

    Mit Unterstützung der entwicklungspolitischen Organisation SEI SO FREI baute er in Puno eine Herberge für Obdachlose und Arme auf und gründete die Menschenrechtsorganisation FEDERH („Fe y derechos humanos“ – Glauben und Menschenrechte). Sein Einsatz brachte ihn immer wieder in Gefahr – zuletzt im Januar 2023, als er staatliche Gewalt gegen friedliche Proteste von Indigenen und Kleinbauern öffentlich machte. Gemeinsam mit SEI SO FREI und FEDERH begleitet er bis heute die Hinterbliebenen der Opfer.

    mehr: KMBÖ verleiht Romero-Preis

    Das neue Y ist da

    Vielfalt und Männergesundheit

    Mit dieser Ausgabe von YPSILON möchten wir Sie einladen, sich auf mit Vielfalt zu beschäftigen.

    Wo ist Vielfalt in unserer Gesellschaft sichtbar? Damit beschäftigt sich der ehemalige Generalsekretär der Katholischen Männerbewegung Österreichs Josef Pumberger, indem er seine Überlegungen in den Kontext eines Gottesdienstablaufes stellt. „Die kulturelle Vielfalt ist vorhanden, ihre Chancen zu ergreifen, sollte nicht so schwer sein“, so sein Resümee.

     

     

    Im November liegt der KMB das Männerthema Gesundheit besonders am Herzen. Vielleicht kennen sie ja das Kunstwort „MOVEMBER“, das sich aus Schnurbart (englisch moustache) und November zusammensetzt. Männergesundheit aufgeteilt von 18. Jahren bis ins hohe Lebensalter soll das Lebensalter für Männer schlichtweg erhöhen. Ebenso gehört die Hilfestellung bei Suizidgedanken zu einem wichtigen Teil der männlichen Vorsorge. Sylvia Neubauer beschreibt im Artikel „Wege aus der Dunkelheit“ was MANN (im Fall von Betroffenheit) tun sollte bzw. wo Hilfe zu erwarten ist.

    Christian Brandstätter greift noch „Jubiläum“ 30 Jahre Kirchenvolksbegehren auf, dessen Bilanz eher vorsichtig positiv auffällt.

    Weitere Artikel:      

    • X an Y, Kolumne von Maga. Gabriele Eder-Cakl, Direktorin des Österreichischen Pastoralinstitutes
    • Kurz & Gut, Beiträge aus den Bundesländern mit Ehrung an Herbert Nußbaumer (Vorarlberg) und zum Romero-Preisträger 2025 an Luis Zambrano (Peru)
    • Sie So Frei Adventaktion der KMB OÖ zum Thema Trinkwasser in Tansania

    Zu finden unter: ypsilon - Das Magazin für Männer | Katholische Männerbewegung

    mehr: Das neue Y ist da

    „Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in Österreich entgegenwirken“

     

    Wiener Theologe Jäggle bei KMBÖ-Sommerakademie: Nahostkonflikt wird religiös überhöht, jüdisch-muslimische Kooperationsprojekte werden zu wenig wahrgenommen

    mehr: „Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in Österreich entgegenwirken“

    Kritik an Aufrüstung als Mittel der Friedenspolitik

     

    Generalsekretär der Gemeinschaft Sant’Egidio, Zucconi, bei KMBÖ-Sommerakademie: „Entschiedener Einsatz der Christen und der Kirchen für Frieden gefragt“

    mehr: Kritik an Aufrüstung als Mittel der Friedenspolitik
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    KATHOLISCHE MÄNNERBEWEGUNG ÖSTERREICH

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