Das neue Ypsilon widmet sich in einer großen Geschichte der Seelsorge.
Seelsorge wird dabei nicht nur auf den Beruf des Priesters enggeführt, sondern im umfassenden Sinne verstanden. Die Diözese Linz trägt dem in der neuen Pfarrstruktur Rechnung. Während die Großpfarre von einem Dreierteam Pfarrer, Pastoralvorstand und Verwaltungsvorstand geleitet wird, gibt es an der Basis, in den Pfarrgemeinden sogenannte Seelsorgeteams. Diese Teams von Seelsorgern bestehen aus ehrenamtlichen Christ:innen, die für die Grundfunktionen Caritas, Liturgie, Gemeinschaft und Verkündigung verantwortlich zeichnen und dezidiert Seelsorge betreiben.
Neben einem Artikel zum Klimawandel beinhaltet das Ypsilon auch ein großes Interview mit dem Vorsitzenden der Katholischen Männerbewegung Oberösterreich Bernhard Steiner zur Synodalität. Bernhard Steiner sieht ein großes Entwicklungspotential der Kirche. Er sagt: „Wir haben jetzt eine Erlaubnis dafür, viele Dinge zu tun, die wir immer tun wollten, Dinge, die wir bis vor kurzem nicht für möglich gehalten haben.“ Stichwörter: Gleichberechtigung der Frauen und gemeinsames Sakrament der Taufe. Im synodalen Gespräch im Geist ist es möglich, dass ganz verschiedenen Menschen etwas Gemeinsames finden. In Linz hat die Synodengruppe der Diözese, der Bernhard Steiner angehört, eine Checkliste erarbeitet, wie mehr an Synodalität in den Pfarren konkret umgesetzt werden kann.
Weitere Artikel:
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