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Die KMB-Feldkirch hat am 24.12.2011 mit den Vätern in Trennungssituationen (Väter, die ihre Kinder nicht besuchen dürfen) einen Weihnachtsgottesdienst in Maria Bildstein mit anschließender Agape gefeiert, in der wir diesen Männern beigestanden sind und unsere Solidarität gezeigt haben und ausdrückten, dass wir als Kirche auch in dieser Situation für sie da sind. Es war ein großer Erfolg (nicht so sehr von der Teilnehmerzahl - ca 60 Personen -, sondern vom Inhalt und der Resonanz) und es wurde vereinbart, diese am nächsten 24.12. wieder miteinander zu machen.
Herbert Nussbaumer, Obmann der KMBÖ Vorarlberg, begrüßte mehr als 500 Gäste im Dornbirner Kulturhaus. Dr. Benno Elbs, Administrator der Diözese Feldkirch, betonte bei der Verleihung: „Sr. Pacis Vögel hat eine Straße der Hoffnung gebaut und diese Straße ist für viele jungen Menschen in Kenia ein Stern der Hoffnung geworden. Aus diesem Grunde spendete Dr. Elbs im Namen der Diözese Feldkirch 10.000 Euro für das Projekt „Stern der Hoffnung“ in Kenia. DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMÖ bestärkte die Wichtigkeit der Vorbildwirkung von Menschen wie Erzbischof Oscar Romero oder Sr. Pacis Vögel die unter Einsatz ihres Lebens den Armen eine Stimme gaben. Das Land Vorarlberg spendete auch 10.000 Euro für die Projekte von Sr. Pacis. Landesrätin Dr. Greti Schmid überreichte die Spende im Namen vom Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und unterstrich, wie wichtig solche Projekte sind: „ Ich möchte mich bei allen entwicklungspolitischen Initiativen in Vorarlberg bedanken, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen“, so Schmid. Im Gedenken an Sr. Vögel nahm die Generaloberin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, Sr. Ingeborg Müller und die jüngere Schwester von Sr. Pacis, Frau Maria Pacis, den Romero-Preis beim Festakt entgegen und bedankten sich für die Spenden und Solidarität aus Österreich für die Projekte der Schwestern vom Kostbaren Blut in Kenia. Sr. Maria Pacis Vögel: seit 1973 in Ostafrika Sr. Maria Pacis (Irene) Vögel stammte aus Schwarzenberg im Bregenzerwald. 1957 trat sie bei den "Missionsschwestern vom Kostbaren Blut" in Wernberg ein und erhielt ihren Schwesternnamen Maria Pacis. 1973 wurde sie nach Kenia in Ostafrika gesandt. Als Missionarin war sie vor allem im Bildungsbereich tätig, hat in Schulen und Kinderheimen unterrichtet und diese auch zeitweise geleitet. Von 1994 bis 2001 war Sr. Vögel Schuldirektorin der "Precious Blood Secondary School" in einem Slumgebiet am Rande Nairobis. Ab 2002 baute die Ordensfrau ebenfalls in der kenianischen Hauptstadt eine Volksschule für 200 Straßenkinder auf. In ihren letzten Lebensjahren kümmerte sich Sr. Vögel um das Waisenhaus "Star of Hope Children's Home" in der kenianischen Stadt Juja, in dem missbrauchte und vernachlässigte Kinder ein neues Zuhause finden. Brücke zwischen Kenia und Österreich Umrahmt wurde die
Verleihung von Musik und Gesang aus Afrika und Österreich. Der eingeflogene
„Precious Blood“ Chor aus Nairobi und der Chor der HLW Rankweil
traten gemeinsam auf: 40 Mädchen sangen „We are the World“
als Zeichen der Solidarität zwischen Österreich und Kenia.
Bildergalerie von der Sommerakademie 2011 Bad Tatzmannsdorf – Vom 13. bis 16. Juli 2011 fielt die KMBÖ ihre 25. Sommerakademie im Burgenländischen Kurort Bad Tatzmannsdorf. „Ein Jubiläum, auf das wir stolz sind. Die 25. Sommerakademie sagt uns, dass diese Veranstaltung eine beachtliche Tradition hat, und ich glaube, dass sie auch eine beachtliche Wirkgeschichte nachweisen kann. “, sagte Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ, und erinnert daran: „Wir greifen nicht nur die Themen der Zeit auf, sondern sind bisweilen auch der Zeit voraus.“ So hatte es auf einer KMBÖ-Sommerakademie schon vor dem 11. September 2001 einen interreligiösen Dialog über Glauben und Toleranz zwischen Erzbischof Alois Kothgasser und Anas Schakfeh, dem damaligen Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, gegeben. „Auch das Thema ‚Ehrenamt’ gehört für eine Bewegung wie die KMBÖ zum tiefsten Selbstverständnis, nicht nur im ‚Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit’“, so Wimmer. Perner: „Natürliche Tabus dienen dem Leben, künstliche sind Teil einer Kultur des Todes“ Das Einführungsreferat hielt die Psychoanalytikerin und Juristin Rotraud Perner über „Sinn und Unsinn von Tabus“. Sie unterschied zwischen „natürlichen“ und „künstlichen“ Tabus. Natürliche Tabus seien dort, wo einem etwas kostbar ist: „Dort nähern wir uns mit Scheu und Ehrfurcht.“ In der Erzählung von Mose beim brennenden Dornbusch (Exodus 3) werde dies deutlich. Das setze ein Gefühl für die Situation voraus, es erfordere Aufmerksamkeit und Behutsamkeit. „Doch in den Medien zählt dies nicht“, so Perner, „Durchsetzungskraft, respektlose Verletzung und Überwindung werden als Vorbild hingestellt.“ Bei künstlichen Tabus gebe es keine selbstbestimmte Scheu der Annäherung, sondern jemand anderer sagt, du darfst nicht: „Jemand hat Interesse daran, dass man nicht die volle Wahrnehmung hat. Natürliche Tabus dienen dem Leben, künstliche sind Teil einer Kultur des Todes“, sagte Perner. Perner zeigte auf, wie wichtig es sei, künstlichen Tabus Namen zu geben: Seit es etwa die Begriffe „Stalking, Burnout oder Mobbing“ gebe, bestehe auch die Möglichkeit, sich aktiv damit auseinanderzusetzen und Position zu beziehen. Perner wies dabei auf einen Unterschied der Geschlechter hin: Frauen werden tendenziell eher auf Tabus aufmerksam, nennen sie um des Friedens Willen aber nicht beim Namen; Männer halten sich aus diesen Situationen heraus, sie spürten deren Bedrohlichkeit nicht. Spirituelle Gesundheit „Selbstbewusstes Auftreten
ist für die spirituelle Gesundheit wichtig“, schrieb Perner sowohl
den Zuhörerinnen und Zuhörern, als auch der Männerbewegung
insgesamt ins Stammbuch. „Sie spüren, wenn etwas nicht stimmig ist.
Unterwerfen Sie sich nicht dem Gruppendruck, aber gehen Sie über
eine plakative Trennung von Tätern und Opfern hinaus. Seien Sie achtsam
auf Ihre eigenen Anteile als Täter und Opfer.“ Tabus – privat, gesellschaftlich und in der Kirche Auf der 25. Sommerakademie
der Katholischen Männerbewegung in Bad Tatzmannsdorf verbringen 100
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich einen „Urlaub
mit Inhalt“. Themen der Tagung sind „Tabus im persönlichen Umfeld“
– Tod und Alkoholismus – sowie Tabus im gesellschaftlichen und kirchlichen
Bereich. Über den Tod an Europas Außengrenzen sowie die Behandlung
von Asylsuchenden in Österreich sprechen der Menschenrechtsaktivist
Elias Bierdel und Mary Kreutzer, Journalistin und Leiterin von Missing
Link (Asyl und Integration der Caritas Wien). Zu Fragen der Kirche stehen
der Religionspädagoge Anton Bucher, der Politikwissenschaftler Thomas
Schmidinger sowie die Ehe- und Familienberaterin Karin Remsing als Gesprächspartnerinnen
und Gesprächspartner zur Verfügung. Die Themen der Sommerakademie
werden der Schwerpunkt in der Runden- und Pfarrarbeit des kommenden Arbeitsjahres
in den Gruppen der Katholischen Männerbewegung sein.
KMBÖ ermuntert Väter, nicht nur am 12. Juni 2011 (zum Vatertag) mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. „Wir begrüßen den Wunsch von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, dass bald jeder 5. Vater in Karenz geht. Konkret freuen wir uns, dass der Anteil der Väter in Karenz durch das einkommensabhängige Karenzgeld langsam steigt“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs. „Männer erleben, wie wichtig ihre väterliche Präsenz für die Kinder in der Familie ist. Am Vatertag möchten wir alle Väter animieren, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Väter, die vieles mit ihren Kindern unternehmen, lernen sie besser kennen. Darüber hinaus gehört Väterlichkeit zur Entwicklung der Männlichkeit. Die KMB bietet Veranstaltungen und Aktivitäten an, bei denen Väter eine intensive Zeit mit den Kindern erleben können“, betont Wimmer. Bei den Vater-Kind-Wochenenden
der Katholische Männerbewegung verbringen Kinder mit ihren Vätern
ein Wochenende in dessen Mittelpunkt nicht ein Ausflug oder Freizeitgestaltung
steht, sondern das Miteinander von Vätern und ihren Kindern.
Der Generalvikar Diözese
Feldkirch, Benno Elbs, sprach in seiner Predigt von der "Versuchung
der Mutlosigkeit", die in Gesellschaft und Politik, aber auch im
persönlichem Leben immer wieder anzutreffen sei. Es gelte, "Segeln
gegen die Flaute der Mutlosigkeit" zu setzen, durch "Gottesbewusstsein,
Gemeinschaftsbewusstsein und der Selbstbewusstsein". Gott sei "ohne
Ausnahme mit jedem Menschen verbunden", und "die Güte des
Herzens ist die einzige Kraft, die die Welt verändert". Und
um anderen helfen zu können, brauche der "Hoffnung und Selbstbewusstsein",
so wie Jägerstätter, der "in einer heiklen politischen
Situation hat Tapferkeit gezeigt hat".
"Die Katholische Männerbewegung Österreich setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Väter in Karenz gehen", betont KMBÖ-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer anlässlich der Präsentation der Kampagne "Echte Männer gehen in Karenz" von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Die von der Frauenministerin initiierte Kampagne liegt damit auf der Linie der Katholischen Männerbewegung. Die aktuellen österreichweiten Zahlen sind mit 4,9% von männlichen Kinderbetreuungsgeldbeziehern nach wie vor zu gering. „Bisher haben viele Familien aus finanziellen Gründen oftmals darauf verzichtet, dass auch der Mann in Karenz geht. Mit dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld ist es seit Jahresbeginn für Väter einfacher, in Karenz zu gehen“, unterstreicht der KMBÖ-Vorsitzende. „Unternehmen in Österreich laden wir ein, alle Maßnahmen zu unterstützen, die zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen. Die Katholische Männerbewegung fordert andererseits alle Männer auf, sich als Vater bei der Kindererziehung einzubringen“, so Wimmer.
Männer bewegen etwas: In der Politik und der Arbeitswelt. Immer mehr Männer entdecken auch Familie und Haushalt als wichtiges Lebens- und Gestaltungsfeld. Die Katholische Männerbewegung gestaltet aktiv Männerpolitik in allen Lebensbereichen - bringen auch Sie sich ein! Männer mag man eben: Männer entdecken ihre Gefühle und sprechen sie auch aus. Dadurch werden Männer liebenswert, sie erforschen und gestalten die Welt der Beziehungen. Die Katholische Männerbewegung bietet dafür Orte und Gelegenheiten - machen Sie sich mit uns auf den Weg! Männer denken über sich nach: Männer reflektieren ihre Männlichkeit, ihre "Rolle" und ihren Platz in der Gesellschaft. Einen geschützten Rahmen bieten dazu die Angebote der Männerwerkstatt der Katholische Männerbewegung - lassen Sie sich darauf ein! Männer glauben anders: Die Welt männlichen Glaubens ist vielfältig und zugleich von vielen Männern unerforscht. Die Katholische Männerbewegung ist eine Plattform und Quelle für männliche Spiritualität - geben Sie Ihren Glauben eine Chance! Männer engagieren
sich: Die Welt ist ein Dorf in der jede Handlung Wirkung zeigt. Die Entwicklungszusammenarbeit
der Katholischen Männerbewegung unterstützt eigenständiges
und selbstbestimmtes Handeln - helfen Sie uns helfen! |
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