Donnerstag 23. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Wiener Diözesanstrukturreform: KMB zeigt Engagierten Chancen auf

 

Die Katholische Männerbewegung (KMB) will engagierte Pfarrmitglieder dabei unterstützen, ihre Rolle in der derzeitigen Strukturreform in der Erzdiözese Wien wahrzunehmen. Bei einem kürzlich abgehaltenen Lehrgang unter dem Motto "Strukturreform: Wir machen mit. Einstehen-Aufstehen-Einmischen" im Stift Heiligenkreuz wurden die Teilnehmer ermutigt, "sich einzumischen und Kirche mitzugestalten", hieß es in einer Aussendung (Montag). Veränderung gehöre zum Leben der Kirche dazu, deshalb brauche man auch keine Angst davor zu haben, so der Geistliche Assistent der KMB, Bernhard Mucha, in einem Referat beim Lehrgang.

 

Bei all den Veränderungen und der Schnelllebigkeit, sei es vor allem wichtig, zu helfen, "dass die Seele nachkommt", so Mucha. Mit dem Lehrgang wolle man Interessierten die Möglichkeit geben, besser mit den Änderungen, die die Strukturreform mit sich bringe, umzugehen und gleichzeitig dazu ermutigen, aktiv daran teilzuhaben. "Die Gefahr ist groß, dass wir in eine klerikale Schiene geraten und die Berufung der Laien übersehen", betonte Mucha. Damit sei auch eine Forderung an alle Laien mitgemeint. Dementsprechend sei das Motto hinter dem Lehrgang der Leitsatz "Nicht jammern, sondern Handeln" gewesen.

 

17 Teilnehmer, darunter viele in der Katholischen Aktion engagierte, aus zehn Dekanaten nahmen an der Veranstaltung teil. Unter ihnen waren eine Pfarrobfrau, mehrere Pfarrobmänner, sieben Dekanatsobmänner und zwei Vertreter verschiedener Vikaritaseinrichtungen. Am 29. November findet der nächste Abend des vom Innovationsfonds der Erzdiözese Wien unterstützten Lehrgangs statt.

 

 

Stellungnahme der Konferenz der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) zum Zukunftsforum der Kirche in Österreich


Das von der Österreichischen Bischofskonferenz und den kirchlichen Laienorganisationen initiierte und von der Katholischen Aktion moderierte Zukunftsforum wird von der Katholischen Männerbewegung als die Gelegenheit betrachtet, nachhaltige und zukunftsfähige Verhältnisse in der Kirche zu schaffen, damit sie innerlich gestärkt und ermutigt den Dialog mit der Welt antreten kann.



Es gilt nämlich die, im II. Vatikanischen Konzil, angestoßenen Ideen weiter zu denken und sie in eine inzwischen global gewordene Welt zu integrieren.

Erste Voraussetzung dafür ist, dass die Menschen Kirche als den Ort erleben, wo sie solidarisch denkenden Mitmenschen und einem liebenden Gott begegnen können. Dazu müssen, um das Gegengewicht fortschreitender Individualisierung auszugleichen, Klein- und Kleinstgemeinden als Orte gelebter Gottesbegegnung erhalten bzw. geschaffen werden. Seel- und Glaubenssorge darf sich nicht weiterhin an der Zahl der vorhandenen geweihten Priester oder einer Mindestzahl an Gläubigen - orientieren, sondern muss als Aufgabe der Gemeinde vor Ort gesehen werden.

Dazu ist es notwendig, die in der Hl. Schrift, der Tradition und im Kirchenrecht vorgesehenen Ämter für Laien weiter zu öffnen, sowohl für ehrenamtlich wie hauptamtlich tätige Männer und Frauen. Bereits erfolgreich erprobte Modelle einer gelingenden Zusammenarbeit und einer verantwortlichen Mitgestaltung von Priestern und Laien sind tatkräftig zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

In diesem Sinne wird sich die Katholische Männerbewegung an dem nun einsetzenden Dialogprozess aktiv beteiligen und ruft ihre Mitglieder zu tatkräftiger Unterstützung auf.

Der Vorstand der Katholischen Männerbewegung Österreichs, der Generalsekretär und die Arbeitsgruppen werden beauftragt, diese Themen aufzubereiten und in entsprechender Weise in das Zukunftsforum einzubringen.

 

Die Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung Österreichs fand am 18. Und 19. Oktober 2013 in Innsbruck statt.

zur ersten Seite (e)  vorherige Seite (v)     1 2 3 4 5 6 7     nächste Seite  zur letzten Seite

 

Frage des Monats:

Soll der Heilige Nikolaus Familien besuchen?

 

 

Frage im Oktober:

Soll die österreichische Regierung das Budget für Entwicklungshilfe erhöhen?

51% antworteten mit Ja, 13% antworteten Ja, gezielt für Afrika, 36% meinten Nein.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
A -1010 Wien, Spiegelgasse 3/II
Tel: +43.1.51552-3666, Fax: -3764 E-Mail: austria@kmb.or.at
http://www.kmb.or.at/