Donnerstag 23. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

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"Fiesta Romero" in Wien legt Fokus auf EZA-Stärkung

 

Träger und Freunde des größten entwicklungspolitischen Preises Österreichs, des Romero-Preises, feiern am Freitag in Wien 35. Jahrestag der Initiierung.

 

Wien, 19.11.2015 (KAP) Die Träger und Freunde des größten entwicklungspolitischen Preises Österreichs, des Romero-Preises, feiern am Freitag in Wien mit einer "Fiesta Romero" den 35. Jahrestag seiner Initiierung durch die damaligen Verantwortlichen der Katholischen Männerbewegung (KMB) und SEI SO FREI. Der Preis ist nach dem 2015 seliggesprochenen Märtyrerbischof Oscar Arnulfo Romero (1917-1980) benannt. Bei einem Pressegespräch am Donnerstag in Wien gab KMB-Präsident Leopold Wimmer bekannt, dass im Romero-Jahr 2015 bewusst kein Preis vergeben wird, sondern erst wieder 2016.
Wimmer begründete das so: "Es geht uns mit dieser Pause darum, dass wir uns Gedanken machen, wie man diesen Preis noch besser im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern kann. Es ist immerhin der größte österreichische Preis im Bereich der Entwicklungspolitik. Wir wollen auch bewusst machen, dass die Projekte unserer Partner in Afrika und Leiteinamerika auf ein großes Anliegen verweisen: Ich bin überzeugt, dass sie helfen, dass Menschen dableiben, dass sie nicht in die Flucht nach Europa gedrängt werden."
v.l.n.r: Christina Lindorfer (SEI SO FREI Linz), Janira Souza da Franca (Romero-Preisträgerin 1992, DI Dr. Leopold Wimmer (Vorsitzender KMBÖ), P. Gabriel Mejía (Romero-Preisträger 2008), Wolfgang Heindl (SEI SO FREI Salzburg), Luis Cordero (Pressereferent SEI SO FREI)

Teilnehmer am Pressegespräch waren auch die Romero-Preisträger der Jahre 2008 und 1992, Pater Gabriel Mejia (Kolumbien) und Prof. Janira Souza da Franca (Brasilien). Mejia, der dem Clartinerorden angehört, hob hervor, dass Oscar Romeros Seligsprechung am vergangenen 23. Mai amerikaweit ungeheure Bedeutung habe, man spreche mittlerweile von "Santo Romero de America". Er wies auf die Friedensverhandlungen im Kolumbien-Bügerkrieg hervor. Das von ihm geleitete Projekt "Hogares Claret" helfe 4.500 Kindern und Jugendlichen, viele davon seien direkt oder indirekt durch die Gewalt betroffen.

Janira de Souza da Franca wies auf große Erfolge der von ihr geleiteten Agrarfachschule "Escola Agricola Comunitaria Margarida Alves" (EACMA) in Ilheus (Bahia) hin. Da Francas Team erreichte in Gerichtsverfahren die Rückgabe von widerrechtlich angeeignetem Land von Großgrundbesitzern an insgesamt 3.000 Kleinbauernfamilien. Viele Jugendliche aus diesen Familien besuchten jetzt die EACMA und würden dort in umweltschonenden und effizienten Agrartechnologien unterwiesen.

Prozesse gegen Landraub

Der aktuelle Einsatz gilt dem indigenen Volk der Tupinamba in Olivenca. Da Franca und die örtlichen Caziquen (Häuptlinge) lobbyieren bei der Regierung in Brasilia für die seit 2001 versprochene Demarkierung des Stammes-Landbesitzes. Der Prozess sei ins Stocken geraten, weil die Großgrundbesitzer dagegen arbeiteten. Es sei zu Gewalttaten gekommen. Die EACMA-Mitarbeiter setzen sich auch für die Verurteilung und Bestrafung der Verantwortlichen der Gewalttaten ein.

Der Entschluss der KMB zur jährlichen Verleihung des Romero-Preises erfolgte unmittelbar nach der Ermordung Erzbischof Oscar Romeros durch Todesschwadronen am 24. März 1980 in San Salvador. Der Preis sollte ein Aufruf gegen Ungerechtigkeit und mörderische Gewalt sein. Seither wird jährlich in seinem Gedenken der Romero-Preis als Auszeichnung für herausragendes Engagement für Gerechtigkeit und Entwicklung verliehen. Prominente Romero-Preisträger sind Bischof Erwin Kräutler (1988), Bischof Pedro Casaldaliga (1989), Sr. Margaretha Moises (1998), Bischof Samuel Ruiz (1999) und Gefängnispfarrer Günther Zgubic (2005).

KMB-Südtirol

 

Die KMB Südtirol berichtet in ihrer Impulsmappe auf Seite 29 und 30 über die Aktivitäten der KMBÖ. Hier können Sie die Impulsmappe der KMB-Südtirol als pdf Downloaden.

 

Weitere Informationen zur KMB-Südtirol:www.kmb.it

 

Fiesta Romero 2015


SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung veranstaltet am 20. November 2015 ein besonderes Fest. Wir feiern die 35-jährige Verleihung des Romero-Preises und laden Sie dazu sehr herzlich ein! Es soll ein Fest der

Dankbarkeit werden, ein Fest der Freude über das bisher gelungene Engagement vieler Männer und Frauen im Geiste Oscar Romeros.

 


Das Programm umfasst Filmvorführungen, Interviews mit unseren ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern, eine Gedenkausstellung über Erzbischof Oscar Romero, musikalische Unterhaltung und kulinarische Genüsse. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung als pdf Datei zum Downloaden: Einladung Romero pdf.

 


Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Kartenpreis: 20 Euro (inkl. Buffet). Bitte melden Sie sich bei Frau Maga. Birgit Schweinberger bis 10.11.2015 unter der Telefonnummer 0676/87424022 oder per E-Mail unter seisofrei@kmb.or.at an.

Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung in Salzburg

 

Am 16. Und 17. Oktober 2015 fand in Salzburg die Herbstkonferenz der KMBÖ statt. Vertreter aus sieben Diözesen trafen sich, um über das Thema „Migration“ zu diskutieren.

Nach einem umfassenden Bericht der Aktivitäten der letzten sechs Monate der verschiedenen Arbeitsgruppen und diözesanen Männerbewegungen diskutierten die Männer in Kleingruppen zum Thema „Migration und Flüchtlinge“. Die KMBÖ erarbeitete Lösungen für die bessere Integration der Flüchtlinge in Österreich. Am Abend des 16. Oktobers feierte der Generalvikar der Erzdiözese Salzburg, Prälat Dr. Hansjörg Hofer, einen Gottesdienst mit den Mitgliedern der größten Männerorganisation Österreichs in der Elisabethkirche. In seiner Predigt betonte der Generalvikar, dass Männer in unserer Konsumgesellschaft nicht vergessen sollen, den Blick auf die wichtigen Dinge im Leben zu richten. „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen“, so Hofer. Ein Besuch der Bibelwelt rundete die Herbstkonferenz der KMBÖ 2015 in Salzburg ab.

 

(v.l.n.r.): Helmut Dachs (ED Salzburg), Herbert Nussbaumer (Feldkirch), Generalvikar Dr. Hansjörg Hofer, Bernhard Steiner (Linz), Helmut Wieser (ED Wien), Ernest Thessl (Graz), Richard Wagner (ED Wien)

 

Dr. Eduard Baumann zeigt den Vertretern der KMBÖ die Bibelwelt in der Elisabethkirche

Internationale Vereinigung Katholischer Männer UNUM OMNES tagte in Wien.

 

Die Internationale Vereinigung Katholischer Männer hat sich bei ihrer Gründung 1948 den Namen „UNUM OMNES“ gewählt, entnommen aus dem Wort Jesu im Johannesevangelium „Ut unum omnes sint“ – „Damit sie alle eins seien“. 20 Länder aus Europa, Afrika und Amerika riefen vor 67 Jahren die Vereinigung in Lourdes ins Leben. 35 Länder sind zurzeit Mitglieder von UNUM OMNES: 19 aus Europa, 10 aus Afrika, 4 aus Nord- und Südamerika und 2 aus Asien.

 

Ein neuer Vorstand wurde in Wien berufen. Als neuer Präsident wurde Eddie Prah aus Ghana gewählt. Neue Vizepräsidenten sind Anatolii Babynski aus Ukraine und Dr. Paul F. Röttig aus Österreich. Kassier bleibt Gilbert Pataille aus Frankreich. Generalsekretär ist der Ire  Seamsus Mc Donald. Monsignore Kanonikus Willibald Steiner aus Österreich wurde als Geistlicher Assistent von UNUM OMNES bestätigt.

 

Der ausscheidende Präsident aus Irland, Niall M. Kennedy KCSG, wünscht sich eine Expansion der Aktivitäten der Vereinigung in Asien, denn nur Indien und Südkorea sind Mitglieder von UNUM OMNES. Die 40 Teilnehmer besuchten Im Rahmen der Tagung (28.9. bis 2.10.) in Niederösterreich das St. Pöltner Landhaus, das Michaelifest in Hadres, das Weinlesefest in Retz, das Stift Herzogenburg, einen typischen Heurigen in Großhain nahe St. Pölten und die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt in Wien.

 

 

Foto neuer Vorstand UNUM OMNES (v.l.n.r):

Kassier Gilbert Pataille, Vizepräsident Anatolii Babynski, Geistlicher Assistent Monsignore Kanonikus Willibald Steiner, UNUM OMNES Präsident Eddie Prah, Vizepräsident Dr. Paul F. Röttig, Generalsekretär Seamsus Mc Donald.

 

 

Kardinal Dr. Christoph Schönborn feierte am Mittwoch eine Frühmesse mit der Delegation von UNUM OMNES in der Andreaskapelle in Wien

 

Lichtermeer Wr. Neustadt - Für Solidarität und Menschlichkeit.


Einladung zum Lichtermeer in Wr. Neustadt, das von der KA Wien mitveranstaltet wird und bei dem Gerda Schaffelhofer eine der Rednerinnen sein wird.

 

Fr, 18.9. ab 19 Uhr: Lichtermeer Wr. Neustadt - Für Solidarität und Menschlichkeit.

Infostände von Hilfsorganisationen am Hauptplatz. Um 20 Uhr Lichtermeer und Ansprachen von Caritas, Volkshilfe, Rotes Kreuz, Diakonie, Katholische Aktion …. Musikalischer Ausklang.  
Facebook: Lichtermeer Wiener Neustadt 2015

Memento: Dr. Fritz Wolfram


Unser ehemaliger Generalsekretär Dr. Fritz Wolfram hat am 23.8.2015 seinen Lebensweg vollendet. „Immer war Dr. Fritz Wolfram für die Katholischen Männerbewegung in den 70er Jahren da, seine Arbeit und seine Kompetenz haben die KMB zehn Jahre lang geprägt“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ. Dr. Fritz Wolfram war Generalsekretär der KMBÖ von 1972 bis 1982. Unser aufrichtiges Beileid der Familie Wolfram. Ruhe in Frieden.

 

Katholische Aktion trauert um Fritz Wolfram

 

Er gestaltete über Jahrzehnte das Wirken katholischer Laienorganisationen und das kirchliche Leben in Österreich nach dem Konzil prägend mit

 

Die Katholische Aktion Österreich trauert um Fritz Wolfram. Der Wiener Philosoph und Judaist hat nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil das Engagement der katholischen Laien und kirchliche Bildungsinitiativen prägend mitgestaltet. Wolfram starb, wie am Dienstag bekannt wurde, am 23. August nach kurzer schwerer Krankheit im 75. Lebensjahr in Wien. „Fritz Wolfram hat die Aufbruchszeit nach dem II. Vaticanum, aber auch die Krisenjahre in Österreichs Kirche in den 1990er Jahren hautnah miterlebt und als haupt- und ehrenamtlich engagierter Laie auch miterlitten. Tief im Glauben verankert und intellektuell fundiert durch seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Fragen von Religion und Kirchen unter den Bedingungen der Moderne hat er sich dennoch nie entmutigen lassen und sich große Verdienste um das Laienapostolat erworben“, würdigte KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer das Wirken Wolframs.

 

Geboren am 1. Dezember 1940 in Wien, wuchs Friedrich Wolfram im südlichen Niederösterreich auf. Nach der Matura am Benediktinergymnasium Seitenstetten im Jahr 1959 studierte er Wien Klassische Philologie, Judaistik und Philosophie. Nach seiner Dissertation war er von 1972 bis 1982 Generalsekretär der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), der Katholischen Männerbewegung Österreichs und des Katholischen Laienrates. In dieser Zeit gestaltete er den Österreichischen Synodalen Vorgang und den Katholikentag 1974 mit, ebenso die ORF-Studienprogramme “Wozu glauben?” (1974), “Wem glauben?” (1977) und “Warum Christen glauben?” (1979). Zudem engagierte er sich in der Aktion Leben, in Menschenrechtsfragen sowie in der damaligen Familienrechtsreform.

 

Ab 1982 bis 2004 wirkte er als Sekretär und Bildungsverantwortlicher des Katholischen Akademikerverbandes der Erzdiözese Wien. Darüber hinaus war er ab 1985 als Universitätslektor am Institut für Philosophie der Universität Wien tätig. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich vor allem religionsphilosophischen Fragen, u.a. den Themen Fundamentalismus und Religionskritik. In den 1990er Jahren befasste sich Wolfram ausführlich mit Fragen von Religion, Theologie und Kirchen unter den Bedingungen der Moderne bzw. der Postmoderne. Er verfasste zudem zahlreiche Beiträge in Zeitschriften sowie in Publikationen der Katholischen Aktion bzw. ihrer Gliederungen und war Herausgeber und Mitverfasser mehrerer Bücher über die Geschichte und prägende Persönlichkeiten der katholischen Kirche im Österreich der Zweiten Republik. In den letzten Jahren engagierte er sich für die Publikation der religionsphilosophischen Vortragsreihen im KAV-Wien. So entstanden die Bände "Jenseits der Säkularisierung" (2009; gemeinsam mit Herta Nagl-Docekal) und „Religion in der globalen Moderne“ (2014; gemeinsam mit Hans Schelkshorn).

 

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Wolfram auch ehrenamtlich in verschiedenen kirchlichen Initiativen, u.a. im Arbeitskreis „Christen und Juden“ der KAÖ, im „Dialog für Österreich“ (1998) und von 1991 bis 1997 als Generalsekretär der Internationalen Vereinigung Katholischer Männer “Unum Omnes”. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

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Frage des Monats:

Soll der Heilige Nikolaus Familien besuchen?

 

 

Frage im Oktober:

Soll die österreichische Regierung das Budget für Entwicklungshilfe erhöhen?

51% antworteten mit Ja, 13% antworteten Ja, gezielt für Afrika, 36% meinten Nein.

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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