Sonntag 21. Oktober 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

"Die Kunst des Reisens“: Mit diesem Thema beschäftigt sich die Katholische Männerbewegung im Sommer in der jüngsten Ausgabe ihres Männermagazins Ypsilon.


Als Impulsgeber konnte Christian Hlade, Gründer und Leiter von Weltweitwandern, gewonnen werden.

 

Die Sommerzeit ist voll in der Blüte, und wie immer ist das wichtigste Thema der

Urlaub: Wohin soll es heuer gehen? Städtetrip oder stiller Strand irgendwo in Asien?

Wie lange und wie teuer? Die Kunst des Reisens ist das Hauptthema des Männermagazin Ypsilon.

 

Autor Christian Hlade gibt einen sehr persönlichen Einblick in sein Reiseverhalten und hält für Sie interessante Tipps für nachhaltiges Reisen parat. „Reisen sind wunderschön und unglaublich bereichernd. Noch immer gilt für mich, dass Reisen wertvolle Inspirationen liefern. Oft kommt man von einer Reise verändert zurück. Was bei der Abreise noch als Riesen-Problem gesehen wurde, ist nach einigem Abstand und auch Erfahrungen wie es Menschen woanders geht, nicht mehr so ein Ding. Praktisch immer kommt man bereichert zurück“, betont Christian Hlade.

 

Es gibt allerdings einige Dinge, die man beim Planen einer Reise bedenken sollte u.a. das richtige Reiseziel, Gelassenheit und die eigenen Bedürfnisse richtig einzuschätzen und danach planen. „Die starke Konzentration des Tourismus auf manche Länder und Regionen ist zu viel. Die dadurch entstehenden Überlastungssituationen und die Naturzerstörung, die damit einhergeht, wird – da bin ich mir sicher – wieder einen Gegentrend auslösen. Genauso wie enttäuschte Kunden nach einem Billigeinkauf von fehleranfälligen technischen Geräten ohne Wartung und Beratung dann wieder mehr Service und Qualität wünschen, werden Reisegäste nach enttäuschenden massentouristischen Erlebnissen sich wieder nach mehr Authentizität und Natürlichkeit umsehen“, erklärt Hlade.

 

Der Mitgliederteil des Männermagazin Ypsilon beginnt in der neuesten Ausgabe mit Autor Martin Lintner, der einen Rückblick auf die Enzyklika „Humanae Vitae“, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiert, macht. Im fünften Teil der Serie über „100 Jahre Republik“ beleuchtet Ernest Theußl die Zeit der Naziherrschaft in Österreich, interessant hierbei sind vor allem die Querverbindungen zur Kirche.

 

Das Online-Magazin finden Sie unter: www.kmb.or.at/ypsilon

Zulehner zu 70 Jahren KMBÖ: Männer brauchen Entängstigung


Linz, 23.06.2018 (KAP) Seit dem Beginn des dritten Jahrtausends ist es durch eine Zunahme von Ängsten und auch Autoritarismus in der Gesellschaft zu einer Stagnation bei der Entwicklung zum "neuen Mann" gekommen. Der Wiener Theologe und Werteforscher Paul Zulehner ortet eine wachsende Polarisierung, die sich wohl auch innerhalb der Katholischen Männerbewegung (KMB) beobachten lasse. Gegenzusteuern wäre diesem "Entwicklungsknick" mit der Förderung einer "Alternativkultur des Vertrauens" auf verschiedenen Ebenen, regte Zulehner vor rund 300 Zuhörern an: Er referierte am Samstag im Stift Lambach bei einer Festveranstaltung der Männerbewegung zu deren 70-Jahr-Jubiläum.

 

 

 

In seinen Ausführungen unter dem Titel "Zukunft der Kirche - Zukunft der Männer" blickte Zulehner auf mehrere Jahrzehnte Männerforschung - zum Teil von ihm selbst betriebene - zurück, um seine Thesen zu untermauern. 1992 habe es die erste, von der KMB gemeinsam mit der damaligen Familienministerin Maria Rauch-Kallat beauftragte Studie gegeben, die in der Folge alle zehn Jahre wiederholt wurde. Damals habe eine "Dekade der Zuversicht" begonnen, mit mehr "neuen" Väter, die sich in die Kindererziehung einbringen und nicht nur Familienernährer sein wollten. Diese Männer hätten dem Anspruch auf Partnerschaftlichkeit zu genügen gesucht, seien weniger autoritär und gewaltanfällig als frühere Generationen gewesen, informierte Zulehner.

Darauf sei jedoch eine "Dekade der Besorgnis" gefolgt, die mit Stagnation und oft auch Rückwärtsgewandtheit einherging: Die Männer hätten sich zunehmend überfordert gefühlt; fast drei Viertel hätten in Umfragen Beruf und Familie nur schwer vereinbar gesehen. Zugenommen habe die autoritäre Haltung "Recht hat, wer oben ist", zugleich sei männliche Gewalt zurückgekehrt - teilweise als "Hate Speech" im neuen Gewand der sozialen Medien gegen in­kri­mi­nierte Gruppen wie Flüchtlinge, wies Zulehner hin. Populisten könnten vor diesem Hintergrund mit einer Politik der Grausamkeit punkten, nahm der Theologe Bezug auf jüngste Familientrennungen an der US-Grenze zu Mexiko.

"Weil ich ein Christ bin"

Hinter all diesen Entwicklungen stehen laut Zulehner wachsende Männerängste - biographische, soziale Abstiegsängste, kulturelle Überfremdungsängste und die Angst, im diesseitigen Leben zu kurz zu kommen. "Angst haben wir alle", räumte er ein, doch "in der Angst bestehen kann, wer vertrauen kann". Solche Männer zu fördern und zu formen sollte für die Katholische Männerbewegung die "Grundmelodie für die kommenden Jahre" sein, appellierte er an deren aus ganz Österreich angereisten Vertreter. Zulehner riet zu einem umfassenden, Vertrauen fördernden Bildungsansatz, der die Persönlichkeit ebenso stärke wie zu politischem Engagement ermutige.

Die KMB solle auch eintreten für eine Politik des Vertrauens mit Akzenten wie Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit in der Einen Welt, Frieden, Solidarität mit Benachteiligten - mit dem theologischen Hintergrund: "Weil nur ein Gott ist, ist jede und jeder einer von uns." Zulehner weiter: "Daher stehen wir für universelle Solidarität, die als Ziel keine Obergrenze kennt, auch wenn der Weg dorthin mit Augenmaß zu gehen ist."

Als Beispiel für so ein spirituelles und zugleich politisches Wirken in der Gesellschaft legte Zulehner der KMB eine Aussage einer in der Flüchtlingsarbeit engagierten Frau ans Herz. "Es ist nicht immer leicht mit den Schutzsuchenden, ihren Sitten und Gebräuchen, und auch mit deren Ängsten", habe sie ihm gesagt. Und weiter: "Aber gerade wenn es ganz schwer ist, fühle ich göttlichen Rückenwind." Und auch ein Mann tauge bestens zum Vorbild: Klaus Gattringer, der Bürgermeister von Altenfelden, wo ein Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft stattfand, habe die Frage als "selbstverständlich" bejaht, ob das Quartier wieder aufgebaut werde. "Warum machen Sie das alles?", so die nächste Frage. Und die Antwort: "Weil ich ein Christ bin."

KMB-Obmann Steiner wiedergewählt

Vor dem Festvortrag wurde bei der Linzer Diözesankonferenz mit der Wiederwahl von DI Bernhard Steiner als KMB-Obmann und der Bestellung seines Team die Weichen für die Zukunft gestellt. Der 57-jährige Windischgarstner tritt damit seine zweite Amtsperiode an der Spitze der rund 13.500 Mitglieder starken oberösterreichischen Männerorganisation an.

Das Jubiläum mündete in einen Festakt mit zahlreichen Gästen aus Politik und Kirche. In den Grußworten des oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer machte dieser deutlich, dass sich die Politik eine engagierte KMB wünsche: Engagierte Männer, die christliche Werte nicht nur vor Ort leben sondern sich mit der Aktion "Sei so frei" in der Entwicklungszusammenarbeit solidarisch für die Ärmsten in der Welt einsetzen.

Zurück zum "Geburtsort" der Männerbewegung

Gegründet wurde die mit heute rund 30.000 Mitgliedern größte Männerorganisation Österreichs auf einer Tagung der Diözesanmännerwerke als "Katholisches Männerwerk Österreichs" am 13. Mai 1948 in Lambach (OÖ). Von Anfang an habe die KMB ihre Arbeit als "Beitrag zur aktiven Mitgestaltung von Gesellschaft und Kirche aus dem Geist des Evangeliums" verstanden, so KMBÖ-Vorsitzender Leopold Wimmer anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums statt.

Die Katholische Männerbewegung biete Männern Raum zur Begegnung sowie Unterstützung in verschiedensten Lebenssituationen an, so Wimmer weiter. Sie begleite Männer ganzheitlich, gebe regelmäßig Impulse zur Männerpastoral in Österreich und gestalte diese aktiv und gemeinsam mit Männern. In den vergangenen sieben Jahrzehnten hätten sich entsprechend den sich wandelnden Lebenssituationen der Männer immer wieder neue Herausforderungen gestellt. Die KMB werde auch in Zukunft all "das aufgreifen, was Männer bewegt", versicherte Wimmer.

Eckpfeiler des Engagements sind die Entwicklungszusammenarbeit mit der bundesweiten Spendenaktion "Sei so frei", die Durchsetzung von Menschenrechten mit dem Erzbischof-Romero-Preis und in den vergangenen Jahren die "Väterarbeit": Zuletzt war die KMB an der Gründung des Dachverbands Männerarbeit Österreichs (DMÖ) beteiligt.

 

 

(V.l.n.r): Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer, Theologe Dr. Zulehner, KMB-Linz Obmann DI Bernhard Steiner

70 Jahre KMB


Am 13. Mai 1948 begann das Zeitalter der Katholischen Männerbewegung (KMB) in Lambach, als das Katholische Männerwerk Österreichs gegründet wurde. Mit 70 Jahren und mehr als 30.000 Mitgliedern ist die Katholische Männerbewegung die größte Männerorganisation Österreichs.

Gegründet wurde die Katholische Männerbewegung auf der Tagung der Diözesanmännerwerke Österreichs am 13. Mai 1948 in Lambach, Oberösterreich. „Die Vertreter der Diözesanausschüsse Österreichs haben auf der Konferenz am 13.5.1948 beschlossen, das Katholische Männerwerk Österreichs zu bilden“, heißt im Protokoll der Tagung.

„Von Anfang an verstand die KMB ihre Arbeit als Beitrag zur aktiven Mitgestaltung von Gesellschaft und Kirche aus dem Geist des Evangeliums. Die Katholische Männerbewegung bietet Männern Raum zur Begegnung sowie Unterstützung in verschiedensten Lebenssituationen an. Sie begleitet seitdem Männer ganzheitlich, liefert regelmäßig Beiträge und Impulse zur Männerpastoral in Österreich und gestaltet diese aktiv und gemeinsam mit Männern“, betont Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ.

 

Entwicklungszusammenarbeit

Es begann 1958, als der wirtschaftliche Wiederaufbau das Leben und den Alltag in Österreich prägte und der Glaube an einen dauerhaften Frieden immer mehr Nahrung bekam: Die KMB traf die weitreichende Entscheidung, dem Aufruf des Bischofs der Insel Flores in Indonesien zu folgen und jene Menschen zu unterstützen, die unsere Hilfe bitter nötig hatten. Aus einer einmaligen Spendenaktion wurden „Bruder in Not“ und die Adventsammlung. 1967 wurde die KMB als Gründungsmitglied des österreichischen Entwicklungsdienstes (ÖEHD, später ÖED) zur Geburtshelferin einer der bedeutendsten Personalentsendeorganisationen Europas (heute: Horizont3000). 1983 stieg die KMB als Gesellschafterin bei der „EZA Fairer Handel GmbH“ ein und hält heute 60% der Anteile. Der faire Handel und die Produkte der EZA (Kaffee, Schokolade, etc.) haben sich in Österreich etabliert und sichern die Lebensqualität der Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern.

 

Das Engagement für eine gerechte Welt findet seit 1996 unter dem Namen SEI SO FREI statt.

Ein wichtiges Anliegen der Katholischen Männerbewegung ist nicht nur die Zusammenarbeit mit den Menschen in den Partnerländern Afrikas und Lateinamerikas, sondern auch die Anwaltschaft für die Durchsetzung der Menschenrechte. Diese Anwaltschaft der Durchsetzung der Menschenrechte ist eine der Hauptaufgaben der KMB. Aus diesem Grund gründete sie 1980 den Erzbischof-Romero-Anerkennungspreis (heute als Romero-Preis bekannt). Durch die Vergabe des Romero-Preises wird das gesellschaftspolitische und soziale Engagement des Preisträgers oder Preisträgerin anerkannt und gestärkt. Die Katholische Männerbewegung und SEI SO FREI verleihen jährlich den wichtigsten Preis für Menschenrechte in Österreich, der mit 10.000 EURO dotiert ist.

 

Sommerakademie, Sternwallfahrt, Vatertag und Männerarbeit

Die Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung fand zum ersten Mal im Jahr 1986 in Bad Leonfelden (OÖ) statt. Die Jahresthemen werden für die Mitglieder und Multiplikatoren der KMB in hochrangigen, aber durchaus verständlichen Vorträgen, Arbeitsgruppen und Diskussionen tiefgründig erarbeitet.  Jahresthemen der Sommerakademie wie Toleranz (2001) führten zu österreichweiten Diskussionen: „Respektvoll miteinander in der Kirche und in der Gesellschaft umzugehen, das ist der KMB sehr wichtig“, sagt Dr. Leopold Wimmer.


Das Leben von Franz Jägerstätter ist für die Katholische Männerbewegung Anlass, ein klares Zeichen für Zivilcourage zu setzen: Von nah und fern, aus Vorarlberg, Niederösterreich, Burgenland, Salzburg und benachbarten Orten begeben sich seit 2007 Mitglieder und Freunde der KMB zu Fuß oder mit dem Rad auf die Spuren des Märtyrers Franz Jägerstätter. Die Sternwallfahrt nach St. Radegund ist jedes Jahr im Mai ein fixer Punkt im Kalender der KMB.

Die Väterarbeit ist in den letzten Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der KMB geworden. Die KMB setzt sich weiterhin für Männerarbeit ein, nicht zuletzt bei der Gründung des Dachverbands Männerarbeit Österreichs (DMÖ).

Verschiedene Aktivitäten sowie Lobbyarbeit zeigen, dass die KMB sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten immer wieder neuen Herausforderungen – entsprechend den sich wandelnden Lebenssituationen der Männer – gestellt hat und auch in Zukunft das aufgreifen wird, was Männer bewegt!

 

Luis Cordero

 

Gründung der KMB der ED Wien in Lainz (1948)

KMB St. Pölten bittet um übrig gebliebene Münzen für Armenpriester und verfolgte Christen


St.Pölten, 19.02.2018 (KAP) Scheinbar wertlose Münzen und Geldscheine aus den letzten Urlauben sammelt jetzt die Katholische Männerbewegung (KMB) in der Diözese St. Pölten. Dieses übrig gebliebene Kleingeld soll zwei Sozialprojekten zugute kommen - dem Projekt "Safe Houses", das von Verfolgung bedrohten Christen in Pakistan Schutz bietet sowie den Bemühungen von "Armen-Priester", Romero-Preisträger, Martin Römer um Notleidende in Mexiko. Laut Initiator Michael Scholz von der KMB wird am Samstag, 24. Februar, im Pfarrzentrum Neumarkt/Ybbs (NÖ.) gesammelt; auch in St. Pölten wird gesammelt, vermeldete die Diözese am Montag. Weiters könne das Kleingeld auch jederzeit bei der Katholischen Männerbewegung Niederösterreichs abgegeben werden.

Durch die Euro-Umstellung vor 15 Jahren gibt es zwar weniger "Urlaubsschotter", doch können zum Beispiel auch noch alte D-Mark-Münzen oder spanische Peseten in den Herkunftsländern nach wie vor umgetauscht werden. In elf von neunzehn Euro-Ländern können Geldscheine unbefristet in Euro getauscht werden, wies die Diözese St. Pölten hin. Auch die Schilling-Restbestände würden gerne eingesammelt. (Info: m.scholz@kirche.at oder 0676/826615370)

Linzer Fundamentaltheologe in Männermagazin ypsilon: Humor und Spiritualität "schärfen Blick für das, was verändert und was ausgehalten werden muss"


Wien, 06.02.2018 (KAP) In Situationen der Bedrängnis können sowohl Humor als auch Spiritualität Veränderung oder sogar Überleben ermöglichen. Das hat der Linzer Fundamentaltheologe Andreas Telser in der aktuellen Ausgabe des Magazins "ypsilon" der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ) dargelegt. Ein theologischer Blick auf Humor und Spiritualität zeige, "wie beide dem Menschen auf seinem bedrängten Weg durchs Leben Begleiter sein können". Humor unterhalte, erhalte aufrecht, was weitergehen müsse, Spiritualität hebe in die Höhe, was keinesfalls untergehen dürfe, so Telser.

Humor und Spiritualität versteht der Theologe als Wegbegleiter: "Mit ihnen können wir wahrnehmen, wer wir sind und was in einer verrückten Welt 'abgeht'. Indem wir unser eigenes wie auch das 'Gehabe' der Welt relativieren, schärfen wir den unterscheidenden Blick für das, was verändert und was ausgehalten werden muss."

Humor sei dabei maßgeblich mit dem "erstaunlichen Potenzial des Menschen und seiner gleichzeitigen Begrenztheit" verbunden. Diese Spannung gelte es humorvoll zu thematisieren, so Telser. "Gehen Menschen mit dieser Diskrepanz, die sie an sich selbst und anderen erfahren, ins Gericht, greifen sie zu schwarzem Humor, zu Zynismus und Spott. Sind Menschen hingegen geneigt, diesem Widerspruch gelassen und wohlwollend zu begegnen, kann in ihrer Haltung Humor wahrgenommen werden." Humor hebe diese Spannung nicht auf, relativiere sie jedoch, indem humorvolle Menschen sich selbst in ein größeres Beziehungsgeflecht einzuordnen bereit seien.

Die Konturen christlicher Spiritualität liefen entlang eines Menschenbildes, das den Mensch als nicht festgelegt und in der Spannung zwischen seinem leiblich-begrenzten Dasein und der Fähigkeit, über die eigene Begrenztheit nach- und hinauszudenken, verstehe, erläuterte der Theologe. Wesentlich gehörten dazu auch Bilder über Jesus. Innerhalb dieser Konturen entfalte sich christliche Spiritualität, die dabei so weitläufig sei, "dass sie niemals erschöpfend 'bebildert' oder 'ausgemalt' werden könne", erläuterte der Theologe. Im persönlichen wie im gemeinschaftlichen Wahrnehmen dieser Konturen, sowie im Nicht-anders-Können, als diese auszumalen, spiegelten sich Kontemplation und Aktion, ein Sich-Vorfinden und Darauf-Antworten wider.

"Fairer Nikolaus" der KMB besucht Bischöfe, Politiker und Prominente


Rund um den am Mittwoch gefeierten Nikolaustag machen diese Woche Nikoläuse der Katholischen Männerbewegung (KMB) auf die Adventsammlungvon SEI SO FREI  aufmerksam, für die in den österreichischen Pfarren am zweiten oder dritten Adventsonntag gesammelt wird. Der "Faire Nikolaus" - er ist ausgestattet mit Fairtrade-Schokolade - besucht in Wien, Graz, Linz und Eisenstadt Prominente und trägt hier seine Botschaft weiter. Eingesetzt werden die Spenden der Aktion dieses Jahr für Schulbauten in Uganda.

 



In Wien kommt der faire Nikolaus am Montag nach Abstechern ins Parlament, in die Apostolische Nuntiatur sowie zu seinem Amtskollegen Militärbischof Werner Freistetter um 15.45 Uhr per Schiff zum Schwedenplatz, von wo aus er mit einer Kinderprozession durch die Rotenturmstrasse zum Stephansplatz zieht. Vor dem Stephansdom findet dann um 16:20 Uhr eine Kindersegnung durch Dompfarrer Toni Faber statt.

Angesagt hat sich der Nikolaus jedoch auch in Linz bei Landeshauptmann Thomas Stelzer, dessen Stellvertreter Michael Strugl und Bürgermeister Klaus Luger, sowie bei Diözesanbischof Manfred Scheuer und den Spitzen von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, OÖ Versicherung, Raiffeisen-Landesbank und Energie AG. In Graz erwarten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und die jungen Flüchtlinge im Grazer Quartier "Welcome" demnächst bischöflichen Besuch; in Eisenstadt Landeshauptmann Hans Niessl, sein Stellvertreter Hans Tschürz und Bürgermeister Thomas Steiner.

Der Heilige Nikolaus stehe für Mut, Freiheit, Würde, Solidarität und Gerechtigkeit - allesamt Prinzipien, die auch SEI SO FREI und die KMB verfolgen.

Bischof Freistetter leitet Gedenkmesse für Oscar Romero


Wien, 26.11.2017 (KAP) Als eine Hoffnungsgestalt hat Militärbischof Werner Freistetter den vor 100 Jahren geborenen und 1980 ermordeten Glaubensmärtyrer Erzbischof Oscar Romero gewürdigt. Bei einem Gedenkgottesdienst der Katholischen Männerbewegung (KMB) am Samstag im Dom zu Wiener Neustadt verwies der Bischof auf die "uralte Hoffnung" nach Gerechtigkeit und Frieden, "die Hoffnung danach, dass alles im Guten endet und die Macht des Bösen nicht das letzte Wort hat". Romero stehe für die im Glauben gründende Hoffnung, er habe sein Leben aufs Spiel gesetzt "und für diese Welt verloren, nur um sie für die ewige Welt zu gewinnen", sagte Freistetter in seiner Predigt.


Nach der Gedenkmesse unterstrich KMB-Vorsitzender Leopold Wimmer die bleibende Vorbildfunktion des vor zweieinhalb Jahren von Papst Franziskus seliggesprochenenen salvadorianischen Erzbischofs: Für die die Katholische Männerbewegung und deren entwicklungspolitische Aktion SEI SO FREI sei Romero ein "stets aktuelles Vorbild für Zivilcourage". In Erinnerung an den Befreiungstheologen, der für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land eintrat und sich damit in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador stellte, vergibt die KMB seit 1981 den "Romero-Preis" an Personen, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Entwicklung in Afrika und Lateinamerika einsetzen.


Oscar Arnulfo Romero wurde am 15. August 1917 in Ciudad Barrios, El Salvador, geboren. Er wurde während einer von ihm in einer Krankenhauskapelle in San Salvador zelebrierten Messe von Soldaten erschossen. Sein Tod markierte den Beginn des Bürgerkriegs in El Salvador.

Nach der Gedenkmesse betonte DI DR. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs: „SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung sehen Romero als stets aktuelles Vorbild für Zivilcourage“.

 

Domprobst Karl Pichelbauer,  LAbg. Franz Rennhofer (in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner), Helmut Wieser, Vorsitzende der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien, und viele Mitglieder der Katholischen Männerbewegung waren bei der Gedenkmesse anwesend.


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Frage des Monats:

Sollen Ziffernnoten verpflichtend ab der zweiten Klasse in den Schulen vergeben werden?

 

Frage im September:

Was machen Sie mit Ihrem Urlaubskleingeld??

 

31% antworteten "sammle als Souvenir", 44% "habe keins" und 25% "spende an die KMB".

 

 

 

Katholische Männerbewegung Österreich
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